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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Warten auf Beckett
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Am 29. September jährt sich Becketts Deutschlandreise zum 90. Mal –=0D=0Ain einem Herbst, in dem in Berlin, Sachsen-Anhalt und=0D=0AMecklenburg-Vorpommern gewählt wurde. - Oktober 1936: Das Land hat=0D=0Agerade die Olympischen Spiele abgewickelt und muss nun kein=0D=0Afreundliches Gesicht mehr machen. In der Hamburger Kunsthalle steht=0D=0Aein 30-Jähriger und bittet darum, auch die abgehängten, die=0D=0A"entarteten" Bilder sehen zu dürfen… - Neun Wochen bleibt er in der=0D=0AStadt, dann reist er weiter nach Berlin, Dresden und München. Er=0D=0Anotiert alles: die Bilder, die Gespräche, die Wirte, das Wetter - den=0D=0AAlltag in einem Land, das „gesäubert“, das einen Krieg beginnen=0D=0Awird. - Der Reisende heißt Samuel Beckett, der spätere=0D=0ALiteraturnobelpreisträger. - Vier Jahre später arbeitet er in Paris=0D=0Ain einer Widerstandsgruppe gegen die deutschen Besatzer. - - Die Zeit=0D=0Ascheint reif, Beckett neu zu lesen…=0D=0A=0D=0A„Es ging nicht um Heldentum. Ich konnte einfach nicht tatenlos=0D=0Azusehen. Man konnte doch nicht mit verschränkten Armen=0D=0Adanebenstehen.“ Samuel Beckett=0D=0A
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