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LOCATION:Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Duplex-Piano – Das Klavier mit zwei Manualen
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Das Konzert beginnt mit Musik von Johannes Brahms und ehrt damit=0D=0ABrahms als Hamburger, er wurde hier geboren. Im weiteren Verlauf=0D=0Aertönen spätromantische Meisterwerke. Franz Schreker gestaltet mit=0D=0Adem Werk »Der Wind« eine faszinierende, expressionistische=0D=0AKlangwelt. Ernst von Dohnányis Sextett ist ein vielfarbiger Dialog=0D=0Ader unterschiedlichen Streich- und Blasinstrumente und des Klaviers.=0D=0AEmanuel Moórs Klaviertrio bietet grandiosen musikalischen Ausdruck.=0D=0AEmanuel Moór war es, der das besondere Klavier mit zwei Manualen=0D=0Akonstruierte, das im Konzert erklingt: das Duplex-Piano. »Das=0D=0Adoppelte Klangwunder« (DIE ZEIT), »Klangfarben, wie man sie kaum je=0D=0Agehört hat« (Hamburger Abendblatt), »orchestrale Kraft« (Neue=0D=0AMusikzeitung) – das Duplex-Piano weckte ein großes Medienecho. =0D=0A=0D=0AEmanuel Moór hatte um 1920 die Vision, das Klavier der Zukunft zu=0D=0Abauen. Sein Duplex-Piano bietet noch mehr Klangfarben und mehr=0D=0AKlangfülle. Beim gewöhnlichen Klavier bewirkt ein Tastenanschlag den=0D=0AAnschlag eines Hammers auf die Saite. Beim Duplex-Piano lassen sich=0D=0Azwei Hämmer koppeln: Ein Tastenanschlag bringt dann zwei Töne=0D=0Agleichzeitig hervor. Diese Verdopplung der Töne führt im Forte zu=0D=0Aeiner ungeahnten Klangfülle, im Piano zu einer zauberhaften Brillanz.=0D=0ADas Duplex-Piano wurde von den besten Musikern der damaligen Zeit=0D=0Agenutzt (Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker) und von den=0D=0Arenommiertesten Klavierbauern gefertigt (Bechstein, Bösendorfer,=0D=0ASteinway). =0D=0A=0D=0ADer 9. November ist in Deutschland ein Gedenktag an die Opfer der=0D=0APogrome vom 9. November 1938. Auch darauf nimmt das Konzert Bezug.=0D=0ASchreker, Moór und Dohnányi waren auf unterschiedliche Weise von der=0D=0AGewalt des Nationalsozialismus betroffen. So brach z. B. die=0D=0AEntwicklung des Duplex-Pianos 1938 jäh ab und das Duplex-Piano geriet=0D=0Ain Vergessenheit. Dieses Konzert entdeckt es neu.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0AREBEKKA HARTMANN Violine=0D=0A=0D=0AELISABETH KUFFERATH Viola=0D=0A=0D=0ADAVID STROMBERG Violoncello=0D=0A=0D=0AADRIÁN DÍAZ MARTÍNEZ Horn=0D=0A=0D=0ASHIRLEY BRILL Klarinette=0D=0A=0D=0AFLORIAN UHLIG Klavier=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AJOHANNES BRAHMS=0D=0AKlavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25=0D=0A=0D=0AFRANZ SCHREKER=0D=0ADer Wind / Tanzallegorie für Klaviertrio, Klarinette und Horn=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0AEMÁNUEL MOÓR=0D=0AAllegro moderato für Klaviertrio C-Dur op. 81=0D=0A=0D=0AERNST VON DOHNÁNYI=0D=0ASextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Violine, Viola,=0D=0AVioloncello und Klavier=0D=0A
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