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LOCATION:Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:NDR Elbphilharmonie Orchester / Marek Janowski
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Bruckner mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester – das ist Legende!=0D=0AUnd ebenso sind es mittlerweile die Konzerte mit Marek Janowski am=0D=0APult der Hamburger Musiker:innen. Nachdem er hier in den vergangenen=0D=0AJahren Wagner, Brahms und Schumann dirigiert hat, kehrt der Fachmann=0D=0Afür das sinfonische Repertoire der deutschen Romantik nun also mit=0D=0Aeiner Bruckner-Sinfonie im Gepäck zurück. Bezeichnenderweise hat der=0D=0Aausgewiesene Wagner-Dirigent Janowski sich dabei die Dritte Sinfonie=0D=0Ades großen Sinfonikers ausgesucht – dasjenige Werk, mit dem=0D=0ABruckner explizit seinem Idol Richard Wagner huldigte. Voller Eifer=0D=0Awar der »arme Organist aus Wien« (so die wenig schmeichelhafte=0D=0AEinschätzung von Seiten des Verehrten) damals nach Bayreuth gefahren,=0D=0Aum den »Meister aller Meister« persönlich um die Annahme der=0D=0AWidmung der Dritten zu bitten. Während die Sinfonie bei diesem jedoch=0D=0Aallenfalls auf beifällige Anerkennung stieß, gilt sie heute als die=0D=0Avielleicht erste, in der Bruckners unverkennbarer Personalstil bereits=0D=0Ain Vollendung ausgeprägt ist – erstrecht in der von Janowski=0D=0Adirigierten endgültigen Fassung, in der Bruckner alle=0D=0Aoffensichtlichen Wagner-Zitate tilgte.=0D=0A=0D=0AAuch Anton Bruckner hinterließ am Ende seines Lebens übrigens eine=0D=0A»Unvollendete«: Seine Neunte Sinfonie verblieb ohne Schlusssatz,=0D=0Aweil der Meister über der Arbeit verstarb. Warum hingegen Franz=0D=0ASchuberts »Unvollendete« unfertig blieb, hat vermutlich ebenso viele=0D=0AKommentatoren beschäftigt wie die Frage, worüber die Mona Lisa=0D=0Alächelt. Am Tod lag’s nicht, denn Schubert komponierte nach seiner=0D=0Achronologisch Siebten noch eine vollständige Nr. 8. Wahrscheinlich=0D=0Ablieb der Torso einfach aufgrund anderer, dringlicherer Arbeit liegen=0D=0A– und so verschwand die Sinfonie bis 1865 in einer Schublade. Umso=0D=0Agrößer war die Überraschung beim posthumen Auffinden der Partitur:=0D=0ASchubert hatte hier einen gegenüber seinen ersten sechs Sinfonien=0D=0Aviel reiferen, vor allem persönlicheren Stil gefunden, der sich=0D=0Agleich im atmosphärischen Beginn des ausgesprochen ausdrucksstarken=0D=0AWerks ankündigt. So wurde diese wahrhaft »vollendete« Musik zum=0D=0Awohl berühmtesten Fragment der Musikgeschichte.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0ANDR ELBPHILHARMONIE ORCHESTER Orchester=0D=0A=0D=0AMAREK JANOWSKI Dirigent=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AFRANZ SCHUBERT=0D=0ASinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0AANTON BRUCKNER=0D=0ASinfonie Nr. 3 d-Moll=0D=0A
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