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LOCATION:Möörkenweg 18 b-g, 21029 Hamburg
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DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:no firm ground=0D=0A=0D=0ADie Ausstellung no firm ground versammelt Arbeiten, die sich mit der=0D=0Agegenwärtig spürbaren Unsicherheit und Fragwürdigkeit menschlicher=0D=0AExistenz auseinandersetzen. Auf welchem Boden stehen wir? Und was=0D=0Ableibt bestehen, wenn dieser Boden ins Wanken gerät? Was überdauert,=0D=0Aund was hält die Welt zusammen?=0D=0A=0D=0AIn der großformatigen Installation ocean drift (2026) begegnen sich=0D=0Adie Dystopie einer posthumanen Landschaft und die Utopie eines=0D=0Aozeanischen Turns. Der trocken gefallene Meeresboden wird zur=0D=0AProjektionsfläche einer Welt, in der der Mensch seine zentrale=0D=0AStellung verloren hat. Während er allenfalls in Narrenschiffen=0D=0Awirkungs- und richtungslos umherdümpelt, entwickeln andere Wesen auf=0D=0Akuriosen Gefährten ein Eigenleben, das ohne den Menschen auskommt.=0D=0ADer Welt der Verluste begegnet eine beinahe beruhigende=0D=0AGleichgültigkeit: Objekte kreisen im wandernden Spiel von Licht und=0D=0ASchatten und verweisen auf eine Welt, die sich jenseits menschlicher=0D=0AOrdnung weiterbewegt. Das Zirkuläre und Ozeanische eröffnet dabei=0D=0Aeine mögliche Perspektive auf das, was nach dem Verlust von=0D=0AGewissheiten entstehen kann.=0D=0A=0D=0ADie Installation bubble (2025) widmet sich dem Verbleib von=0D=0AErinnerungen, des Gesehenen und des Wahrgenommenen. Lässt sich=0D=0Azwischen Innen und Außen überhaupt eine klare Grenze ziehen? Eine=0D=0Azwei Meter große, transparente Kugel wird zum Körper und zugleich=0D=0Azur Projektionsfläche dieser Frage. An unterschiedlichen Orten wird=0D=0Adie Bubble von innen und außen zeichnerisch bearbeitet und als=0D=0Afortlaufendes Projekt weiterentwickelt. Dabei wird sie selbst zum=0D=0ATräger von Spuren, Erinnerungen und Wahrnehmungen, die sich zwischen=0D=0AInnen und Außen bewegen.=0D=0A=0D=0AAnne Dingkuhns Objekte und Installationen in no firm ground kreisen um=0D=0Aden Verlust eines festen Bodens – und um die Möglichkeiten, die=0D=0Asich gerade daraus ergeben. Zwischen Dystopie und Utopie, Verlust und=0D=0ATransformation eröffnen sie Räume, in denen sich die gewohnten=0D=0APerspektiven auf Mensch, Welt und Zusammenhalt verschieben.=0D=0A
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