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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:REEPERBAHN FESTIVAL 2026
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Line Up: Pamela, Day We Ran, Jack Gray, HEADSEND, REDD., South Summit,=0D=0AJamaica Moana, Lucky, Sex Mask, BIG WETT, Cosmo's Midnight, Playlunch,=0D=0ACory Hanson, Concrete Vehicle, Alice Costelloe, Little Granddad,=0D=0AVienna Vienna, Maria Iskariot=0D=0A=0D=0APamela | 12:00 - 12:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AWer sich genauer mit ihrer Musik auseinandersetze, würde schnell=0D=0Afeststellen wofür sie am besten geeignet ist: ein gutes Gefühl, ein=0D=0AMoment des Glücks, eine Route in Richtung Morgen. Pamela behaupten=0D=0Adas allerdings nicht nur, sondern schaffen in ihrem schimmernden=0D=0AAlt-Pop immer wieder diese euphorischen Augenblicke, mit denen sie=0D=0ADown Under schon zu einem hunderttausendfach gestreamten Duo jenseits=0D=0Aaller KI-Slops avanciert sind. Ein Gefühl von Leichtigkeit, von=0D=0AAufbruch ohne Druck ist Teil ihrer kompositorischen Identität. So=0D=0Aentfaltet sich der Sound der beiden harmonisch mühelos und zugleich=0D=0Aatmosphärisch, orientiert am Indie-Duktus der 90er aber auch an=0D=0AProjekten wie The Strokes und The xx. Als Support für Dope Lemon aber=0D=0Aauch solo haben sie den roten Kontinent in den letzten Jahren schon=0D=0Avon Ost bis West bespielt und in ausverkauften Venues für feuchte=0D=0AAugen gesorgt. Mit dem Erscheinen der lange erwarteten Debüt-EP=0D=0A„It's nice to see you here“ (2026) ist es nun höchste Zeit, dass=0D=0Aihr sie auch bei uns in Hamburg live auf der Bühne sehen könnt –=0D=0Anoch bevor der Hype so richtig zündet. =0D=0A=0D=0ADay We Ran | 12:30 - 13:00 | Club=0D=0A=0D=0AEs ist eine ausgeprägte Sehnsucht, die den Sound von Day We Ran=0D=0Adurchzieht und die sich nicht nur in den träumerischen Texten des=0D=0ATrios widerspiegelt. Auch in den hallenden Gitarren, luftigen=0D=0ASingalong-Vocals und Melodien, die sich scheinbar bis zum Horizont=0D=0Aausdehnen, scheint dieses bittersüße Fernweh förmlich greifbar. Von=0D=0Ader Ostküste Australiens sendet die Band sommerliche Vibes quer über=0D=0Aden Pazifik in die Welt hinaus und hat mit Singles wie „Forestry“=0D=0Aoder dem euphorischen „Foaming“ (2023) bereits ein internationales=0D=0AMillionenpublikum erreicht. Eine breit angelegte PR-Kampagne war=0D=0Adafür genauso wenig notwendig, wie die Anbiederung an irgendeinen=0D=0AHype in den Socials. Stattdessen schwingt im Sound der drei Brüder=0D=0Aeine liebliche Retro-Ästhetik mit, die etwas an psychedelische=0D=0ARock-Formationen aus den späten 70ern erinnert, aber auch Nuancen von=0D=0AJack Johnsons entspannter Losgelöstheit oder den harmonischen=0D=0ASensibilitäten von Portugal. The Man birgt. Down Under hat die Band=0D=0Ajedenfalls den Geheimtipp-Status längst hinter sich gelassen und kann=0D=0Amittlerweile auch global zig Millionen Streams verbuchen. Mit der=0D=0Aletztes Jahr veröffentlichten Single „Snake With A Bone“ (2025)=0D=0Aund dem neuesten Song „Carolina“ (2026) im Gepäck kommen sie nun=0D=0Aerneut zu uns nach Hamburg und geben einen Vorgeschmack auf das lang=0D=0Aersehnte Debütalbum. =0D=0A=0D=0AJack Gray | 13:00 - 13:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AEs dauerte nicht lange bis Jack Gray nach dem Release seines=0D=0ADebütalbums „Nights Like This“ (2019) quasi grenzenlos Airplay=0D=0Aauf den Radiostationen Australiens erhält – ein Stunt, der in=0D=0Adiesem Tempo nur den wenigsten gelingt. Der junge Singer-Songwriter=0D=0Amit dem samtig weichen Timbre fängt in seinen Songs nicht nur das=0D=0ALebensgefühl der Gen Z auf authentische Weise ein. Er bringt darüber=0D=0Ahinaus auch die Gänsehautmelodien und das Gespür für hymnische=0D=0AArrangements eines arrivierten Producers mit. Singles wie „Red=0D=0ARental Car“ (2017) oder „I Got 3“ (2020) sahnen in kürzester=0D=0AZeit Millionen von Streams auf einschlägigen Plattformen ab und=0D=0Awerden nicht nur Down Under von Fans und Feuilletons gleichermaßen=0D=0Agefeiert. Anschließend tourt der studierte Multi-Instrumentalist mit=0D=0ATate McRae quer durch Australien und Neuseeland, später auch mit Matt=0D=0ACorby durch die USA und spielt immer wieder vor ausverkaufter Hütte.=0D=0ADas zweite Album „If U Were Mine“ (2024) wird erwartungsgemäß=0D=0Aebenfalls ein voller Erfolg, bildet aber nur den Auftakt für eine=0D=0Aganze Reihe von Singles, mit denen er seinen Ruf als einer der=0D=0Aspannendsten Nachwuchs-Songwriter Australiens in den Folgejahren=0D=0Azementieren wird. Dass er hierzulande noch nicht allzu bekannt ist,=0D=0Adürfte sich spätestens nach seinem Gig bei uns nachhaltig ändern.=0D=0A=0D=0AHEADSEND | 13:30 - 14:00 | Club=0D=0A=0D=0ADank einer durchdringenden Bühnenpräsenz müssen Headsend nicht nur=0D=0Akeinen Vergleich mit den unsterblichen Grunge-Legenden der 90er=0D=0Ascheuen – sie setzen auch neue Standards für das, was damals das=0D=0AGenre groß gemacht hat. Im Studio wie auf der Bühne. Eine gewisse=0D=0Aanarchische Grundhaltung zu Komposition und Produktion steht da im=0D=0AVordergrund, natürlich. Aber auch lustvolle Distortions, die Stück=0D=0Afür Stück durch klagende Melodien sägen wie der Duft einer=0D=0Averflossenen Liebe durch Erinnerungen des Verlustes. Dazu ein Bass,=0D=0Ader verspielt dahin groovt und ein Schlagwerk, das derart präzise=0D=0Amalträtiert wird, dass auch ein Dave Grohl hier nichts zu meckern=0D=0Ahätte. Songs vom Kaliber „Stove“ oder „Chugg“ (2025) sind=0D=0Adementsprechend der letzte noch nötige Beleg dafür, dass Headsend=0D=0Aeine neue Kraft im zeitgenössischen Alternative-Bereich darstellen,=0D=0Amit der vermutlich nur die wenigsten gerechnet haben. Die Debüt-EP=0D=0A„Angel Glands“ (2026) richtet Anfang des Jahres selbst die=0D=0Agrößten Kritiker auditiv neu aus, pustet mit roher Energie=0D=0Asämtliche Trommelfelle frei und macht ein für alle Mal klar: das=0D=0AGrunge-Revival ist real, es ist hier und angesichts des Zeitgeistes=0D=0Aauch kein bisschen zu früh. Dringende Empfehlung.=0D=0A=0D=0AREDD. | 14:00 - 14:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AModerner Punk, kurz und knackig zusammengefasst? Könnte man so sagen.=0D=0AMit einem Auge blickt REDD. in die frühen 2000er, als Skate Punk der=0D=0AMarke Blink 182, Sum 41 und Avril Lavigne der heiße Scheiß war. Mit=0D=0Adem anderen schaut er sich das Beste von Rappern und Pop-Artists der=0D=0AGegenwart ab, um einen ziemlich einzigartigen signature sound jenseits=0D=0Agepushter Trends zu entwerfen. Singles wie „Bad Days“ oder der=0D=0Akerngeniale Breakout-Track „Jeans So Baggy“ (2025) haben den=0D=0Aaustralischen Sänger, Songwriter und Rapper nicht nur auf WG-Partys=0D=0Aund Festivals down under bekannt gemacht. Mit einer kecken=0D=0ANo-Fucks-Given-Attitüde und jeder Menge audiovisuellem=0D=0AStilbewusstsein konnte REDD. schon den Sprung über den Pazifik wagen=0D=0Aund in den USA, schrittweise aber auch hier in Europa Fuß fassen.=0D=0ANoch fristet er zwischen London und Ljubljana zwar ein Dasein als=0D=0AGeheimtipp, doch das könnte sich angesichts seines Debütalbums=0D=0A„RAUNCH“ (2025) und der jüngsten Single „juliet“ (2026) schon=0D=0Abald ändern. Wer live erleben will, was für ein Multitalent hier=0D=0Agerade dabei ist durchzustarten, erhält im September bei uns eine=0D=0Abislang seltene Gelegenheit dazu.=0D=0A=0D=0ASouth Summit | 14:30 - 15:00 | Club=0D=0A=0D=0AEine gewisse Ästhetik der Entschleunigung ist nicht nur im=0D=0ASounddesign von South Summit allgegenwärtig, sondern auch integraler=0D=0AFokus ihres Produktionsprozesses. Zwischen Indie und Reggae,=0D=0AAlternative Rock und Dub erhalten die Songs des australischen Projekts=0D=0Ajede Menge Raum zur klanglichen und atmosphärischen Entfaltung.=0D=0AExperimente waren dahingehend von Anfang an unverzichtbar im=0D=0AJam-Prozess, bei dem schon recht früh Gänsehautgaranten von der=0D=0AQualität eines „Runaway“ (2022) entstanden. Instrumentell schon=0D=0Aein Hochgenuss, stellte sich das erst als der Anfang heraus. Denn egal=0D=0Aob eine Heartbreak-Hymne wie „Changes“ auf der schmerzhaft=0D=0Aschönen EP „Creatures“ (2023) oder der süßlich vernebelte=0D=0ASommer-Soundtrack „We Are“ (2025) mit all seinen Roots-Einflüssen=0D=0A– hier waren und sind fünf Vollblutmusiker am Werk, denen so=0D=0Aziemlich alles mit bestechender Leichtigkeit von der Hand geht. Down=0D=0AUnder sind sie daher auch spätestens seit dem Debütalbum „The=0D=0ABliss“ (2024) flächendeckend zur Kultband avanciert und längst=0D=0Afür ihre hochemotionalen Live-Shows bekannt. Nun steht mit „Run It=0D=0ABack“ (2026) das zweite Album in den Startlöchern, das pünktlich=0D=0Azur schönsten Zeit des Jahres erscheinen wird. Der Sommer ist also=0D=0Agerettet – und ihr Gig bei uns nicht zu verpassen.=0D=0A=0D=0AJamaica Moana | 15:00 - 15:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AMultidisziplinär spielt Jamaica Moana gnadenlos ihre Karten aus und=0D=0Aoffenbart dabei ein Ass nach dem anderen auf der Hand. Als non-binäre=0D=0AMusikerin, Creative Director, Model und Botschafterin ihrer=0D=0AMāori-Community (Ngāpuhi/Tainui) etabliert sie sich seit Jahren als=0D=0Amediales Phänomen in Australien und demonstriert eindrücklich, dass=0D=0Ader kulturelle melting pot der First Nations down under einen=0D=0Areichhaltigen musikalischen Schatz darstellt, den es zu heben gilt. In=0D=0Aihrer Musik gelingt Jamaica genau das, wenn sie spielerisch Rap und=0D=0AR&B, Soul und archaische Energien in Tracks vom Kaliber „Just Like=0D=0AThis“ (2019) oder „Tuggawar“ (2025) channelt. Schweißtreibend=0D=0Aund körperlich, lustvoll und sinnlich zwingt dieser Sound zum Tanzen,=0D=0Azum Feiern, zum Lachen. Letztes Jahr erscheint dann mit „Bud &=0D=0ADeni“ (2025) die heiß erwartete Debüt-EP der schillernden=0D=0AAlleskönnerin, mit der sie sich zwischen einer futuristischen=0D=0ANeuinterpretation von Missy Elliott und ihren eigenen West Coast=0D=0AHip-Hop-Einflüssen aus der Kindheit positioniert. Höchste Zeit also,=0D=0Adass die prominente Anführerin der australischen Ballroom-Szene nun=0D=0Aendlich auch mal zu uns nach Hamburg kommt.=0D=0A=0D=0ALucky | 15:30 - 16:00 | Club =0D=0A=0D=0AAls ihr Vater ein paar Chords zu Übungszwecken auf Papier kritzelt,=0D=0Amarkiert das für Chelsea Knight den Startschuss ihrer künstlerischen=0D=0ALeidenschaft und Laufbahn. Seitdem ist die australische Sängerin und=0D=0ASongwriterin unentwegt dabei ihre Skills an der Gitarre zu verfeinern,=0D=0Aihre Vocals noch ausdrucksstärker zu formen und sich auch stilistisch=0D=0Aweiterzuentwickeln. Das ist auf ihrer kürzlich veröffentlichten=0D=0ADebüt-EP „Biting Heels“ (2026) in jedem Song ebenso zu hören wie=0D=0Aauf ihren Konzerten, die sie letztes Jahr schon nach Melbourne und=0D=0ASydney führten. Kurz darauf durfte sie auch die legendären Garbage=0D=0Aals Support auf ihrer komplett ausverkauften Tour durch Australien und=0D=0ANeuseeland begleiten. Mit dieser neu gewonnenen Konzerterfahrung und=0D=0Ajeder Menge frischem Material im Rucksack, landet sie dieses Jahr=0D=0Aerstmals bei uns in Hamburg und wird für einen Abend voll emotionaler=0D=0AAlternative-Rock-Bretter sorgen. Keinesfalls verpassen.=0D=0A=0D=0ASex Mask | 16:00 - 16:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0ASowohl als arrivierte Punk-Reformer wie auch als irrer Live-Act haben=0D=0ASex Mask über die letzten drei Jahre hinweg kontinuierlich ihre=0D=0ACredentials aufgebaut. Down Under zockt sich das Trio aus Melbourne=0D=0Amit Tracks vom Kaliber „How To Be Cool At Parties“ oder=0D=0A„Birds“ (2023) durch sämtliche Radiostationen und positioniert=0D=0Asich zielsicher in hochfrequentierten Playlisten mit Tags wie=0D=0APost-Punk, Industrial, Goth oder Noise Rock. Zwar treffen all diese=0D=0ABegriffe den Sex-Mask-Sound nicht ganz von oben, doch sind die=0D=0AEinflüsse mindestens so vielseitig wie angepriesen. Gerne von=0D=0Agrobkörnigen Distortions grundiert, sickern hier kühl groovende=0D=0ASynths und Gitarren in ein Rhythmusfundament, das in jeder=0D=0AGeschwindigkeit funktioniert. Teilweise taoistisches Rätsel, dann=0D=0Awieder Manifest für Außenseiter, im nächsten Moment jungianische=0D=0ARelfexion über das Unbewusste, sind auch die Lyrics von Sänger Ry=0D=0AGray ein Amalgam von Inspirationen. Sowohl auf der musikalischen als=0D=0Aauch der lyrischen Ebene etabliert das stilsichere Trio quasi aus dem=0D=0AStegreif einen ureigenen Dance-Punk-Sound, für den sie vom SXSW in=0D=0ASydney bis zum britischen Great Escape Festival schon gefeiert wurden.=0D=0AWer die manisch krachenden EPs „No Love“ und „Body Broker“=0D=0A(2025) hört, kapiert sofort was Phase ist. Nachdem sie letztes Jahr=0D=0Aleider kurzfristig absagen mussten, kommt jetzt endlich ihre Premiere=0D=0Abei uns. Bitte anschnallen.=0D=0A=0D=0ABIG WETT | 16:30 - 17:00 | Club=0D=0A=0D=0ASo manche Künstlerin, die Down Under schon regelmäßig Venues=0D=0Aausverkauft, kommt mit einem ein- bis zweijährigen Delay dann=0D=0Aletztlich auch durch Festivals wie unseres nach Europa. Das war in der=0D=0AVergangenheit so und das ist auch jetzt bei Big Wett der Fall. Das=0D=0Aumtriebige Energiebündel mit der lasziven Verve feiert expliziten=0D=0AElectroclash und feminine Power in Reinform – eine Mixtur, die sie=0D=0Azur Soundgeberin der queeren Szene Australiens gemacht hat.=0D=0AGleichzeitig spiegelt sich hier der modus operandi zwischen=0D=0Akörperlicher Clubmusik und sozialem Engagement wider, in dem Big Wett=0D=0Aihren X-rated Blend aus Peaches, Kim Petras und Uffie realisiert.=0D=0ASelbstbewusst, frech und als Antithese zu jeder verquasten=0D=0ASausage-Party geeignet. Doch bei allen Inspirationsquellen und=0D=0AReferenzen: diese Frau ist auf ihrem ganz eigenen Weg Electro und=0D=0AEurodance, Pop Rap und Acid, Diva House und Miami Bass miteinander zu=0D=0Averschmelzen. EPs wie „PU$$Y“ (2023) oder „Risk It“ (2025)=0D=0Abelegen, dass sie alle Werkzeuge dafür zur Hand hat. Höchste Zeit=0D=0Aalso sie bei uns in Hamburg begrüßen zu dürfen.=0D=0A=0D=0ACosmo's Midnight | 17:00 - 17:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AWeniger denken, mehr fühlen – klingt wie ein Credo, das sich viele=0D=0Ain diesen Zeiten auf die Stirn tätowieren sollten. Für den Sound von=0D=0ACosmo's Midnight ist es tonangebend und sorgt dafür, dass Tracks wie=0D=0A„Walk With Me“ (2015) oder „Down For You“ (2020) über die=0D=0Aletzten Jahre zig Millionen Streams absahnen und zu Hymnen der=0D=0Apulsierenden Clubszene Sydneys avancieren. Das Duo verschmilzt=0D=0Aschillernde Synths mit idiosynkratischen Beatstrukturen und erinnert=0D=0Anicht selten an die unwiderstehlichen Ohrwurmqualitäten von=0D=0AJamiroquai oder den sinnlichen Groove eines Nile Rodgers. Down Under=0D=0Agelten Alben wie „Yesteryear“ (2020) oder das programmatische=0D=0A„Stop Thinking Start Feeling“ (2024) deshalb nicht zu Unrecht=0D=0Aschon seit Jahren als moderne Klassiker zwischen Nu-Disco, Synth-Funk=0D=0Aund Deep House, denen es einfach an gar nichts fehlt. Sorgenfreier=0D=0AVibe, glasklare Produktion, zuckersüße Melodien und eine dynamische=0D=0ASoundentwicklung mit jeder Single, jeder EP, jedem Album. What else do=0D=0Ayou want? Achso: ein Live-Konzert im perfekten Festivalrahmen=0D=0Avielleicht? Wir haben da was für euch.=0D=0A=0D=0APlaylunch | 17:30 - 18:00 | Club=0D=0A=0D=0AWie so viele Bands der letzten Jahre, haben sich auch Playlunch=0D=0Awährend der Corona-Pandemie gegründet und gerade in der Startphase=0D=0Avor allem online Fans gefunden. Mit der ersten Single „Soupe=0D=0AOpera“ (2023) gingen sie innerhalb weniger Tage auf TikTok viral und=0D=0Apfefferten noch im selben Jahr das Debütalbum „Who's Ready For A=0D=0AGood Time“ (2023) hinterher. Darauf: der instrumentelle Funk-Slack=0D=0Aaus den späten Siebzigern kombiniert mit der Mixtape-Ästhetik=0D=0Afrüher Hip-Hop-Heroen und einer gesunden Dosis Indie Bedroom Pop anno=0D=0A2006. Läuft! Natürlich dürfen lyrische Insider der australischen=0D=0ASubkultur nicht fehlen, die den Comedy-Vibe der Band in immer wieder=0D=0Aneuen Pointen untermalen. Dass sie neben Julia Gillard und Corey=0D=0AWorthington auch den niederländischen Iceman Wim Hof für ein Feature=0D=0Agewinnen konnten, ist kommentarlos geil. Letztes Jahr folgte mit=0D=0A„Sex Ed“ (2025) der zweite Longplayer – ein sofortiger Favorit=0D=0Abeim australischen Radiosender Triple J, mit dem Playlunch auch der=0D=0AEinstieg in den nordamerikanischen Musikmarkt gelungen ist. Nun kommen=0D=0Asie erstmals zu uns nach Hamburg und bringen neben unverschämt guter=0D=0ALaune auch frisches Songmaterial mit.=0D=0A=0D=0ACory Hanson | 19:00 - 20:10 | Club=0D=0A=0D=0AEin bisschen bittersüße Einsamkeit, eine Prise hazy Nostalgie für=0D=0Adie Folk-Poeten der Siebziger und einen endlosen Vorrat an=0D=0Aherzzerreißenden Riffs bringt Cory Hanson mit, um das=0D=0Azeitgenössische Songwritertum seines kommerziellen Muffs zu=0D=0Aentledigen. Mit welcher Selbstverständlichkeit ihm dies gelingt, muss=0D=0Aselbst alteingesessenen Neil-Young-Ultras die Augenbrauen hochziehen.=0D=0AZunächst einmal: die Einflüsse sind klar. Ein Doug Martsch schimmert=0D=0Ahier ebenso durch wie die Grateful Dead, Blue Oyster Cult, Soundgarden=0D=0Aoder Sonic Youth. Und trotzdem zeigt sich die Grundierung ganz klar am=0D=0Asehr alternativen Country Rock orientiert. Alben wie das Debüt „The=0D=0AUnborn Capitalist From Limbo“ (2016) oder das grandios eklektische=0D=0A„Western Cum“ (2023) fusionieren all das aber zu einem Stil, der=0D=0Avon vorne bis hinten einfach nur funktioniert. Cory Hanson ist dabei=0D=0Anicht bloß ein virtuoser Grenzgänger der Americana, sondern zugleich=0D=0Aein kluger Zeitzeuge der US-amerikanischen Gegenwart mit all ihren=0D=0AUnwägbarkeiten, Umbrüchen und Untergangsszenarien. Das zeichnete ihn=0D=0Aauch schon als Frontmann der Band Wand aus. Mit seinen Soloalben=0D=0Aerweitert er über die letzten Jahre seine Qualitäten als Musiker und=0D=0APoet aber auf eine disruptive Weise, die ihn aus dem Konformen=0D=0Aherausstechen lässt wie einen Leuchtturm im Meer. =0D=0A=0D=0AConcrete Vehicle | 20:05 - 20:50 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AUnvorhergesehene Twists und Turns, eklektische Extensionen von=0D=0AHardcore und Noise Rock, Zeitsignaturen wie aus einem Sudoku-Rätsel:=0D=0AConcrete Vehicles haben alle Karten im Ärmel, um zur gottverdammten=0D=0AKultband zu avancieren. Streng genommen gelingt es dem siebenköpfigen=0D=0AProjekt innerhalb nur eines Jahres, die gesamte Untergrundszene=0D=0AVancouvers in nackte Verzückung zu versetzen. Experimenteller Rock=0D=0Aund Post-Punk, rhythmisch komplexer Jazz-Rock und die genussvolle=0D=0AAuflösung klassischer Songstrukturen vereint das Debütalbum=0D=0A„Station On The Hill“ (2025) wie die Bedingungen für eine=0D=0Akathartische Grenzerfahrung, die das Leben in davor und danach=0D=0Aeinteilt. Im UK gibt es daran jedenfalls keine Zweifel mehr. Sicher,=0D=0Adie Inspirationen von Black Midi bis Black Country, New Road und der=0D=0AWindmill-Szene schreiben sich quasi von selbst. Aber Concrete Vehicles=0D=0Ahaben begriffen, dass es hier nicht um ein weiteres Post-Punk-Revival,=0D=0Asondern um die fast schon zappa'eske Dekonstruktion von Hardcore,=0D=0AFusion und Gitarrenmusik insgesamt geht. Eine neue Dramatik, ein=0D=0Aunverbrauchter Schneid ist hier in allen Songs präsent. Jeder=0D=0AStilbruch ein schreiender Triumph, jede Liveshow jetzt schon=0D=0Alegendär. Wer das verpasst, ist selbst schuld. =0D=0A=0D=0AAlice Costelloe | 21:00 - 21:40 | Club=0D=0A=0D=0ADas zutiefst Persönliche trifft bei Alice Costelloe auf das=0D=0Auniversell Gültige, der Song-gewordene Tagebucheintrag auf die=0D=0Azurückhaltende Instrumentierung einer unabhängigen=0D=0ABedroom-Producerin mit Feingefühl. Die britische Singer-Songwriterin=0D=0Atritt bis vor wenigen Jahren primär als eine Hälfte der=0D=0ADream-Pop-Kombo Big Deal in Erscheinung, macht sich abseits davon aber=0D=0Aab 2022 auch mit Solo-Produktionen einen Namen. Zunächst nur unter=0D=0AKennern der britischen Indie-Szene, mit EPs wie „So Neurotic“=0D=0A(2023) oder „When It's The Time“ (2024) dann aber auch=0D=0Aschrittweise in anderen Kreisen, in denen ihr träumerischer Art Pop=0D=0AVergleiche mit Cate Le Bon oder Hannah Cameron hervorruft.=0D=0AÄhnlichkeiten sind zwar kaum zu leugnen, doch ist die Musik von=0D=0ACostelloe introspektiver, von einem gewissen Understatement geprägt,=0D=0Adas ihre Songs emotionaler und irgendwie auch nostalgischer geraten=0D=0Alässt. Auf dem Debütalbum „Move On With The Year“ (2026)=0D=0Abehandelt sie die schwierige Beziehung zu einem entfremdeten=0D=0AElternteil, mit allen emotionalen Unwägbarkeiten, die dazu gehören.=0D=0ADennoch findet sie eine ruhige, ja geradezu entspannte Weise auch mit=0D=0Adiesem Themenbereich in Liedform umzugehen – und dabei Kraft zu=0D=0Aspenden. Ein Talent, das ihre Qualitäten als junge, offenherzige=0D=0ASongwriterin demonstriert und Vorfreude auf ihren Gig bei uns weckt.=0D=0A=0D=0ALittle Granddad | 21:50 - 22:40 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AAuch wenn sie in der Londoner Clubszene rund um das legendäre Venue=0D=0AThe Windmill zu Beginn dieses Jahres viele neue Fans gewinnen können,=0D=0Asind Little Grandad hierzulande quasi unbekannt. Dass sie erst=0D=0Avergangenen Sommer überhaupt online in Erscheinung treten, ist dabei=0D=0ANebensache. Dem britischen Vierer gelingen nämlich schon jetzt=0D=0Aroughe, aber nicht minder melodische Indie-Ohrwürmer feinster=0D=0AAuslese, all inclusive mit mehrstimmigen Vocals, geladenen Powerchords=0D=0Aund krossen Drums. Aufgewachsen mit den Granden aus Americana und=0D=0AAlt-Country, weiß die Band aber auch Einflüsse von Roots Rock im=0D=0AStile von The Band bis zu grobkörnigem 90s-Indie mit Sehnsuchtsfaktor=0D=0Ain ihren Sound zu integrieren. Der kann dementsprechend amtlich=0D=0Agrooven wie bei „Middle Seat Of The Car“ oder dem Bob-Dylan-Cover=0D=0A„You're A Big Girl Now“, ein paar Songs später aber auch schroff=0D=0Aballadesk daherkommen wie etwa in „Show Me How To Feel“. All jene=0D=0AGlücklichen, die einem Gig der Jungs bei ihrer UK-Tour im Januar und=0D=0AFebruar schon einmal beiwohnen durften, wissen online nur Gutes zu=0D=0Aberichten. Nun kommen sie im September direkt zu uns nach Hamburg.=0D=0A=0D=0AVienna Vienna | 22:35 - 23:20 | Club=0D=0A=0D=0AAuf der Suche nach kathartischen Momenten mit seinem Publikum, bricht=0D=0AVienna Vienna aus sozialen und kulturellen Strukturen aus und entwirft=0D=0Adabei Musik, die zugleich authentische Verletzlichkeit und konsequente=0D=0ASelbstverwirklichung ist. Aufgewachsen in Fresno, Kalifornien, findet=0D=0Ader quirlige Singer-Songwriter früh einen sicheren Raum in seiner=0D=0AKirchengemeinde, der er viel seiner persönlichen Zeit schenkt. Hier=0D=0Awird nicht nur gebetet, sondern zusammen gesungen, gefeiert und=0D=0Agelacht, mit Hilfsbereitschaft in jedem Lächeln. Es sind diese=0D=0AErlebnisse von Gemeinschaft und gegenseitigem Support, die er seit=0D=0AJahren auch in seinen Songs und mit seinen Fans beschwören will –=0D=0Asowohl unterm Kopfhörer als auch auf der Bühne. Ganz gleich ob die=0D=0Apositive Power im Power Pop von „Vienna (Everything's Fine)“=0D=0AGänsehaut bereitet oder der politisch provokante Glimmer-Rock eines=0D=0A„God Save The Queens“ (2025) zum Nachdenken anregt – Vienna=0D=0AVienna verfolgt angstfrei und leidenschaftlich eine eigene=0D=0Akünstlerische Vision zwischen hymnischem Indie, Post-Punk-Revival,=0D=0APop-Appeal und New Wave mit queerer Quirkyness. Nun erschien mit=0D=0A„Entertain Me“ (2026) seine mittlerweile zweite EP, die er für=0D=0Aseine Reeperbahn-Premiere ebenso dabei hat, wie einen Schimmer von=0D=0AHoffnung in diesen unwirtlichen Zeiten.=0D=0A=0D=0AMaria Iskariot | 23:40 - 00:25 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AMehr als 180 Shows in zwei Jahren, Praises von Billie Eilishs Vater=0D=0Abis Producer-Genius Justin Raisen und ein leidenschaftlich=0D=0Aabgefuckter, völlig eigener Punk-Style – was Maria Iskariot über=0D=0Adie letzten drei Jahre einfach mal so aus dem Stegreif umgesetzt=0D=0Ahaben, spottet jedem noch so blumigen PR-Sprech. Der Vierer aus Gent=0D=0Azockt sich mit gottloser Energie durch die Dramatik eines „Dat Vind=0D=0AIk Lekker“ oder stampfende Halftime-Trümmer á la „Wereldwaan“,=0D=0Abeherrscht aber auch schrullige Folknummern mit kammerorchestralem=0D=0AAnstrich wie „Niets Gaat Verloren“ scheinbar aus dem Effeff. So=0D=0Ahaben Maria Iskariot das eigene Sounddesign jetzt schon mit=0D=0Abeachtlicher Ausdrucksstärke realisiert. Nichts ist hier zu viel,=0D=0Anichts zu wenig, alles dreckig und raw, aber trotzdem präzise=0D=0Aproduziert. Zwischen Dualitäten und Distortions zerrissen, sollte=0D=0Amoderner, durchtrainierter, ungeschliffener Punk-Rock vielleicht genau=0D=0Aso klingen. Das Debütalbum „Wereldwaan“ (2025) wird daher nicht=0D=0Aganz zu Unrecht und nicht nur in Belgien schon als instant classic=0D=0Agehandelt – die Konzerte einstimmig mit Legendenstatus bedacht. Wer=0D=0Adas nicht glauben mag, lässt sich im September in Hamburg eines=0D=0ABesseren belehren.=0D=0A=0D=0ASex Mask | 00:05 - 01:05 | Club=0D=0A=0D=0ASowohl als arrivierte Punk-Reformer wie auch als irrer Live-Act haben=0D=0ASex Mask über die letzten drei Jahre hinweg kontinuierlich ihre=0D=0ACredentials aufgebaut. Down Under zockt sich das Trio aus Melbourne=0D=0Amit Tracks vom Kaliber „How To Be Cool At Parties“ oder=0D=0A„Birds“ (2023) durch sämtliche Radiostationen und positioniert=0D=0Asich zielsicher in hochfrequentierten Playlisten mit Tags wie=0D=0APost-Punk, Industrial, Goth oder Noise Rock. Zwar treffen all diese=0D=0ABegriffe den Sex-Mask-Sound nicht ganz von oben, doch sind die=0D=0AEinflüsse mindestens so vielseitig wie angepriesen. Gerne von=0D=0Agrobkörnigen Distortions grundiert, sickern hier kühl groovende=0D=0ASynths und Gitarren in ein Rhythmusfundament, das in jeder=0D=0AGeschwindigkeit funktioniert. Teilweise taoistisches Rätsel, dann=0D=0Awieder Manifest für Außenseiter, im nächsten Moment jungianische=0D=0ARelfexion über das Unbewusste, sind auch die Lyrics von Sänger Ry=0D=0AGray ein Amalgam von Inspirationen. Sowohl auf der musikalischen als=0D=0Aauch der lyrischen Ebene etabliert das stilsichere Trio quasi aus dem=0D=0AStegreif einen ureigenen Dance-Punk-Sound, für den sie vom SXSW in=0D=0ASydney bis zum britischen Great Escape Festival schon gefeiert wurden.=0D=0AWer die manisch krachenden EPs „No Love“ und „Body Broker“=0D=0A(2025) hört, kapiert sofort was Phase ist. Nachdem sie letztes Jahr=0D=0Aleider kurzfristig absagen mussten, kommt jetzt endlich ihre Premiere=0D=0Abei uns. Bitte anschnallen.=0D=0A
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