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LOCATION:Johannes-Brahms-Platz , 20355 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Mandelring Quartett / Roland Glassl / Sebastian Klinger
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Dmitri Schostakowitschs erstes Streichquartett entstand 1938 und steht=0D=0Aam Beginn eines Zyklus von insgesamt 15 Quartetten, die heute zu den=0D=0Abedeutendsten Beiträgen zur Gattung im 20. Jahrhundert zählen.=0D=0AAnders als viele seiner späteren Kammermusikwerke wirkt dieses erste=0D=0AQuartett jedoch erstaunlich hell, gelöst und beinahe unbekümmert.=0D=0AWer Schostakowitsch vor allem als Komponisten von scharf konturierter,=0D=0Aoft doppelbödiger und existenziell aufgeladener Musik kennt, begegnet=0D=0Ahier einer anderen Seite seines Schaffens: einer Musik von großer=0D=0ATransparenz, klassischer Klarheit und jugendlicher Frische. Es ist=0D=0Akein Werk der großen Geste, sondern eines der feinen Nuancen und der=0D=0Aausgewogenen Proportionen.=0D=0A=0D=0APiotr Tschaikowskys 1890 geschriebenes Opus 70, Souvenir de Florence,=0D=0Agehört zu den glanzvollsten Werken der romantischen Kammermusik. In=0D=0AFlorenz entwickelte Tschaikowsky erste Ideen zu seinem Sextett.=0D=0ALeidenschaftlich, gesanglich, farbenreich und von großer emotionaler=0D=0AIntensität kommt das technisch anspruchsvolle Werk teils geradezu=0D=0Asinfonisch daher. Die Besetzung mit zwei Violinen, zwei Violen und=0D=0Azwei Violoncelli eröffnet Tschaikowsky besonders volle und warme=0D=0AKlangmöglichkeiten. Ein russisch geprägtes, herrliches akustisches=0D=0AItalienbild? Das möge jede und jeder für sich selbst hören und=0D=0Aempfinden.=0D=0A=0D=0AUnd noch einmal volle Streicherklänge: Johannes Brahms komponierte=0D=0Asein erstes Streichsextett in den Jahren um 1860. Die Komposition des=0D=0Ajungen Brahms zeigt bereits Eigenschaften, die seine Musik später so=0D=0Aunverwechselbar machen sollten: formale Ausgewogenheit, motivische=0D=0ADichte, klangliche Wärme und eine tiefe, nie aufdringliche=0D=0AExpressivität. Mit führendem Part im ersten Violoncello strotzt=0D=0ABrahms’ erstes Sextett geradezu vor herrlichen melodischen=0D=0AEinfällen.=0D=0A=0D=0ADas Mandelring Quartett, hier verstärkt durch Roland Glassl und=0D=0ASebastian Klinger, zählt zu den internationalen Spitzenquartetten und=0D=0Aist immer wieder bei den Hamburger Kammermusikfreunden zu Gast.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0AMANDELRING QUARTETT Streichquartett=0D=0A=0D=0ASEBASTIAN SCHMIDT Violine=0D=0A=0D=0ANANETTE SCHMIDT Violine=0D=0A=0D=0AANDREAS WILLWOHL Viola=0D=0A=0D=0ABERNHARD SCHMIDT Violoncello=0D=0A=0D=0AROLAND GLASSL Viola=0D=0A=0D=0ASEBASTIAN KLINGER Violoncello=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0ADMITRI SCHOSTAKOWITSCH=0D=0AStreichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49=0D=0A=0D=0AJOHANNES BRAHMS=0D=0AStreichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0APIOTR I. TSCHAIKOWSKY=0D=0AStreichsextett d-Moll op. 70 »Souvenir de Florence«=0D=0A
URL;VALUE=URI:https://hamburgwhl.infomaxnet.de/whl-kalender/e-mandelring-quartett-roland-glassl-sebastian-klinger?eventDateId=30588027&widgetToken=J2c3z9UfufA.&
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