Schmerz
Tod - Erlösung

Schmerz - Tod - Erlösung



  • Freier Eintritt

Kann jahrhundertealte Musik auch heute noch aktuell sein? Dieser Frage geht AlsterVokal, der neue Projekt-Kammerchor der Kirchengemeinde Alsterbund, in seinem Gründungskonzert nach.

Tod und Vergänglichkeit waren in der Barockzeit ein alltäglicher Begleiter des Lebens. So verwundert es nicht, dass Tod, Leid und Schmerz auch bei Johann Sebastian Bach stetig thematisiert werden. Texte, die Bach in diesem Kontext vertont, wirken heute allerdings auf den ersten Blick häufig befremdlich. Dahinter steht jedoch eine Frage, die auch heute noch aktuell ist: Wie wollen wir eigentlich sterben, und was bedeutet ein würdevoller Abschied für Menschen? Konkret wird dies unter anderem in der Debatte rund um die gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe.

AlsterVokal führt gemeinsam mit dem Kammerorchester Alsterdorf, den Solisten Floraline Spallek (Sopran), Paula Rein (Alt), Lukas Siebert (Tenor) und Oliver Zinn (Bass) die Bach-Kantaten "Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei", "Liebster Gott, wann werd ich sterben" und "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" auf. Zwischen den Kantaten wird im Gespräch mit dem Psychiater Clemens Heise ergründet, welche Aktualität die von Bach vertonten Texte rund um Schmerz und Tod heute haben.

Leitung

Renate Hübner und Kasimir Sydow

Veranstalter

Alle Angaben ohne Gewähr.

Weitere Informationen

Weitere Veranstaltungen
die Sie vielleicht interessieren.

Konzerte

30-Minuten-Orgelmusik


08.10.2026 / 16:30 Uhr / Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg


Johann Sebastian Bach, 1685–1750 Allabreve D-Dur BWV 589 César Franck, 1822–1890 Trois Pièces pour Grand Orgue: Fantaisie A-Dur Cantabile H-Dur Pièce…

mehr erfahren

Alle Angaben ohne Gewähr.