Klassik
Dudok Quartet Amsterdam
Sonntag, 25.10.2026 / 19:30 - 21:15 Uhr / Elbphilharmonie (Kleiner Saal)
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Bitte beachten Sie: Aufgrund einer kurzfristigen personellen Veränderung musste das Doric String Quartet das Konzert absagen. Mit dem Dudok Quartet Amsterdam konnte ein ausgezeichneter Ersatz gefunden werden. Tickets behalten Ihre Gültigkeit.
Was ist die wahre Natur der Musik und welche Welten finden wir in den Noten? Mit diesen Fragen im Kopf spielt sich das Dudok Quartet Amsterdam durch das gesamte Repertoire – von der Renaissance bis in die Gegenwart. Mit einer unstillbaren Neugier und großer Begeisterung stürzen sich die vier Musiker:innen in die Musik hinein: Sie spielen Alte Musik auf historischen Instrumenten, das klassische Repertoire mit frischem Blick und erweitern das Repertoire mit aufregenden Auftragskompositionen.
Mit Mozarts »Preußischem Quartett Nr. 1« erklingt ein absoluter Klassiker, in dem vor allem das Cello auftrumpfen darf – statt zu begleiten, spielt es eine Hauptrolle und verleiht dem galanten Quartett einen warmen Ton. Durch diesen Kniff bekommt das Quartett einen konzertanten Charakter, die Erste Geige mit dem Cello einen reizvollen Gegenpart.
Geradezu sinfonisch klingt das Fünfte Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch. Die drei Sätze changieren zwischen rhythmisch-brodelnden und lyrischen Passagen – durch Überleitungen verbinden sich die Sätze zu einer großen Form. Mit seinen 15 Quartetten hat Schostakowitsch ein gewaltiges Werk für die Kammermusikwelt hinterlassen, schnell sind sie zum Standardrepertoire geworden. Jedes einzelne fühlt sich so an, als würde der Komponist einen Augenblick seine Gefühlswelt nach außen kehren, die er Zeit seines Lebens vor dem strengen Regime der Sowjetunion verstecken musste.
Einen spannenden Kontrast setzt der erste Satz »Strange Oscillations« aus Joey Roukens’ Streichquartett »What Remains«. Mechanische Rhythmen und ineinandergreifende Klangzahnräder, unterbrochen von sehnsuchtsvollen Linien, treiben die Musik unaufhaltsam voran und steigern sich zu einem zunehmend fiebrigen Klangrausch.
BESETZUNG
Dudok Quartet Amsterdam Streichquartett
Judith van Driel Violine
Marleen Wester Violine
Marie-Louise de Jong Viola
David Faber Violoncello
PROGRAMM
Joey Roukens
Strange Oscillations / aus: What Remains
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett D-Dur KV 575
- Pause -
Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 5 B-Dur op. 92
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