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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Das schwarze Schaf
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Vortrag über das Leben und Werk von Anita Rée=0D=0A=0D=0ALichbildervortrag von Dr. Hans Thomas Carstensen             =0D=0A                                             =0D=0A                                     =0D=0A=0D=0ADie Hamburger Malerin Anita Rée (1885 – 1933) wurde als 2. Tochter=0D=0Ades wohlhabenden jüdischen Kaufmanns Israel Rée  und seiner aus=0D=0AVenezuela stammenden Frau Anna  Clara Hahn in Hamburg geboren. Sie=0D=0Awar Schülerin der beiden Hamburger Maler Arthur Sibelist und Franz=0D=0ANölke. 1912 ging sie  nach Paris und arbeitete   im Atelier von=0D=0AFernand Leger. Ihre  auf einer Ausstellung  in der Galerie Commeter=0D=0Agezeigten Bilder brachten   ihr der künstlerischen Durchbruch. Sie=0D=0Agehörte fortan zur Hamburger Avantgarde und fand große Anerkennung.=0D=0ASo war sie auch an der Gründung der Hamburger Sezession beteiligt.=0D=0AIhr Aufenthalt in Positano in Italien  von 1922-25 wurde zum=0D=0ASchlüsselerlebnis. War sie zunächst stark von  französischen =0D=0AImpressionisten beeinflusst,  entwickelte sie  nun eine =0D=0Aunverwechselbare Bildsprache, die als magischer Realismus heftig=0D=0Adiskutiert – bewundert oder abgelehnt wurde. Beeindruckend sind =0D=0Aihre eindringlichen Selbstbildnisse, in denen die zwischen den Welten=0D=0Astehende Malerin immer wieder nach ihrer Identität sucht. Nachdem sie=0D=0Aihre Bleibe in Hamburg verloren hatte, zog sie sich in die Einsamkeit=0D=0Avon Sylt zurück. Künstlerische Zurückweisungen und  auch die=0D=0Aheraufziehende nationalsozialistische  Bedrohung ließen sie am Leben=0D=0Averzweifeln. „Ich kann mich in so einer Welt nie mehr zurechtfinden=0D=0Aund habe keinen anderen Wunsch als sie,  auf die ich nicht mehr=0D=0Agehöre, zu verlassen.“ schrieb sie an eine Freundin. Sich nirgendwo=0D=0Azugehörig fühlend, nahm sie sich am 12.12. 1933  das Leben.=0D=0A=0D=0AVeranstalter: Förderverein St. Johannes Ahrensburg e.V.=0D=0A=0D=0A =0D=0A
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