BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.infomax-online.de/imxeventmanager/
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
TZURL:http://tzurl.org/zoneinfo-outlook/Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:6ace4cb1b64cd
LOCATION:Schlüterstraße 80, 20146 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:BIPoC-Workshop #2: »Our Praxis Is the Map: African Feminisms as=0D=0ACompass« mit Jessica Horn
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:--> bitte reservieren via: reservation[at]m-bassy.org (Die Teilnahme=0D=0Aist kostenlos inkl. Getränke und Snacks)=0D=0A=0D=0ADie meisten von uns suchen nach einem Ausweg. Nach einem neuen=0D=0ASonnenaufgang. Der nächsten Welle. Dem Neumond. Doch wie können wir=0D=0ABewegung und Veränderung kartieren in einem Moment, in dem die=0D=0Agemeinsamen ethischen Orientierungspunkte ihren Halt verloren haben?=0D=0AWie können wir das Leben inmitten einer Flut von Entscheidungen und=0D=0Ainstitutionellen Praktiken bewahren, die seine Möglichkeiten=0D=0Azunehmend einschränken? Und während wir andere Zukünfte=0D=0Aimaginieren: Wie können wir zukünftige Horizonte von den Ufern einer=0D=0AErde aus entwerfen, deren Bevölkerung mehrheitlich afrikanisch sein=0D=0Awird, die jedoch noch immer nicht auf die tieferen Strömungen der=0D=0Avielfältigen Geschichten, Wissensformen und Traumwelten Afrikas=0D=0Aeingestimmt ist? Dieser Workshop nähert sich diesen Fragen aus der=0D=0APerspektive afrikanischer Feminismen. Ausgehend von ihrem Buch=0D=0A»African Feminist Praxis: Cartographies of Liberatory Worldmaking«=0D=0Alädt Jessica Horn die Teilnehmenden zu einer Reihe von Experimenten=0D=0Aein, in denen alternative Welten kartiert und entworfen werden. Als=0D=0ANavigationsinstrumente dienen dabei zentrale Prinzipien=0D=0Aafrikanisch-feministischer Praxis: Verwandtschaft und Verbundenheit,=0D=0AMut, Lust, Fürsorge und Erinnerung.=0D=0A=0D=0A"My feminist utopia begins in our bodies, as our first and last home,=0D=0Aas the only thing that is ever really ours-as the space that life is=0D=0Amade real. My utopia is a world where we all live free, healthy,=0D=0Apleasurable, agented lives in our own bodies. It requires political,=0D=0Aeconomic, social and cultural systems that enable embodied freedom for=0D=0Aall. Oh and there must be art too. Lots of it." (Jessica Horn)=0D=0A=0D=0AJessica Horn (geb. 1979) ist eine (ost-)afrikanische feministische=0D=0AVordenkerin, preisgekrönte Dichterin und Gründerin sowie Direktorin=0D=0Avon Hindura Studios, einer in Nairobi, Kenia, ansässigen=0D=0ASocial-Design-Agentur, deren Arbeit auf Zukunftsdenken und=0D=0Afeministischen Perspektiven basiert. Sie wuchs in Lesotho und Fidschi=0D=0Aauf und hat in neun Ländern gelebt, darunter Sierra Leone, Ghana und=0D=0AKenia – Migrationserfahrungen, die ihre transnationale Perspektive=0D=0Amaßgeblich geprägt haben. Mit einem beruflichen Hintergrund im=0D=0ABereich der Gesundheitsrechte von Frauen gründet Jessicas Arbeit auf=0D=0AKörperpolitik und Fragen kollektiver Transformation aus einer=0D=0Averkörperten feministischen Perspektive. Ihr Buch »African Feminist=0D=0APraxis: Cartographies of Liberatory Worldmaking« (Sage, 2025)=0D=0Adokumentiert Jahrzehnte feministischer Mobilisierung auf dem=0D=0Aafrikanischen Kontinent. Ihre Leidenschaft für Archive überträgt=0D=0Asie auch auf den Film: Vor Kurzem führte Jessica Regie bei »The=0D=0ATemple of Her Skin«, einem Dokumentarfilm über die Erfahrungen=0D=0Aafrikanischer Frauen mit Tätowierungen und Skarifizierungen. Zudem=0D=0Aist sie Gastgeberin des »The Beautiful Policy Podcast«, in dem sie=0D=0Amit Praktiker*innen spricht, die radikale Visionen in konkrete=0D=0AStrukturen und Handlungsmodelle überführt haben. Als führende=0D=0APersönlichkeit im Bereich der Philanthropie war sie=0D=0AProgrammdirektorin des African Women's Development Fund und wurde 2021=0D=0Azur Regionaldirektorin des ostafrikanischen Büros der Ford Foundation=0D=0Aernannt – als erste afrikanische Frau in dieser Position. Darüber=0D=0Ahinaus war sie Vorstandsmitglied von Mama Cash, Urgent Action=0D=0AFund-Africa und dem Fund for Global Human Rights und ist=0D=0AGründungsmitglied der Arbeitsgruppe des African Feminist Forum. Als=0D=0Aaktivistische Dichterin nutzt Jessica Poesie als Medium, um=0D=0AMenschenrechtsverletzungen zu thematisieren und das Konzept=0D=0Arevolutionärer Liebe zu erkunden. 2009 erhielt sie für ihr Gedicht=0D=0A»They have killed Sizakele« den IRN FannyAnn Eddy Poetry Award und=0D=0A2001 für ihr Gedicht »Dis U.N: For Rwanda« den von June Jordan=0D=0Ajurierten Sojourner Poetry Prize. Zudem ist sie Autorin des=0D=0AGedichtbands »Speaking in Tongues« (Mouthmark, 2006). Jessica wurde=0D=0Avon Applause Africa zu einer der »40 African Changemakers under 40«=0D=0Aernannt.=0D=0A=0D=0Awww.stillsherises.com=0D=0A=0D=0A@africanfeministpraxis=0D=0A=0D=0ADer Workshop ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung »We Return=0D=0Aas Rain, and Even Stones Begin to Bloom« mit Adesuwa Aighewi, Adama=0D=0ADelphine Fawundu, Mónica de Miranda & Alberta Whittle.=0D=0A=0D=0AWir danken der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg und der ZEIT=0D=0ASTIFTUNG BUCERIUS für ihre Förderung und Unterstützung des=0D=0AProjektes. Unser großer Dank geht ebenso an die Studios von Mónica=0D=0Ade Miranda und Alberta Whittle sowie an The Modern Institute/ Toby=0D=0AWebster Ltd., Glasgow, Schottland für ihre Zusammenarbeit.=0D=0A
URL;VALUE=URI:https://hamburgwhl.infomaxnet.de/whl-kalender/e-bipoc-workshop-2-our-praxis-is-the-map-african-feminisms-as-compass-mit-jessica-horn?eventDateId=30727698&widgetToken=J2c3z9UfufA.&
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20261016T190000
DTSTAMP:20261013T172225
END:VEVENT
END:VCALENDAR