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Entschärfungstechniken von Bombenblindgängern 1943 bis heute

Entschärfungstechniken von Bombenblindgängern 1943 bis heute



  • Freier Eintritt

Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Kriegsaltlasten im Wandel der Zeit. 1946-2026 vom Bombenräumkommando zum Kampfmittelräumdienst“.

Im April 1946 wurde der Grundstein für den Kampfmittelräumdienst gelegt, aber auch 80 Jahre später ist seine Arbeit noch lange nicht getan. Michael Hein, Sprengmeister beim Kampfmittelräumdienst und - wie alle Kampfmittel-Entschärfer in Hamburg - ehemaliger Bundeswehrangehöriger, blickt zurück. In seinem Vortrag beschreibt er die technische Entwicklung der Entschärfungsmethoden von den Anfängen bis heute. Anschaulich beleuchtet er die teils spektakuläre Technologieverbesserung, wie beispielsweise die selbst entwickelte Hochdruckwasserschneidanlage, die mit 2400 bar Wasserdruck aus sicherer Entfernung gesteuert werden kann und das Risiko bei Entschärfungen erheblich reduziert. Auch ferngesteuerte Roboter und der heutige Einsatz von Laserschneidtechnik werden vorgestellt. Die mechanische Entschärfung, das Herausdrehen der Zünder durch Feuerwerker wie in den Jahren nach Kriegsende war ungleich riskanter. Nichtsdestotrotz gilt wie in den vergangenen 80 Jahren: Jeder Einsatz ist gefährlich, präzise, unverzichtbar.

Hinweis: Für den ungehinderten Zugang zum Universitätsgelände halten Sie bitte einen Lichtbildausweis bereit.

Laufzeit der Ausstellung: 29.09.-26.02.2027

Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Holstenhofweg 85 • 22043 Hamburg

Öffnungszeiten:

Mo-Do: 9-16 Uhr

Fr: 9-14 Uhr

An Feiertagen geschlossen

Der Eintritt ist frei!

Alle Angaben ohne Gewähr.

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