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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Harbour Front Literaturfestival im Thalia Theater
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Eröffnungstag zum Vorteilspreis: Wer _Hamburg liest Amerika_ und=0D=0A_Szenario _gemeinsam besucht, erhält beide Veranstaltungen zum=0D=0AKombipreis von 50 € (statt 65 €). Wählen Sie einfach beide=0D=0AEinzeltickets aus – der Rabatt wird im Warenkorb automatisch=0D=0Aabgezogen.=0D=0A =0D=0A=0D=0AHAMBURG LIEST=0D=0AAMERIKA                                                            =0D=0A =0D=0AThe american dream – eine verlorene Liebe?=0D=0AHamburger Bürgerinnen und Bürger, Persönlichkeiten aus=0D=0AGesellschaft, Medien und Politik, Kulturschaffende, Schauspielerinnen=0D=0Aund Schauspieler lesen Amerika=0D=0AEröffnung 1. Teil: _19. September, 16.00 Uhr_=0D=0A=0D=0AEin vielstimmiges Porträt des Landes, das die westliche Welt,=0D=0ADeutschland und auch die Auswandererstadt Hamburg mehr geprägt hat=0D=0Aals vieles sonst: mit Bürgern der Stadt.=0D=0AKein Land steht so für Aufstiegs- und Freiheitsversprechen wie die=0D=0AUSA, kein Land auch hat weltweit so umstritten agiert wie die USA.=0D=0ABesonders für die Deutschen ein kaum auflösbarer Widerspruch. =0D=0AZugleich dominiert und fasziniert die amerikanische Kultur: die Musik=0D=0Avom Jazz über Rock und Pop, von Woodstock bis Madonna, Laurie=0D=0AAnderson Lou Reed oder Bruce Springsteen; die Literatur von Mark Twain=0D=0Abis zu Bret Easton Ellis, Jonathan Franzen, Margaret Atwood oder Ocean=0D=0AVuong; die Filme von „Vom Winde verweht“ bis zu „American=0D=0APsycho“; die Weltstars von Humphrey Bogart oder Marilyn Monroe bis=0D=0Azu Tom Cruise oder Leonardo di Caprio.=0D=0AAlles vorbei? Müssen wir uns von all diesen Lieben verabschieden? Hat=0D=0Aunsere Liebe trotz Feier-Pomp und Bomben-Schrecken eine Chance zu=0D=0Aüberleben? =0D=0A250 Jahre Amerika in 2 Stunden, kann das gehen? Natürlich nicht. Das=0D=0Awären 12 Minuten für 25 Jahre bzw. für jedes Jahr weniger als eine=0D=0AMinute.=0D=0ADer Nachmittag sucht überraschende Konstellationen und Ausschnitte.=0D=0AFest steht der Beginn: Kultursenator Carsten Brosda und Joachim Lux,=0D=0Asind beide bekennende Bruce Springsteen-Fans…=0D=0AUnd auch das Ende steht fest: um 18.00 ist Schluss, egal wieweit wir=0D=0Agekommen sind! Alles weitere dann vielleicht mit einem Hamburger in=0D=0Ader Hand um die Ecke!=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ASZENARIO. DIE ZUKUNFT STEHT AUF DEM SPIEL=0D=0ADie Eröffnung 2. Teil u.a. mit Florence Gaub, Außenminister Johann=0D=0AWadephul und Hamburger Zukunftsforschern, Moderation: Joachim Lux=0D=0A_Premiere, 19. September, 20.00 Uhr_=0D=0A=0D=0ASelten war die Stimmung so im Keller. Die allermeisten treibt die=0D=0ASorge um die Zukunft um: die Sorge um den gesellschaftlichen Abstieg,=0D=0Adie Sorge um den Zusammenbruch der Ordnung, wie wir sie kennen, die=0D=0ASorge um Krieg und Frieden: Zukunftsängste.   =0D=0AWie begegnet man als Bürger solchen Ängsten? Wie als amtierender=0D=0Adeutscher Außenminister, der wie alle Politik, „Schaden vom Volk=0D=0Aabwenden“ und Zukunft gestalten soll. Man darf auf die erste=0D=0Aöffentliche Begegnung der Zukunftsforscherin und des Außenministers=0D=0Agespannt sein.=0D=0A=0D=0AWie kann man etwas gegen den kräftezehrenden Katastrophismus dieser=0D=0ATage tun? Gibt es Gegenmittel?=0D=0A=0D=0AJA, sagt Florence Gaub. Sie ist fest davon überzeugt, dass Zukunft=0D=0Akein Schicksal ist, das über uns kommt, sondern dass sie gestaltbar=0D=0Aist und sogar strategisch geplant werden kann. Und zwar: obwohl (!)=0D=0Asie voll von Unbekannten ist. Das gilt für den Einzelnen ebenso wie=0D=0Afür die Gesellschaft als Ganzes. Wie kann das sein?  =0D=0ADabei ist Florence Gaub, um die sich Politik und Medien quer durch=0D=0AEuropa reißen, keineswegs eine Wohlfühloptimistin, auch keine=0D=0ASchamanin, nein, ganz im Gegenteil:  Diese außergewöhnliche Frau=0D=0Aist Zukunftsforscherin, Politikberaterin und Direktorin bei der NATO=0D=0Ain Rom. Sie nimmt nicht hin, dass wir Zukunft als dunkles Schicksal=0D=0Aerleben, sie glaubt, dass wir Zukunft rational gestalten können.=0D=0AJeder einzelne und die Gesellschaft als Ganzes.          =0D=0A=0D=0AFlorence Gaub („Zukunft ist kein Zufall“) stellt die=0D=0Aentscheidenden Fragen: Wie kann man den richtigen Weg erkennen? Welche=0D=0AKonsequenzen hat er? Wie mit Fehlern umgehen? Wie lernen? Wie Um- und=0D=0AIrrwege in die Zukunft vermeiden? Und wie sich ihnen stellen?=0D=0A=0D=0ADer Clou: Florence Gaub spielt ihr „Szenario“ im Eröffnungsreigen=0D=0Ades Harbour Front Literaturfestivals erstmals öffentlich durch. Und:=0D=0Ader Abend ist tatsächlich ein Spiel, das sie spielt, und das=0D=0AGegenteil einer klassischen Buchvorstellung. Gespielt wird unter=0D=0ABeteiligung des Publikums. Seine Rolle: Zukunftsforscher,=0D=0APolitikberater. Ein Abend, den es so – weder vorher noch nachher –=0D=0Aje wieder geben wird. Eine echte Premiere! Mit Risiko!=0D=0A=0D=0ADer konkrete Fall: in der geopolitisch bedeutenden Region der Arktis=0D=0Agibt es im Sci-Fi-Jahr 2030 eine Schiffshavarie. Warum? Sind die USA=0D=0Aimmer noch der weltpolitische Main-player? Oder haben sich die=0D=0AVerhältnisse längst verschoben? Das vermeintlich kleine Ereignis ist=0D=0Ader Startpunkt eines Krimis zum Thema Zukunft.=0D=0A=0D=0AErforscht werden unter Beteiligung des Publikums Strategien zur=0D=0AZukunftsbewältigung. Der ganze Saal kann sich beteiligen und=0D=0Amitentscheiden.=0D=0A=0D=0AFLORENCE GAUB ist Politikwissenschaftlerin, Militärstrategin und=0D=0AZukunftsforscherin. Seit 2023 leitet sie die Forschungsabteilung des=0D=0ANATO Defense College in Rom; zuvor war sie stellvertretende Direktorin=0D=0Ades European Union Institute for Security Studies in Paris. Gaub=0D=0Aberät Regierungen und internationale Organisationen zu=0D=0AZukunftsszenarien und Trendanalysen. Ihre Bücher „Zukunft. Eine=0D=0ABedienungsanleitung“ und „Szenario. Die Zukunft steht auf dem=0D=0ASpiel“ verbinden strategische Vorausschau mit der Frage, wie=0D=0Apolitisches Handeln unter Unsicherheit möglich bleibt.=0D=0A=0D=0AJOHANN WADEPHUL ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesminister des=0D=0AAuswärtigen. Der promovierte Jurist gehört seit 2009 dem Deutschen=0D=0ABundestag an. Von 2018 bis 2025 war er stellvertretender Vorsitzender=0D=0Ader CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Außen- und Verteidigungspolitik,=0D=0Aeuropäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie den=0D=0AEuroparat. Vor seiner bundespolitischen Arbeit war Wadephul=0D=0AAbgeordneter im Schleswig-Holsteinischen Landtag und Vorsitzender der=0D=0Adortigen CDU-Fraktion.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AWRITERS‘ THURSDAY SPECIAL=0D=0A=0D=0Au.a. mit Judith Holofernes, Alexa Hennig von Lange und  Mille=0D=0APetrozza von „Kreator“=0D=0A=0D=0A_1. Oktober, 20.00 Uhr_=0D=0A=0D=0ADer Literatursalon „Writers´ Thursday“, den der Journalist und=0D=0AAutor Rainer Schmidt in Berlin über dem legendären Restaurant=0D=0ABorchardt betreibt, ist längst zur begehrtesten=0D=0ALiteraturveranstaltung der Hauptstadt geworden. Hier lesen jeweils=0D=0Amehrere Autorinnen und Autoren kurz und markant aus ihren Werken. =0D=0A=0D=0ABesonderes Augenmerk liegt dabei stets auf dem Verhältnis von=0D=0ALiteratur und Musik. Musiker:innen lassen sich durch Literatur=0D=0Ainspirieren, Autor:innen durch Musik – und Popkultur spielt in=0D=0Avielen Romanen eine wichtige Rolle. Nicht wenige Musiker:innen sind=0D=0Ahervorragende Autor:innen. =0D=0A=0D=0ADas passt zum Harbour Front Literaturfestival, und so gibt es im=0D=0AOktober zum zweiten Mal in Hamburg ein großes „Writers´ Thursday=0D=0ASpecial“. Mit dabei sind u.a. Judith Holofernes, Alexa Hennig von=0D=0ALange und Mille Petrozza, der Frontmann von „Kreator“. Sie lesen=0D=0Aaus ihren Büchern und reden zusammen über das Wechselspiel ihrer=0D=0AKünste. =0D=0A=0D=0AJUDITH HOLOFERNES (*1976) ist Musikerin, Texterin und Autorin.=0D=0ABekannt wurde sie als Sängerin, Gitarristin und Songwriterin von Wir=0D=0Asind Helden, einer der prägenden deutschsprachigen Bands der=0D=0A2000er-Jahre. Seit der Bandpause arbeitet sie solo und veröffentlicht=0D=0Aliterarische Texte. Zuletzt erschienen ihre autobiografischen Bücher=0D=0A„Die Träume anderer Leute“ und „Hummelhirn“.=0D=0A=0D=0AALEXA HENNIG VON LANGE (*1973) ist Schriftstellerin. Mit ihrem=0D=0ADebütroman „Relax“ wurde sie 1997 zu einer der bekanntesten=0D=0AAutorinnen ihrer Generation. Sie schreibt Romane, Jugendbücher und=0D=0ATheatertexte. In ihrer Heimkehr-Trilogie verbindet sie persönliche=0D=0AFamiliengeschichte mit deutscher Zeitgeschichte. 2026 erscheint ihr=0D=0ARoman „Alte Pfade“.=0D=0A=0D=0AMILLE PETROZZA (*1967) ist Musiker, Sänger, Gitarrist und=0D=0ASongwriter. Seit mehr als vierzig Jahren steht er an der Spitze von=0D=0AKreator, einer der international bekanntesten deutschen=0D=0AThrash-Metal-Bands. 2025 erschien seine gemeinsam mit Torsten Groß=0D=0Averfasste Autobiografie „Your Heaven, My Hell – Wie Heavy Metal=0D=0Amich gerettet hat“. Petrozza lebt in Essen und Berlin.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AKATHARINA THALBACH=0D=0A=0D=0AElisabeth Hauptmann – im Schatten Brechts=0D=0A=0D=0A_6. Oktober, 20.00 Uhr_=0D=0AWer kennt Elisabeth Hauptmann?=0D=0A=0D=0ADabei gehört sie zu den wichtigsten, bis heute jedoch oft=0D=0Aübersehenen Figuren der deutschen Theatergeschichte. Sie machte=0D=0ABertolt Brecht auf John Gays _The Beggar’s Opera_ aufmerksam,=0D=0Aübersetzte und bearbeitete den Stoff. Daraus entstand eines der=0D=0Aerfolgreichsten Werke der Musiktheatergeschichte: _Die=0D=0ADreigroschenoper_. Auch an Werken wie _Happy End_, _Mann ist Mann_,=0D=0A_Der Jasager_ oder _Die Mutter _war sie maßgeblich beteiligt.=0D=0A=0D=0AZwischen Hauptmann und Brecht entwickelte sich eine intensive=0D=0Akünstlerische und persönliche Beziehung. Ihr Anteil an Brechts=0D=0Agroßen Erfolgen wird von Historikern unterschiedlich bewertet,=0D=0Aunbestritten ist jedoch ihr enormer Einfluss auf sein Werk. Die=0D=0ALiebesbeziehung zwischen den beiden war kompliziert und teilweise=0D=0Atragisch: Als Elisabeth Hauptmann 1929 von Brechts Hochzeit mit Helene=0D=0AWeigel erfuhr, unternahm sie einen Suizidversuch. Dennoch blieb sie=0D=0Aihm zeitlebens eng verbunden und kümmerte sich nach seinem Tod=0D=0Aintensiv um die Herausgabe und Bewahrung seines Werkes. In ihrem=0D=0ATestament hielt sie später fest, für ihre Autorentätigkeit niemals=0D=0Aangemessen honoriert worden zu sein.=0D=0A=0D=0AKatharina Thalbachs Abend verschafft einer Frau die Sichtbarkeit, die=0D=0Aihr zukommt – eine Sichtbarkeit, die Frauen bis weit über die Mitte=0D=0Ades 20. Jahrhunderts hinaus verwehrt bleibt. Es ist eine exemplarische=0D=0AGeschichte über weibliche Sozialisation, nicht nur in der=0D=0Abürgerlichen Gesellschaft, sondern weit darüber hinaus auch in=0D=0Avermeintlich fortschrittlichen Kunst- und Kulturkreisen. Dank=0D=0AKatharina Thalbach bekommt Elisabeth Hauptmann mit diesem Abend die=0D=0ASichtbarkeit, die ihr weit früher zugestanden hätte!=0D=0A=0D=0AKATHARINA THALBACH ist eine der herausragendsten deutschen=0D=0ASchauspielerinnen und eine der letzten, in der der Geist des=0D=0ABrechtschen Berliner Ensembles noch lebendig ist.=0D=0A=0D=0AHelene Weigel, die Witwe Brechts war ihre zentrale Förderin=0D=0A=0D=0AMit: GERHARD KÄMPFE (Lesung & Gespräch) und JOHANNES ROLOFF=0D=0A(Klavier)=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ACORINNA HARFOUCH UND DIE TENTAKEL VON DELPHI=0D=0A=0D=0AVERTRIEBENE SIND WIR, VERBANNTE=0D=0A=0D=0ABertolt Brecht im Exil - und davor=0D=0A=0D=0A_8. Oktober, 20.00 Uhr_=0D=0A»Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten.=0D=0A=0D=0ADas heißt doch Auswandrer. Aber wir=0D=0A=0D=0AWanderten doch nicht aus, nach freiem Entschluß=0D=0A=0D=0AWählend ein andres Land. Wanderten wir doch auch nicht=0D=0A=0D=0AEin in ein Land, dort zu bleiben, womöglich für immer.=0D=0A=0D=0ASondern wir flohen. Vertriebene sind wir, Verbannte.«=0D=0A=0D=0A(Svendborger Gedichte)=0D=0A=0D=0AVon den Nazis 1933 aus Deutschland vertrieben prägte das Nachdenken=0D=0Aüber die „Dauer des Exils“, über das Fremdbleiben in der Fremde,=0D=0Adas Schreiben gegen Hitler, und immer wieder die Verteidigung der=0D=0APoesie in einer Zeit der Unterdrückung Brechts Arbeit. Es waren=0D=0Afünfzehn Jahre, in denen er „öfter als die Schuhe die Länder=0D=0Awechselnd“, einmal um den Erdball getrieben wurde. =0D=0A=0D=0AAber hatte das Exil nicht schon vorher begonnen? Warum war es nicht=0D=0Agelungen, den Aufstieg der Nazis aufzuhalten? Wie sah das Fremdsein im=0D=0Aeigenen Land schon vor 1933 aus? Viele Texte vor der Flucht gestalten=0D=0Adas Exil im eigenen Land, das Exil vor dem Exil.=0D=0A=0D=0ACorinna Harfouch und Die Tentakel von Delphi – Paula Sell, Hannes=0D=0AGwisdek, Boris Nielsen, Moritz Bossmann und Johannes Döpping –=0D=0Ainterpretieren Exil-Gedichte und Texte aus den 1920er Jahren wie=0D=0A„Aus dem Lesebuch für Städtebewohner“.=0D=0A=0D=0ACORINNA HARFOUCH zählt zu den bekanntesten deutschen=0D=0ASchauspielerinnen in Film, Fernsehen und Theater. Sie spielte unter=0D=0Aanderem am Berliner Ensemble und arbeitete mit Regisseuren wie Heiner=0D=0AMüller, Frank Castorf, Jürgen Gosch und Herbert Fritsch. Seit kurzem=0D=0Aist sie auch am Thalia Theater zu sehen. Für ihre Theater- und=0D=0AFilmarbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem=0D=0AGertrud-Eysoldt-Ring, dem Grimme-Preis und zweimal mit dem Deutschen=0D=0AFilmpreis.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ANELLIE, ANNA & KATHARINA THALBACH=0D=0A=0D=0Alesen Shakespeares _Macbeth_ =0D=0A=0D=0A_11.Oktober, 20.00 Uhr_=0D=0A=0D=0AFür Katharina Thalbach ist es eine Rückkehr zu ihren Anfängen:=0D=0AMacbeth war ihre erste eigene Regiearbeit – gefeiert in ganz Europa,=0D=0Aumjubelt in London und als Modellinszenierung am Théâtre national de=0D=0AChaillot in Paris gezeigt. Neun Jahre lang stand ihre Inszenierung auf=0D=0Adem Spielplan. Nun kehrt sie zu diesem Werk zurück – diesmal als=0D=0ALesung, mit Katharina Thalbach als Macbeth, in der Übersetzung von=0D=0AThomas Brasch.=0D=0A=0D=0AGemeinsam mit Tochter Anna und Enkelin Nellie widmet sie sich=0D=0AShakespeares düsterer Tragödie, in der wandelnde Wälder,=0D=0Ageheimnisvolle Hexen und eine unergründliche Lady Macbeth das=0D=0ASchicksal bestimmen. In verteilten Rollen entfaltet sich eine Lesung=0D=0Avon besonderer Intensität – ein generationenübergreifendes=0D=0AZusammenspiel von Sprache, Ausdruck und Klang. Macbeth wird zum=0D=0AFamiliendrama im besten Sinne: eine Auseinandersetzung mit Macht,=0D=0ASchuld und Schicksal – lebendig, direkt und unverwechselbar=0D=0AThalbach.=0D=0A=0D=0AÜber die Thalbachs:=0D=0AKatharina Thalbach, geboren 1954 in Berlin, steht seit ihrer Kindheit=0D=0Aauf der Bühne. Sie ist eine beliebtesten deutschsprachigen Film- und=0D=0AFernsehschauspielerinnen. Seit Ende der 80er Jahre führt sie auch=0D=0ARegie. Für ihre Arbeit erhielt sie u. a. den Deutschen Filmpreis und=0D=0Aden Grimme-Preis, den Deutsche Comedy Preis als Beste Schauspielerin,=0D=0Aden Kulturpreis Deutsche Sprache und den Jacob-Grimme-Preis. Sie lieh=0D=0Avielen erfolgreichen Hörbüchern ihre unverwechselbare Stimme. 2014=0D=0Aerhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Lebenswerk.=0D=0A=0D=0AAnna Thalbach, geboren 1973 in Ost-Berlin, ist eine Theater- und=0D=0AFilmschauspielerin und eine der gefragtesten Hörbuchsprecherinnen=0D=0ADeutschlands. 2008 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis, 2011 den=0D=0AOhrkanus als Beste Sprecherin. Im Kino war sie in national wie=0D=0Ainternational erfolgreichen Produktionen zu sehen, u.a. in »Burning=0D=0ALife«, »Der Baader Meinhof Komplex« und an der Seite von Keira=0D=0AKnightley und Viggo Mortensen in »A dangerous method« (2010) von=0D=0ADavid Cronenberg.=0D=0A=0D=0AAnna Thalbach wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.=0D=0ANellie Thalbach, geboren 1995 in Berlin, ist Schauspielerin, und die=0D=0AJüngste der Theaterfamilie Thalbach. Ihr Theaterdebüt gab sie=0D=0Abereits 2002 im Maxim Gorki Theater als kleine Polly in »Die=0D=0ADreigroschenoper«. 2005 stand sie an der Seite von Katharina Thalbach=0D=0Aund Götz George in »Maria an Callas« zum ersten Mal vor der Kamera.=0D=0ASie ist Stimme und Gesicht des Podcast „Echt krank!“ macht=0D=0ALesungen und spricht Hörbücher.=0D=0A
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