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LOCATION:Koppel 66, 20099 Hamburg
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DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Das composer-performer Vokaltrio Generator (Berlin/Hamburg) widmet=0D=0Asich seit seiner Gründung im Jahr 2021 der Erweiterung, Erforschung=0D=0Aund Sichtbarmachung des Repertoires für Frauenstimmen in der=0D=0Azeitgenössischen Musik. Im Zentrum der künstlerischen Arbeit steht=0D=0Adie enge Zusammenarbeit mit Komponistinnen sowie die Entwicklung und=0D=0AVermittlung innovativer vokaler Ausdrucksformen. Das Projekt „Femme,=0D=0Afemme, femme armée“ entsteht im Rahmen einer Residenz der=0D=0AKulturbehörde Hamburg im Bunker (5.–18. Oktober 2026) und markiert=0D=0Azugleich den ersten Auftritt des Ensembles in Hamburg. In Kooperation=0D=0Amit der GEDOK Hamburg sowie der neuen Konzertreihe „female sonic=0D=0Afeast“, initiiert von der Vokalperformerin und Triomitglied Frauke=0D=0AAulbert, entwickelt Generator ein Programm, das sich ausschließlich=0D=0AWerken von Komponistinnen widmet und historische wie zeitgenössische=0D=0APerspektiven miteinander in Beziehung setzt. Der Titel „Femme,=0D=0Afemme, femme armée“ nimmt Bezug auf das bekannte Renaissance-Motiv=0D=0A„L’homme armé“ und formuliert eine bewusste feministische=0D=0AUmdeutung: Statt eines kriegerischen Symbols wird hier ein=0D=0Akünstlerischer Aufruf zu Solidarität, Selbstermächtigung und=0D=0Akollektiver Stärke von Frauen in der Musik formuliert. Das=0D=0AKonzertprogramm umfasst sowohl Werke, die bereits Teil des Repertoires=0D=0Ades Trios sind und teilweise eigens für diese Besetzung entstanden,=0D=0Aals auch neue Einstudierungen sowie zwei Uraufführungen von Hamburger=0D=0AKomponistinnen. Die Werke von Komponistinnen wie Kate Soper, Laurie=0D=0ASchwartz, Anna Korsun, Kristia Michael und Kari Besharse=0D=0Arepräsentieren unterschiedliche ästhetische Ansätze der=0D=0Azeitgenössischen Vokalmusik und verlangen von den Interpretinnen ein=0D=0Abreites Spektrum an klanglichen Differenzierungen, performativen=0D=0AStrategien und erweiterten Stimmtechniken. Ergänzt wird das Programm=0D=0Adurch ein weiteres neues Vokaltrio der Komponistin und Sängerin=0D=0AMarcia Lemke-Kern, das eine lokale künstlerische Perspektive=0D=0Aeinbringt und zugleich eine Verbindung zur GEDOK Hamburg herstellt.=0D=0AEine historische Referenz bildet das Madrigal „Stavasi il mio bel=0D=0Asol“ von Maddalena Casulana (1544–1590), einer der ersten=0D=0AKomponistinnen, die ihre Werke selbst veröffentlichten und sich=0D=0Aöffentlich gegen die strukturelle Abwertung von Frauen in der Musik=0D=0Awandten.=0D=0A
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