Rayess Bek & Joan Baz, © Carolin Windel

Rayess Bek & Joan Baz

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Seit 2023 gehört der Dabke-Tanz zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der UNESCO. Er ist auch im Libanon von keiner Hochzeit, keinem Feiertag oder Familienfest wegzudenken und ist tief in der Tradition verankert. In seinem neusten Projekt lässt der libanesische Musiker Waël Koudaih aka Rayess Bek diesen Tanz neu aufleben und führt ihn mit Synthesizern in die Gegenwart.
Für das Projekt hat Rayess Bek bekannte Musiker:innen aufgenommen, die für ihn bekannte Lieder eingesungen und -gespielt haben. Während des Konzerts wird er diese Aufnahmen durch Verfremdungen und Überschneidungen in einen neuen Kontext setzen. Dazu verwandelt die Künstlerin und Designerin Joan Baz das Konzert mit einer eindrücklichen Videoshow in ein immersives Erlebnis.

Übersetzt heißt Dabke übrigens »mit den Füßen auf den Boden stampfen« und spielt auf den möglichen Ursprung des Reihentanzes an: Als in der Region, in der sich heute der Libanon befindet, viele Menschen in Lehmhäusern wohnten, mussten die Bewohner:innen in regelmäßigen Abständen auf die Dächer steigen und den lockeren Lehm wieder festtreten. Dazu reihten sie sich auf und stampften in festgelegten rhythmischen Abfolgen auf dem Dach herum – daraus entwickelte sich später der traditionelle Dabke.

BESETZUNG

Rayess Bek live electronics

Joan Baz live video

Antoine Benner lighting design

PROGRAMM

»Chayyel«

 

Traditionelle Dabke-Musik und -Tanz in neuer Form und neu interpretiert.

 

Eine audiovisuelle und elektronische Improvisation.

 

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