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LOCATION:Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Göksu Kunak: Suspension
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Der physische Abriss wird im zweiten BIG MOMENT selbst zur=0D=0Amonumentalen Bühne für ein neues Kapitel der=0D=0APerformance-Geschichte. Im Frühjahr 2027 wird die Halle k1 saniert=0D=0Aund in ihre ursprüngliche Größe zurückversetzt. Eingezogene=0D=0AZwischenwände fallen. Genau dieser Prozess des Abbruchs – geprägt=0D=0Avon Staub, Lärm, Dreck und Entkernung – legt die verschiedenen=0D=0Ahistorischen Schichten (»Layers«) des Ortes frei: von der alten=0D=0AFabrikgeschichte über 40 Jahre Performance-Historie bis hin zur=0D=0Azukunftsgewandten Neuausrichtung. Aus der ehemaligen Bühnen-Blackbox=0D=0Aentsteht eine offene Halle für experimentelle Künste mit=0D=0ATageslicht und Zugang zum Garten. Das Aufbrechen starrer Raumgrenzen=0D=0Amacht die Architektur nahbar und verhandelt die Dekonstruktion von=0D=0ABarrieren im Moment ihres physischen Falls. Die baulichen Arbeiten in=0D=0Ader k1 hinterlassen eine beeindruckende Kulisse für die Berliner=0D=0AKünstlerin Göksu Kunak. Im Rahmen einer Residenz transformiert=0D=0AKunak diese Zäsur in eine choreografische und akustische=0D=0AIntervention. Unter dem Arbeitstitel SUSPENSION wird die Baustelle zu=0D=0Aeinem zeitgenössischen Dispositiv, in dem sich Körper, Arbeit und=0D=0ABegehren gegenseitig produzieren. Kunak nutzt das »Perforieren« –=0D=0Adas Schneiden, Öffnen und Besetzen des Raumes – als Methode, um die=0D=0AArchitektur temporär zu entmachten und neue soziale Relationen=0D=0Asichtbar zu machen. Mit assoziativen Bildern und einem feinen Gespür=0D=0Afür die Konfrontation von Materialitäten wird das erotische=0D=0APotenzial der Baustelle in eine fragile, aber monumentale Ästhetik=0D=0Aübersetzt. Der Abriss wird so zur kraftvollen Metapher für die=0D=0ADekonstruktion von Männlichkeit.=0D=0A
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