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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Vortragskonzert Kunst:Formel
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Kunst:Formel #4 – Vielschichtiger Vermeer? Die goldenen Niederlande=0D=0Aim Röntgenfokus In der Reihe Kunst:Formel nehmen der Sänger Kirill=0D=0ANovokhatko und der Physiker Ulf Zastrau die Besucher mit auf eine=0D=0AForschungsreise: Wie nimmt der Mensch, das Gehirn, nehmen die Sinne,=0D=0Adie Rezeptoren, Kunst war? Wie funktionieren Farbpigmente? Warum ist=0D=0Aetwas "schön", wann ist ein Klang wohltuend? Wie baut man=0D=0Agutklingende Musikinstrumente? Und kann man eigentlich eine=0D=0Awissenschaftliche Darstellung - eine Formel - für Kunst finden?=0D=0AVortragskonzert mit Pause - Eintritt frei, keine Anmeldung nötig=0D=0A=0D=0AMitwirkende:=0D=0A=0D=0ADr. Ulf Zastrau, Leitender Wissenschaftler bei European XFEL=0D=0A=0D=0AUlf Zastrau lernte als sechsjähriger Klavier zu spielen und=0D=0Aabsolvierte später parallel zum Abitur in Recklinghausen (NRW) die=0D=0APrüfung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker (Orgelspiel und=0D=0AChorleitung). Er ging 2001 zum Physikstudium an die Friedrich-Schiller=0D=0AUniversität Jena (Thüringen), kaufte sich für sein Wohnheimzimmer=0D=0Aein kleines Cembalo und nahm privaten Gesangsunterricht.=0D=0A=0D=0ADas Physikstudium schloss Ulf Zastrau 2006 mit einem Diplom und 2010=0D=0Amit einer Promotion in experimenteller Röntgendiagnostik von Plasma=0D=0Aab, basierend auf Messergebnissen, die er am damals einzigartigen=0D=0AFreie-Elektronen Laser "FLASH" am DESY im Rahmen der internationalen=0D=0A"Peak-Brightness-Kollaboration" machte.=0D=0A=0D=0AAls Peter-Paul-Ewald-Fellow der VolkswagenStiftung durfte Ulf Zastrau=0D=0Avon 2012-2015 die ersten Jahre des Messbetrieb der "Matter under=0D=0AExtreme Conditions".Messstation am weltweit ersten XFEL an Stanford=0D=0ALinear Accelerator Center (SLAC) in Kalifornien mitgestalten. Seit=0D=0A2015 ist Ulf Zastrau bei European XFEL für die Forschung zu "Hoher=0D=0AEnergiedichte" verantwortlich. Zusammen mit dem HIBEF-Nutzerkonsortium=0D=0Aarbeiten mehr als 30 Techniker, Ingenieure, Studenten und=0D=0AWissenschaftler daran, die Grenzen unserer Erkenntnis in diesem Feld=0D=0Azu erweitern.=0D=0A=0D=0AUlf Zastrau hat sich 2015 an der FSU Jena habilitiert und hat einen=0D=0ALehrauftrag an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg=0D=0Ainne.=0D=0A=0D=0AMusikalisch fühlt er sich auch der Ensembleleitung verbunden: Zur=0D=0AAufführung seiner Edition von mitteldeutschen Barockkantaten von J.=0D=0AT. Römhildt gründete er 2006 das Instrumental-Vokal-Ensemble „Il=0D=0ACompagnia“, mit dem er auch mehrfach die „Musikalischen=0D=0AExequien“ von Heinrich Schütz zur Aufführung brachte. Von 2016 bis=0D=0A2018 entwickelte er seine Stimme mit Ralf Grobe in Hamburg weiter, und=0D=0A2019 nahm er an Michael Chance's Sommerakademie Sien'Agosto teil.=0D=0ANeben seiner Konzerttätigkeit im Oratorienfach musiziert er=0D=0Aregelmäßig mit Meike Ruhe (Viola da Gamba) und Jochen Bachmann=0D=0A(Cembalo) im Ensemble „compagnia cant'amore“.=0D=0A=0D=0AKirill Novokhatko, Countertenor (Hamburg)=0D=0A=0D=0AWer es bereits mit acht Jahren als Solist auf die Bühne schafft, muss=0D=0Afür den Gesang geboren sein. Bei Kirill Novokhatko drängt sich=0D=0Adieser Gedanke geradezu auf - zumal er aus einer höchst=0D=0Asangesfreudigen Familie stammt. "Meine ganze Familie sang. Ingenieure,=0D=0ALehrer und Linguisten - obwohl keiner eine musikalische Ausbildung=0D=0Ahatte", erinnert sich der junge Countertenor. "So war es für mich=0D=0Aimmer einfach und natürlich zu singen." Den Auftritt mit großem Chor=0D=0Aund Orchester, den Kirill als Elfjähriger bewältigte, schildert er=0D=0Aals überwältigendes Erlebnis. Kein Zweifel: Sein Weg war=0D=0Avorgezeichnet.=0D=0A=0D=0ASowohl die Oper wie auch das Musical zogen Kirill Novokhatko dann=0D=0Aschließlich in den Bann - und auf die Bretter, die die Welt bedeuten.=0D=0AIn Rostov-am-Don geborenen, verschlug es ihn zunächst nach Moskau, wo=0D=0Aer im Jahr 2016 ein Bachelorstudium an der Akademie für Theaterkunst=0D=0AGITIS aufnahm. Womöglich weil ihm das Singen schon früh leichtfiel,=0D=0Aliebäugelte der talentierte Musiker auch zeitweise mit einer=0D=0APianistenlaufbahn; die Leidenschaft zu singen setzte sich jedoch=0D=0Adurch.=0D=0A=0D=0ABereits drei Jahre vor seinem Abschluss 2021 als Opernsänger und=0D=0AMusiktheater-Schauspieler war Kirill Novokhatko an der Moskauer=0D=0AHelikon-Oper engagiert worden. Dort konnte der junge Künstler in=0D=0Adiversen spannenden Produktionen Ehrfahrungen sammeln: Etwa in=0D=0AOffenbachs "La Belle Helene", Johann Strauß' "Die Fledermaus" oder=0D=0Aauch Rimsky-Korsakovs "Sadko". Die Hauptrolle in Händels "Orlando",=0D=0Adie Kirill während zweier Spielzeiten von 2018 bis 2020 sang, trug=0D=0Aihm schließlich eine Nominierung für den staatlichen Theaterpreis=0D=0A"Goldene Maske" ein. 2020 interpretierte er überdies die Titelrolle=0D=0Ain Landis „St. Alessio“. Dirigent beider Produktionen war Andrew=0D=0ALawrence-King, dem Kirill wichtige künstlerische Impulse verdankt.=0D=0ANicht minder wichtig waren für ihn Michael Chance, Andrew Watts,=0D=0ADaniel Taylor, Lynn Dawson und Deborah York.=0D=0A=0D=0AIm darauffolgenden Jahr wurde Kirills Wunschtraum der frühen Moskauer=0D=0AJahre tatsächlich wahr: Seit 2021 absolviert er bei Andreas Scholl am=0D=0AMozarteum in Salzburg den Masterstudiengang Barockgesang. "Er half=0D=0Amir, neue Facetten meiner Stimme zu entdecken, Registerübergänge zu=0D=0Averfeinern, meine Individualität zu offenbaren." Im Oktober 2024 hat=0D=0AKirill sein Masterkonzert gegeben und damit sein Studium mit Bestnote=0D=0Aabgeschlossen.=0D=0A=0D=0ASeinen Lebensmittelpunkt hat Kirill nun in Hamburg. Zu den=0D=0Amusikalischen Höhepunkten der letzten Jahre zählen unter anderem=0D=0AProduktionen von Monteverdis Marienvesper, der Oper „Die Krönung=0D=0Ader Poppea“ sowie Händels "Messias" im Bremer Dom. Der Künstler=0D=0Aselbst sagte einmal: "Auf die Bühne zu gehen, ist immer eine=0D=0ABefreiung. Für mich, auf der anderen Seite des Orchestergrabens, ist=0D=0Anichts vorgetäuscht - alles ist echt."=0D=0A=0D=0AWebseite des Sängers - www.knvox.com=0D=0A=0D=0AWalewein Witten, Cembalo (Hamburg)=0D=0A=0D=0AWalewein Witten begann das Cembalospiel bereits mit 13 Jahren. Später=0D=0Astudierte er Cembalo (und Hammerflügel) an der Königlichen=0D=0AHochschule in Den Haag (Holland) bei Ton Koopman und Jacques Ogg, und=0D=0Aerwarb das Konzertdiplom 1998 mit Auszeichnung. Er nahm an=0D=0ASommerkursen für Cembalo bei Gustav Leonhardt (1995) und Lars-Ulrik=0D=0AMortensen (1997) teil.=0D=0A=0D=0AParallel zum Studium der Alten Musik spezialisierte er sich bei=0D=0AAnnelie de Man in Amsterdam in zeitgenössischer Musik für Cembalo.=0D=0ADies führte zu zahlreichen (Ur)Aufführungen von zeitgenössischen=0D=0AWerken für Cembalo, und zu seiner Teilnahme an der International=0D=0AHarpsichord Week in de IJsbreker in Amsterdam 1994.=0D=0A=0D=0AWalewein Witten hat in vielen Ensembles und Orchestern gespielt. So=0D=0Awar er 1998 erster Cembalist des Barockorchesters der Europäischen=0D=0AUnion (EUBO), unter der Leitung von Dirigenten wie Roy Goodman, Andrew=0D=0AManze und Ton Koopman. 2000 – 2005 wirkte er als Cembalist des=0D=0AUtrechter Barock Consorts unter der Leitung von Jos van Veldhoven.=0D=0AWeitere Ensembles sind The London Bach Players, Collegium ad Mosam=0D=0A(NL), und Ensemble Anima e Corpo (Barcelona). Seit 2016 spielt er=0D=0Aregelmäßig Cembalo und Orgel bei der Lauttencompagney Berlin unter=0D=0Ader Leitung von Wolfgang Katschner.=0D=0A=0D=0AAls Solist am Cembalo hat er Konzerte von J.S. Bach und C.P.E. Bach=0D=0Aaufgeführt und dabei das Orchester vom Cembalo aus dirigiert.=0D=0AMehrmals hat er das Concert Champêtre von Poulenc mit=0D=0ASymphonieorchester aufgeführt, zuletzt 2014 mit dem Staatsorchester=0D=0AKassel unter der Leitung von Marco Comin.=0D=0A=0D=0AWebseite des Cembalisten - https://www.waleweinwitten.com/=0D=0A
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