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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:10. Saseler Sicherheitsgespräch: Forensik im Fokus
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Die Hamburger Rechtsmedizin und die Identifizierung von tausenden=0D=0AToten und Gewaltopfern in Mexiko.=0D=0A=0D=0AWie sieht die reale Alltagsarbeit in der Rechtsmedizin abseits von=0D=0AFernsehkrimis aus? Sie ist wissenschaftliche Präzisionsarbeit im=0D=0ADienst der Menschenrechte und der Justiz – und manchmal reicht ihr=0D=0AImpact um die halbe Welt.=0D=0A=0D=0AProf. Dr. Benjamin Ondruschka berichtet über das breite=0D=0AAufgabenspektrum des Instituts für Rechtsmedizin am=0D=0AUniversitätsklinikum Hamburg (UKE). Neben der klassischen Aufklärung=0D=0Avon Straftaten und modernster Forschung steht das Hamburger Institut=0D=0Aheute für forensische Expertise auf internationalem Spitzenniveau.=0D=0AWie das konkret Leben und Schicksale beeinflusst, zeigt ein aktuelles=0D=0AProjekt in Mexiko. In Mexiko gibt es aktuell über 130.000=0D=0AVerschwundene (“Desaparecidos”) und über 50.000 nicht=0D=0Aidentifizierte Tote, viele davon Gewaltopfer der organisierten=0D=0AKriminalität. Das Leid der seit Jahren suchenden Mütter (“Madres=0D=0Abuscadoras”) nach ihren Angehörigen lässt sich nicht beschreiben.=0D=0AMaximilian Murck (in Sasel aufgewachsen) leitet das vom=0D=0ABevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) durchgeführte und=0D=0Au.a. vom Auswärtigen Amt, Norwegen und Kanada gefördertes Projekt,=0D=0Adas die mexikanische Regierung bei der Identifizierung der tausenden=0D=0ALeichen unterstützt. Ein großer Meilenstein des Projekts basiert auf=0D=0Aeiner direkten Kooperation mit der Hamburger Rechtsmedizin des UKEs:=0D=0ADurch den systematischen Abgleich von Fingerabdrücken mit Hamburger=0D=0ATechnologie gelang es zwischen Januar 2023 und März 2026 bisher über=0D=0A22.000 unbekannt Verstorbene in Mexiko erfolgreich zu identifizieren.=0D=0AIm 10. Saseler Sicherheitsgespräch beleuchten die Referenten, wie=0D=0Adiese transatlantische forensische Zusammenarbeit in der Praxis=0D=0Afunktioniert und wie modernste Wissenschaft dazu beiträgt, den=0D=0Asuchenden Müttern Gewissheit über den Verbleib ihrer Kinder und=0D=0AAngehörigen zu verschaffen.=0D=0ADie Referenten sind:=0D=0A=0D=0AProf. Dr. Benjamin Ondruschka, Direktor des Instituts für=0D=0ARechtsmedizin am UKE Hamburg=0D=0AMaximilian Murck, Leiter des Projekts zur Identifizierung von=0D=0AVerschwundenen in Mexiko des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen=0D=0A(UNFPA)=0D=0AModeration: Dr. Manfred Murck=0D=0A=0D=0ADie Veranstaltung findet in Seminarraum 24 im 1. OG statt=0D=0A(barrierefrei).=0D=0ADer Eintritt ist frei.=0D=0A
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