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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:NDR Elbphilharmonie Orchester / Leif Ove Andsnes / Alan Gilbert
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Auf Brahms ist kein Verlass – jedenfalls nicht, was die=0D=0AVorankündigung seiner Werke betrifft. »Erzählen will ich, dass ich=0D=0Aein kleines Klavierkonzert geschrieben mit einem ganz einem kleinen=0D=0AScherzo«, ließ der Komponist etwa über seine Numero zwei für=0D=0AKlavier und Orchester verlauten. In Wahrheit eine Monster-Schöpfung=0D=0Ain vier Sätzen, eine Art »Sinfonie mit Klavier«. Sehr wohl Verlass=0D=0Aist jedoch auf die Differenziertheit der Komposition bei Brahms: Trotz=0D=0Aseiner übergroßen Anlage und seines massiven Klavierparts durchzieht=0D=0Adas Konzert (in dessen langsamem Satz nicht zufällig ein Cello die=0D=0AMelodieführung übernimmt) ein ausgesprochen lyrischer Duktus. Genau=0D=0Adas Richtige für Leif Ove Andsnes, »einen der elegantesten=0D=0APianisten« unserer Tage (Alan Gilbert), der seine Residenz beim NDR=0D=0AElbphilharmonie Orchester mit diesem Meilenstein eröffnet.=0D=0A=0D=0AVom vollgriffig wogenden Klaviersatz zur überschäumenden=0D=0AOrchesterpartitur: Im zweiten Programmteil stürzen die Musiker:innen=0D=0Ades NDR Elbphilharmonie Orchesters sich in die Fluten eines »ganz=0D=0Aeines kleinen Stücks« über den Ozean. In puncto Eleganz und=0D=0ADifferenziertheit trifft es sich durchaus mit Brahms, führt aber=0D=0Aansonsten weit weg von der sinfonischen Architektur der Spätromantik.=0D=0A»Stürmisch und wechselhaft wie das Meer« sei sein Werk, sagte=0D=0AClaude Debussy über die »Sinfonischen Skizzen« namens »La Mer«.=0D=0ADie Unbeständigkeit, das Schillernde und Verschwommene des flüssigen=0D=0AElements entsprach dabei genau seiner »impressionistisch« genannten=0D=0Amusikalischen Ästhetik.=0D=0A=0D=0ADen Abschluss im Konzert macht dann jenes Stück, das kein Geringerer=0D=0Aals Igor Strawinsky einmal als »eines der schönsten Produkte in der=0D=0Agesamten französischen Musik« bezeichnete: Maurice Ravels Ballett=0D=0A»Daphnis et Chloé«. Das Werk entstand im Auftrag des berühmten=0D=0AImpresarios Sergej Diaghilew für die »Ballets Russes« und basiert=0D=0Aauf einem Hirtenroman des spätgriechischen Dichters Longos. Ravel=0D=0Aschwebte entsprechend »ein ausladendes musikalisches Fresko voll=0D=0AHingabe an das Griechenland meiner Träume« vor. Die Konzertsuite Nr.=0D=0A2 vereint die bekanntesten Nummern aus dem Ballett, darunter »Lever=0D=0Adu jour« (Tagesanbruch) und »Danse générale«.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0ANDR ELBPHILHARMONIE ORCHESTER Orchester=0D=0A=0D=0ALEIF OVE ANDSNES Klavier=0D=0A=0D=0AALAN GILBERT Dirigent=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AJOHANNES BRAHMS=0D=0AKonzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0ACLAUDE DEBUSSY=0D=0ALa mer=0D=0A=0D=0AMAURICE RAVEL=0D=0ADaphnis et Chloé=0D=0A
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