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LOCATION:Dingstätte 23, 25421 Pinneberg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Shifting Landscapes
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Drei Perspektiven auf Landschaft: Die NDR Kunstsammlung „Weite und=0D=0ALicht“, Carole Kohlers abstrakte und AR-erweiterte Innenwelten und=0D=0ARafael Cardenas’ Blick aus der Stratosphäre. Eine Ausstellung über=0D=0AWandel, Wahrnehmung und die Bewegung zwischen Nähe und Ferne.=0D=0A=0D=0AShifting bedeutet Bewegung, Verschiebung, Übergang. Die Ausstellung=0D=0AShifting Landscapes nimmt diesen Gedanken, diesen Impuls beim Wort:=0D=0ALandschaft erscheint hier nicht als festes Bild, sondern als etwas,=0D=0Adas sich verändert – durch Zeit, Technik und unsere eigene=0D=0AWahrnehmung. Drei sehr unterschiedliche Blickräume öffnen sich=0D=0Anebeneinander und zeigen, wie stark sich unser Verständnis von=0D=0ALandschaft verschiebt, Gewohntes zu Ungewohntem wird, sobald wir die=0D=0APerspektive wechseln.=0D=0A=0D=0ADer vertraute Horizont=0D=0A=0D=0ADie Landschaftsbilder aus der NDR‑Sammlung stammen vorwiegend aus=0D=0Ader ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Werke von u.a. Fritz=0D=0AOverbeck, Horst Janssen, Klaus Fußmann und Günther Grass zeigen eine=0D=0AWelt, die noch im Gleichgewicht scheint: Küsten, Felder, Wälder,=0D=0Astille Weiten. Landschaft als kulturelle Konstante, als Ort der=0D=0AOrientierung. Diese Werke bilden den Ausgangspunkt – den Boden, von=0D=0Adem aus sich alles verschiebt.=0D=0A=0D=0ADie innere Landschaft=0D=0A=0D=0ADie abstrakten Arbeiten von Carole Kohler führen die Landschaft in=0D=0Aeinen anderen Raum: Farbe, Rhythmus und Bewegung lösen die äußere=0D=0AWelt auf und verwandeln sie in ein vibrierendes Gefüge. Ihre Bilder=0D=0Aöffnen Landschaft als etwas, das wir nicht nur sehen, sondern=0D=0Aempfinden.=0D=0A=0D=0AEine zusätzliche Ebene entfaltet die Künstlerin über AR‑Videos,=0D=0Adie Besucherinnen und Besucher per QR‑Code abrufen können. Aus den=0D=0AGemälden heraus erwachen plötzlich glühende Lava, eine Tänzerin=0D=0Aoder Wellenbewegungen. Diese digitalen Erweiterungen sind keine=0D=0AEffekte, sondern Verstärkungen der inneren Dynamik ihrer Malerei –=0D=0Asie machen erfahrbar, dass Landschaft ein lebendiger Prozess ist, der=0D=0Asich ständig weiterbewegt.=0D=0A=0D=0ADer Blick aus der Stratosphäre=0D=0A=0D=0ADie kreisrunden Fotografien von Rafael Cardenas öffnen eine=0D=0APerspektive, die lange unvorstellbar war. Aus 150 bis 250=0D=0ASatellitenaufnahmen montiert er hochauflösende Landschaften, die wie=0D=0ABlicke aus 20 Kilometern Höhe wirken.=0D=0A=0D=0AWas technisch beginnt, wird zu einem immersiven Erlebnis: Steht man=0D=0Adicht davor, füllt das Bild das gesamte Blickfeld – keine Ränder,=0D=0Akeine Ecken, nur Landschaft. Cardenas zeigt die Erde als Oberfläche=0D=0Avoller Spuren: Salzfelder, Straßenlinien, winzige Fahrzeuge in=0D=0Aendloser Weite. Nicht als moralische Anklage, sondern als Einladung,=0D=0Adie Welt neu zu betrachten.=0D=0A=0D=0AShifting Landscapes verbindet:=0D=0A=0D=0Aden bodennahen Blick der klassischen Malerei=0D=0A=0D=0Aden introspektiven Blick der abstrakten Bildwelten=0D=0A=0D=0Aden globalen Blick der satellitengestützten Fotografie=0D=0A=0D=0ASo entsteht ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen=0D=0AErinnerung und Zukunft, zwischen äußerer und innerer Welt.=0D=0A
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