Klassik
Royal Concertgebouw Orchestra / Klaus Mäkelä
Dienstag, 10.11.2026 / 20:00 - 22:15 Uhr / Elbphilharmonie (Großer Saal)
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Regelmäßig wird das Royal Concertgebouw Orchestra zu den besten Klangkörpern der Welt gezählt. 2027 übernimmt Klaus Mäkelä den renommierten Posten des Chefdirigenten dieses Spitzenorchesters – ein Schritt, der den bereits seit Jahren engen künstlerischen Austausch zwischen dem jungen Maestro und den Musiker:innen aus Amsterdam weiter vertiefen wird.
Neben Antonín Dvořáks populärer Neunter zählt auch seine Siebte Sinfonie zu den meistgeschätzten Werken des tschechischen Meisters. Nach der Uraufführung in London lobte ein begeisterter Kritiker, dass das neue Werk »die höchsten Erwartungen voll und ganz« erfülle und »zu den größten Sinfonien unserer Zeit« gehöre. Tatsächlich wurde die Siebte schon zu Dvořáks Lebzeiten zu einem seiner erfolgreichsten Werke.
In der zweiten Konzerthälfte schlüpfen Jennifer Johnston und Gerald Finley in die Rollen des frischvermählten Paares in Béla Bartóks Schaueroper »Herzog Blaubarts Burg«. In diesem impressionistisch schillernden Klanggemälde versucht Judith, die junge Ehefrau des geheimnisvollen Fürsten, das verborgene Wesen ihres Mannes zu ergründen. Doch hinter jeder geöffneten Tür offenbart sich ein neues, dunkles Geheimnis – bis sich ihr Schicksal besiegelt. Für den damals dreißigjährigen Bartók, der in seinem Einakter erzählerische Elemente Richard Wagners mit der Klangsprache Claude Debussys verband, bedeutete der Erfolg der Uraufführung den endgültigen Durchbruch als Komponist.
BESETZUNG
Royal Concertgebouw Orchestra Orchester
Jennifer Johnston Mezzosopran
Gerald Finley Bariton
Klaus Mäkelä Dirigent
Christiane von Poelnitz Sprecherin
PROGRAMM
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
- Pause -
Béla Bartók
Herzog Blaubarts Burg
Konzertante Aufführung in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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