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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Besser als nie - Literaturwochen "Heimaten"
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Stephan Thome=0D=0A=0D=0AEndlich wieder Grenzgang! Nach der Corona-Pause will das oberhessische=0D=0ABergenstadt sein Heimatfest feiern, das nur alle sieben Jahre=0D=0Astattfindet. Doch diesmal wird gestritten. Rückkehrerin Linda Preiss,=0D=0ASchulpsychologin am Gymnasium, darf beim Festumzug nicht mitreiten –=0D=0Aweil sie eine Frau ist. Bürgermeister Jürgen Bamberger muss einem=0D=0ATeam des Hessischen Rundfunks erklären, was es mit dem schwarz=0D=0Ageschminkten „Mohren“ auf sich hat, und ausgerechnet seine Tochter=0D=0Astellt sich öffentlich gegen das Fest. Für einen Mann, der=0D=0ABergenstadt nie verlassen hat, wird die eigene Stadt mit jeder Debatte=0D=0Aein Stück fremder. Siebzehn Jahre nach seinem gefeierten Debüt=0D=0A„Grenzgang“ kehrt Stephan Thome an dessen Schauplatz zurück –=0D=0Amit einem klugen, unterhaltsamen Roman darüber, was Heimat aushalten=0D=0Amuss, wenn Tradition und Gegenwart aufeinanderprallen. =0D=0A=0D=0AStephan Thome, Jahrgang 1972, stammt aus Biedenkopf in Hessen, an das=0D=0Asein fiktives Bergenstadt nicht zufällig erinnert. Er studierte=0D=0APhilosophie und Sinologie und lebte viele Jahre in Ostasien. Heute ist=0D=0ATaipeh sein Wohnort. Sein Debüt „Grenzgang“ (2009) und sein=0D=0Azweiter Roman „Fliehkräfte“ (2012) standen beide auf der=0D=0AShortlist des Deutschen Buchpreises, 2014 erhielt er den Kunstpreis=0D=0ABerlin für Literatur. Mit seiner Geburtsstadt ist er bis heute eng=0D=0Averbunden und verbringt jedes Jahr längere Zeit dort.=0D=0A=0D=0ADer Begriff „Heimat“ hat wieder an Bedeutung gewonnen. In einer=0D=0AWelt der Globalisierung und Migration drückt er das Bedürfnis nach=0D=0Aeinem vertrauten Umfeld aus. Heimat hat zu tun mit Sprache, Herkunft=0D=0Aund Wurzeln, mit Landschaften, Jahreszeiten, Gerüchen, Geschmäckern,=0D=0Aaber auch mit Beziehungen, die man pflegt. Mit dem Plural=0D=0A„Heimaten“ wollen die Organisatoren das Menschen Verbindende=0D=0Abetonen und darauf hinweisen, dass viele Bürger*innen unserer=0D=0Aheutigen Gesellschaft mehrere Heimaten haben. Immer mehr Menschen=0D=0Aleben an verschiedenen Orten und schlagen dort Wurzeln oder haben aus=0D=0Aunterschiedlichen Gründen ihre ursprüngliche Heimat verlassen, um=0D=0Asich eine neue aufzubauen. Je mehr die moderne Welt von den Menschen=0D=0AMobilität und Flexibilität fordert, desto stärker wird der Wunsch=0D=0Anach Heimat.=0D=0A=0D=0AMit den „Literaturwochen HEIMATEN“ wollen der Heimat- und=0D=0AGeschichtsverein Buxtehude und die Stadtbibliothek sich an der=0D=0Aaktuellen Diskussion über Heimat konstruktiv beteiligen.=0D=0A
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