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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Naturfilm-Mittwoch / European Wildlife Film Awards: Wildnis 2.0 - Die=0D=0ATierwelt auf Umwegen
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Gebäude, Straßen und Industriegebiete prägen zunehmend nicht nur=0D=0Aunsere Städte, sondern auch ländliche Gebiete in Mitteleuropa. Für=0D=0Aviele Wildtiere ist das die alltägliche Realität, die sie zwingt,=0D=0Asich anzupassen. Gleichzeitig werden im Rahmen von=0D=0ANaturschutzbemühungen neue Lebensräume geschaffen. Der ORF=0D=0AUniversum-Dokumentarfilm beleuchtet diese Spannung. Er zeigt eine=0D=0AWildnis, die in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr existiert,=0D=0Asondern aus fragmentierten Räumen besteht, in denen seltene Arten=0D=0AZuflucht finden.=0D=0A=0D=0AEin gutes Beispiel ist der Bartgeier, eine Art, die in den Alpen über=0D=0Aein Jahrhundert lang ausgestorben war, aber erfolgreich wieder=0D=0Aangesiedelt wurde. Durch seine Augen sehen wir eine dramatisch=0D=0Averänderte Welt und treffen andere Arten, die sich an diese=0D=0AVeränderungen anpassen.=0D=0A=0D=0AIm Gegensatz zu vielen Dokumentationen über Wildtiere in der Stadt=0D=0Akonzentriert sich dieser Film auf ländliche Umgebungen. Er zeigt=0D=0Aumgestaltete Landschaften und hebt hervor, wie Naturschutzbemühungen=0D=0Ain der modernen Welt erfolgreich sein können. Ökologische Korridore=0D=0Averbinden Lebensräume und ermöglichen es den Arten, sich frei zu=0D=0Abewegen, während aufgegebene Industriegebiete zu blühenden=0D=0AÖkosystemen geworden sind. Pufferzonen entlang von Bahnstrecken,=0D=0AAutobahnen und Solarparks dienen als Ersatzlebensräume für viele=0D=0AArten. Und unerwartete Zufluchtsorte, wie ein kleines Ödland in der=0D=0ANähe eines Einkaufszentrums, beweisen, dass selbst minimales=0D=0Aunberührtes Land Wildtiere unterstützen kann.=0D=0A=0D=0AAnhand von über 90 Drehtagen in Österreich, Deutschland, Italien und=0D=0ARumänien erzählt „Wildnis 2.0“ die Geschichte von Anpassung,=0D=0AÜberleben und dem feinen Gleichgewicht zwischen menschlichem=0D=0AFortschritt und Natur.=0D=0A=0D=0A*****=0D=0A=0D=0ADieser Film ist eine von 44 ausgewählten Produktionen für die=0D=0AEuropean Wildlife Film Awards (EWFA) und steht zur Wahl für den=0D=0APublikumspreis, der 2027 verliehen wird. Kinobesucher haben vor Ort=0D=0Adie Möglichkeit, den Film zu bewerten.=0D=0A=0D=0A*****=0D=0A=0D=0AÜber die European Wildlife Film Awards (EWFA)=0D=0A=0D=0AMit den EWFA hat die Deutsche Wildtier Stiftung einen Wettbewerb der=0D=0Abesten europäischen Naturfilme ins Leben gerufen. Es ist der erste=0D=0Aund einzige Naturfilmpreis Europas – zugelassen sind ausschließlich=0D=0ADokumentationen über die europäische Tier- und Pflanzenwelt. Es gibt=0D=0Ainsgesamt sechs Preiskategorien. Eine unabhängige Jury kürt die=0D=0AGewinner in den Kategorien Tierwelt, Biodiversität, Naturschutz und=0D=0AStory. Auch das Publikum kann die Filme bewerten. Kinobesucherinnen=0D=0Aund -besucher wählen den besten Kurzfilm, und ihre Stimmen=0D=0Aentscheiden über den Publikumspreis.=0D=0A=0D=0A*****=0D=0A=0D=0AWird gezeigt auf Deutsch=0D=0A
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