Orchesterfoto vor verzierten Fenstern, © Anne de Wolff

Nova Consonanza: Mahler & Schumann

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Nova Consonanza: Mahler & Schumann



  • Clubkonzert
  • ab 10,00€ bis 20,00€
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Die Künstler:innen widmen den Abend zwei der großen Komponisten der (Spät-)Romantik: Gustav Mahler und Robert Schumann. 

Schon in ganz jungen Jahren begeisterte sich Robert Schumann für Lord Byron und dessen Drama Manfred von 1817. 20 Jahre später vertonte er schließlich den Text - mit Solopartien, Chören und gesprochenen Passagen. Doch es war vor allem die Ouvertüre, in der "sein" Manfred  überlebte. Sie ergreift das Publikum auch ohne Text nach wie vor: mit einer Einleitung, die am Schluss als Epilog wiederkehrt, klagende Gesten gehen in  leidenschaftliche Aufschwünge über und dazwischen meinen wir Abgründe der Verzweiflung zu hören. Ein wahrhaft leidenschaftlicher Beginn dieses Abends. 

Mit den "Liedern eines fahrenden Gesellen" verarbeitete Mahler eine unglückliche Liebe. Wie so oft in seinem Leben wurde seine Kreativität zum Ventil für Konflikte und seine Seelenpein. Bariton Myeongjong Joe singt von Sehnsucht, Hoffnung und dem Wechselbad bittersüßer Gefühle. Zwischen den spätromantischen Mahler-Lieder rezitiert Ina Jaks kurze Lyrik von Else Lasker-Schüler bzw. Gertrud Kolmar.

Seine, letztendlich, 4. Sinfonie überarbeitete Schumann über Jahre hinweg mehrfach. Mit neuer Instrumentierung gelang ihm nach über 10 Jahren letztlich ein großer Publikumserfolg und eines seiner einflussreichsten Orchesterwerke in vier durchkomponierten Sätzen sowie ein Vorbild für nachfolgende Komponistengenerationen.

 

Programm:

Robert Schumann: Ouvertüre zu „Manfred“

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen

    Wenn mein Schatz Hochzeit macht
    Ging heut’ morgen über’s Feld
    Ich hab’ ein glühend Messer
    Die zwei blauen Augen von meinem Schatz

Zwischen den Mahler-Liedern rezitiert Ina Jaks kurze Lyrik von Else Lasker-Schüler bzw. Gertrud Kolmar

Pause

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120


Besetzung:

Myeongjong Jo: Bariton
Ina Jaks: Rezitation
Orchester Nova Consonanza
Thomas Mittelberger: Leitung 


DAS ENSEMBLE

In dieser Formation spielen Musiker*innen zusammen, deren Bezü­ge zur Musik und zuein­ander weit ge­spannt sind: Lang­jährige Freun­de und neue Be­kannte, Jüngere und Ältere, ehe­malige Kollegen aus den großen Ham­burger Orchestern, Stu­dieren­de und ambi­tionierte Ama­teure. Hier verbindet sich fachliches Können und die Liebe zum gemeinsamen Musizieren mit gesellschaft­lichem Engagement.

KLEINER KREIS – HOHES NIVEAU

Angestoßen von einem kleinen Kreis um den Diri­genten Thomas Mittel­berger führt sie alle der Wunsch zusammen, Musik in kon­zen­trierter Proben­arbeit zu er­ar­bei­ten, um sie auf einem hohen Ni­veau zu präsen­tieren.

LEITUNG: THOMAS MITTELBERGER

Nach seinem Studium in Frei­burg und München und ersten Orchester­erfahrungen bei den Münchner Phil­harmo­nikern, dem Bay­rischen Staats­orchester und dem Bay­rischen Rund­funk­sinfonie­orchester war Mittel­berger von 1975 bis 1998 erster Geiger beim NDR-Sinfonie­orchester. Er wirkte in mehreren Ensembles für zeit­genössische Musik mit und studierte mit seinem Streich­quartett beim LaSalle-Quartett. Seine Be­schäfti­gung mit histo­rischer Aufführungs­praxis führte zu Projekten mit dem Freiburger Barock­orchester, der Johann-Christian-Bach-Akademie und anderen Ensembles mit Original­instrumenten. 
Nach seiner Orchestertätigkeit absolvierte Mittel­berger ein Dirigier­studium in Leipzig. Er ist regelmäßiger Coach für Streicher­gruppen verschie­dener Orchester, u. a. das Harveste­huder Sinfonie­orchester und das Orchester '91. 2017 leitete er ein Jugend­orchester­projekt bei Arpegio Peru in Trujillo. Von 2001 bis 2017 unterrichtete er am Hamburger Konserva­torium Violine und Kammer­musik und leitete das Orchester. Nach Be­endigung seiner Lehrt­ätigkeit am Ham­burger Konser­vatorium gründete er Nova Consonanza.

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Vorverkauf:     17,60 €  (inkl. VVK-Gebühren)
Abendkasse:   20 € (erm. 10 €)


Veranstaltungsort:
Kulturkirche Altona gemeinnützige GmbH
Bei der Johanniskirche 22 - 22767 Hamburg
Max-Brauer-Allee / Höhe Sternbrücke


Die WCs sind nicht barrierefrei, aber ein barrierefreier Seiteneingang ist vorhanden
Getränke- & Snackservice - freie Platzwahl - die Kirche ist geheizt
Programmänderungen vorbehalten


Anfahrt:

Bei der Johanniskirche 22 - 22767 Hamburg
Liegt an der Max-Brauer-Allee / Höhe Sternbrücke

6 Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe (Buslinien 3, 15, 115, 183, 20, 25)
5 Minuten Fußweg zur S-Bahn Station Holstenstrasse (Linien S2, S5) oder noch Bus 3
4 Minuten Bus-Fahrtweg von & zur S-Bahn Station Altona (Linien S1, S2, S3) mit Bussen 15, 115, 183, 20, 25

Anfahrt mit dem HVV mit Startauswahl: https://www.hvv.de/linking-service/show/9959869c566442dfa76591eac7b962f5


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