TIMMY
Die Hope stirbt zuletzt

TIMMY – Die Hope stirbt zuletzt



Nach der ausverkauften Premiere und bundesweiter Resonanz kehrt „TIMMY – Die Hope stirbt zuletzt“ für weitere Vorstellungen ans Ernst Deutsch Theater zurück.

Ausgehend vom Fall des Buckelwals Timmy verbindet der Abend Theater, Musik und Gespräch zu einer öffentlichen Selbstbefragung über Empathie, Aufmerksamkeit und die Geschichten, die wir uns erzählen. Dabei wird Timmy zum Ausgangspunkt für größere Fragen: Was berührt uns und warum? Welche Ereignisse werden mit Bedeutung aufgeladen? Und was verrät das über die Gesellschaft, in der wir leben?

TEIL 1: PASSION TIMMY
Zwischen Weihrauch, KI-Pop, dokumentarischen O-Tönen und religiösen Ritualen erzählt die Performance die Reise des Buckelwals Timmy als moderne Passionsgeschichte. Diese handelt von einem Wal als Erlöser und Hoffnungsträger, von kalter Wissenschaft, der helfenden Güte des Geldes – und von sehr viel Gefühl. 
Die Performance zeichnet die Ereignisse um den gestrandeten Wal nach und wirft Fragen auf, die im anschließenden Gespräch mit wechselnden Podiumsgästen weitergedacht werden. 

TEIL 2: PODIUMSGESPRÄCH 
Nach jeder Vorstellung öffnet sich der Abend in ein Gespräch mit wechselnden Gästen. Ausgehend von der Geschichte um den gestrandeten Wal beschäftigen wir uns mit größeren gesellschaftlichen Fragen. Es geht um Empathie und Aufmerksamkeit, Kunst und Spiritualität, politische Vereinnahmung, Protest, Medien und gesellschaftliche Konflikte. Dabei begleitet uns die Frage, warum manche Schicksale enorme öffentliche Resonanz auslösen, während anderes Leid kaum wahrgenommen wird.

Am 14. November sind Svea Eckert und Tareq Sydiq bei uns zu Gast. Gemeinsam mit ihnen sprechen wir über die Proteste rund um den Wal und darüber hinaus, über KI, die Macht der Medien und unerwartete Momente politischer Mobilisierung.

Svea Eckert ist Investigativjournalistin und Autorin aus Hamburg. Sie ist Expertin für Digitalisierung, IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz und beschäftigt sich u. a. mit der Frage, was Medien und Technik eigentlich mit uns machen und wie sie beispielsweise politische Debatten beeinflussen.

Dr. Tareq Sydiq ist Politologe und Protestforscher am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Er forscht zu sozialen Bewegungen, politischer Mobilisierung und gesellschaftlichem Widerstand, insbesondere unter autoritären Bedingungen.

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