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LOCATION:Lindenstraße 23, 20099 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Hold Tight / Let Go
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Der Begriff „Zuhause“ beschreibt nicht nur einen Ort, sondern auch=0D=0Aein Gefühl. Er steht für Geborgenheit, Nähe und Vertrautheit; für=0D=0Aeinen Zustand, der einem erlaubt, man selbst zu sein. Doch dieses=0D=0AGefühl ist nicht allein an einen Ort gebunden, sondern kann ebenso=0D=0Adurch andere Menschen entstehen. Zwischenmenschliche Beziehungen, ihre=0D=0AIntimität und ihre Spannungen bilden den Ausgangspunkt der=0D=0Akünstlerischen Auseinandersetzung von Eden Nael Liedtke und Anna=0D=0AZachariades.=0D=0A=0D=0AIn Beziehungen bewegen wir uns zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem=0D=0ABedürfnis nach Freiheit, zwischen Festhalten und Loslassen. Wie viel=0D=0ANähe brauchen wir, um uns geborgen zu fühlen? Wann wird=0D=0AVerbundenheit zu Enge, wann wird Distanz zur Voraussetzung für=0D=0ASelbstbestimmung? Und wie lässt sich an etwas festhalten, ohne sich=0D=0Aselbst darin zu verlieren?=0D=0A=0D=0ASeit 2018 hält Liedtke in seinen Graphitzeichnungen autobiografische=0D=0AMomente fest. Fast tagebuchartig gewähren seine Arbeiten intime=0D=0AEinblicke in sein Innenleben und dokumentieren familiäre und=0D=0Apartnerschaftliche Dynamiken. Alltägliche Begegnungen, persönliche=0D=0AErlebnisse und Identitätsfragen werden ebenso sichtbar wie seine=0D=0AAuseinandersetzung mit Geschlecht, Sexualität und dem eigenen=0D=0AKörper. Dabei geht es weniger um eine objektive Wiedergabe von=0D=0ARealität als um die subjektive Wahrnehmung und Verarbeitung von=0D=0AErfahrungen.=0D=0A=0D=0AZachariades hingegen übersetzt emotionale und soziale Dynamiken in=0D=0AMaterial und Form. Ihre skulpturalen Arbeiten erzeugen=0D=0ASpannungsfelder, in denen Gegensätze aufeinandertreffen: Harter Stein=0D=0Abegegnet zerbrechlichem Glas, Kraft trifft auf Verletzlichkeit,=0D=0AIntimität auf Druck. Die Materialien werden dabei selbst zu Trägern=0D=0Avon Emotionen und verweisen auf die komplexen Kräfte, die zwischen=0D=0AMenschen wirken.=0D=0A=0D=0ABeide künstlerischen Positionen nähern sich auf unterschiedliche=0D=0AWeise den Bedingungen von Nähe und Verbundenheit. Zwischen=0D=0Apersönlichen Einblicken und dem Materialisieren von Gefühlen wird=0D=0Adas Spannungsverhältnis zwischen Festhalten und Loslassen erfahrbar=0D=0A– als ein fortwährendes Aushandeln von Nähe, Distanz und dem=0D=0AWunsch, sich bei anderen und bei sich selbst zu Hause zu fühlen.=0D=0A=0D=0AIm Rahmen der Ausstellung lädt Eden Nael Liedtke zu einem=0D=0AZeichen-Workshop ein. Details folgen.=0D=0A=0D=0AEröffnung: Freitag, 30.10. ab 18 Uhr=0D=0A=0D=0ALaufzeit: 31.10.–13.11.=0D=0A=0D=0AFinissage: Freitag, 13.11. ab 18 Uhr=0D=0A=0D=0ABehörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg=0D=0Afördert 2026 das Jahresprogramm des nachtspeicher23 e. V.=0D=0A„Gastfreundschaft“.=0D=0A
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