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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Stabat Mater
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Antonín Dvořáks meisterhaftes Oratorium für Chor und Orchester=0D=0A=0D=0AZutiefst erschüttert vom Tod seiner ersten Tochter begann Antonín=0D=0ADvořák 1876 mit der Komposition seines Stabat Maters. Es sollte das=0D=0AWerk werden, mit dem er über seine tschechische Heimat hinaus bekannt=0D=0Awurde und ihm den Weg als international erfolgreicher Komponist=0D=0Aebnete.=0D=0ABereits im 15. Jh. gab es die ersten Vertonungen dieses=0D=0Amittelalterlichen Gedichts, das den Schmerz der Mutter Jesu angesichts=0D=0Ades gekreuzigten Sohnes beschreibt. Zur Barockzeit wurden die=0D=0AKompositionen immer zahlreicher – zu sehr sprach der Text den=0D=0AMenschen aus der Seele, der Tod eines Kindes war allgegenwärtig. Und=0D=0Anur zu gut eignete sich das Gedicht als Grundlage für ausdrucksvolle,=0D=0Aschmerzerfüllte Musik.=0D=0ANach einigen Monaten unterbrach Dvořák seine Arbeit, um=0D=0AAuftragskompositionen fertigzustellen, nahm sie im August 1877 aber=0D=0Awieder auf, nachdem innerhalb kürzester Zeit seine anderen beiden=0D=0AKinder verstorben waren. Dvořák stürzte sich in die Arbeit, um das=0D=0AErlebte zu verarbeiten.=0D=0ATrauer und Trost. Mit zwei Worten ließe sich der Kerngedanke des=0D=0AStabat Maters zusammenfassen. Aber welche emotionale Wucht dahinter=0D=0Averborgen liegt, kann damit nicht einmal ansatzweise beschrieben=0D=0Awerden – die persönliche Erfahrung Dvořáks wird in der=0D=0AIntensität seiner Musik spürbar, eingebunden in die Wärme seiner=0D=0AKlänge und seiner unglaublich sanften Melodik.=0D=0ADie Kantorei St. Johannes, das Ahrensburger Kammerorchester unter der=0D=0ALeitung von Edzard Burchards, sowie Santa Karnīte (Sopran), Paula=0D=0ARein (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Christfried=0D=0ABiebrach (Bass) gestalten Dvořáks Meisterwerk am Sonntag, den 1.=0D=0ANovember um 18 Uhr in der St. Johanneskirche.=0D=0A=0D=0AVeranstalter. Ev.-Luth. Kirchengemeinde Ahrensburg, Kirchenmusik an=0D=0ASt. Johannes=0D=0A
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