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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Opus13
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:»Papa Haydn«? Natürlich »ja« – aber viel lauter: »NEIN!« Rein=0D=0Agar nichts haben Haydns Kompositionen von den ihm noch immer=0D=0Aanhängenden Image des Verstaubten. Wohl kaum ein anderer Komponist=0D=0Akomponierte wohl derart häufig versteckten und offenen Humor. Das=0D=0A1799 entstandene Streichquartett op. 77 Nr. 1 gehört zu Haydns=0D=0Aletzten vollendeten Quartetten. Das Finale eines langen=0D=0Aschöpferischen Weges, auf dem Haydn die Gattung Streichquartett=0D=0Aentscheidend geprägt hat. Daher auch der Titel »Vater des=0D=0AStreichquartetts«. Haydn zeigt sich auf der Höhe seiner=0D=0AMeisterschaft, mit Klarheit, Eleganz und Witz, mit Einfallsreichtum=0D=0Aund subtiler Raffinesse. Jede Art »kompositorischen Schnickschnacks«=0D=0Asucht man vergebens.=0D=0A=0D=0ABéla Bartóks einsätziges drittes Streichquartett entstand 1927 und=0D=0Agehört zu den konzentriertesten und radikalsten Werken der gesamten=0D=0AQuartettliteratur des 20. Jahrhunderts. Er löst die traditionelle=0D=0AForm auf, zugunsten einer dichten, hoch konzentrierten musikalischen=0D=0AEntwicklung. Themen im klassischen Sinne treten zurück; stattdessen=0D=0Aarbeitet Bartók mit kleinsten motivischen Zellen, die ständig=0D=0Averändert, gespiegelt und weiterentwickelt werden. Bartók fordert=0D=0Aeine Vielzahl ungewöhnlicher Spieltechniken, etwa Pizzicati mit=0D=0Astarkem Schnappen der Saiten (das sogenannte »Bartók-Pizzicato«),=0D=0AGlissandi, perkussive Effekte oder extreme Lagen. Dadurch entsteht=0D=0Aeine Klangwelt, die weit über das traditionelle Streicherideal=0D=0Ahinausgeht und neue Ausdrucksräume erschließt. Eine wohl »ewig«=0D=0Asehr modern klingende Komposition.=0D=0A=0D=0AFranz Schuberts berühmtes Streichquartett d-Moll D 810 von Franz=0D=0ASchubert, komponiert 1824, zählt zu den wohl eindrucksvollsten Werken=0D=0Ader gesamten Kammermusik. Der Beiname »Der Tod und das Mädchen«=0D=0Averweist auf Schuberts gleichnamiges Lied, dessen Thema im zweiten=0D=0ASatz des Quartetts variiert wird. Die Musik ist von starken Kontrasten=0D=0Ageprägt, von Drängen und Innehalten, von lyrischen Momenten und=0D=0Adramatischen Ausbrüchen. Klänge von existenzieller Wucht, die=0D=0Azugleich durch ihre melodische Kraft unmittelbar berühren.=0D=0A=0D=0AAls Gewinner des Ersten Preises sowohl beim Internationalen=0D=0AStreichquartettwettbewerb der Wigmore Hall 2025 als auch beim=0D=0AInternationalen Streichquartettwettbewerb in Bordeaux erspielte sich=0D=0AOpus13 rasch einen Namen in der internationalen Kammermusikszene.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0AOPUS13 Streichquartett=0D=0A=0D=0ASONOKO MIRIAM WELDE Violine=0D=0A=0D=0AEDVARD ERDAL Violine=0D=0A=0D=0AALBIN UUSIJÄRVI Viola=0D=0A=0D=0ADANIEL THORELL Violoncello=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AJOSEPH HAYDN=0D=0AStreichquartett G-Dur op. 77/1 »Komplimentierquartett«=0D=0A=0D=0ABÉLA BARTÓK=0D=0AStreichquartett Nr. 3 Sz 85=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0AFRANZ SCHUBERT=0D=0AStreichquartett d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«=0D=0A
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