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LOCATION:Schloßstraße 5, 21465 Reinbek
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:In der Schwebe atmen
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Die Ausstellung im Schloss Reinbek zeigt Malerei, Skulptur und Grafik=0D=0Avon Heike Fischer-Nagel=0D=0A=0D=0AAUSSTELLUNGSZEITRAUM: 06. SEPTEMBER - 01. NOVEMBER 2026=0D=0A=0D=0A„Verletzlichkeit ist kein Mangel, sondern die elastische=0D=0AGrundsignatur unseres Seins.“– Giovanni Maio=0D=0A=0D=0AIn der Verletzlichkeit schwingt ein permanenter Zustand der Schwebe=0D=0A– ein leiser, ungesicherter Raum, in dem sich eine doppelte Bewegung=0D=0Avollzieht: das Aufbrechen des Vertrauten, das Bewusstsein für ein=0D=0Amögliches Scheitern,– und zeitgleich das Aufkeimen für einen=0D=0Amutigen Sprung in die innere Wandlung, hin zu einer tiefen Offenheit.=0D=0A=0D=0ADieser Schwebezustand der Verletzlichkeit berührt zutiefst mein=0D=0AKunstschaffen: Es wird bestimmt durch das sensible Wahrnehmen einer=0D=0Aanderen, inneren Wirklichkeit. Im Dialog mit vielschichtigen=0D=0AMaterialien und im Zulassen von Unvorhersehbarem entstehen feine=0D=0AMomentaufnahmen; ein fortwährendes Ausloten von Vorstellungskraft,=0D=0AErinnerung und emotionalem Ausdruck in der Schwebe. Es ist das=0D=0Abewusste Annehmen einer vielschichtigen Verletzlichkeit als=0D=0Agrundmenschlichem Zustand.=0D=0A=0D=0ADie gezeigten Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, experimentellem=0D=0ASiebdruck und der plastischen Kraft von Stein und Holz. Hier entfaltet=0D=0Asich eine Spanne von expressiver Figürlichkeit bis hin zu freier=0D=0AForm. Zwischenräume entstehen – Übergangszonen zwischen Realität,=0D=0Apoetischer Fiktion und innerer Vorstellung. =0D=0A=0D=0AIn bildnerischen Zwischenreichen vom Werden und Vergehen verweilen die=0D=0AFiguren oft als Reisende, Wartende oder Suchende. Scheinbar auf=0D=0AZukünftiges gerichtet, bewegen sie sich durch ungeklärte Orte,=0D=0Aeingebettet in surreale Landschaften. Vertraute Umgebungen der Natur=0D=0Awerden unmerklich umgedreht. =0D=0A=0D=0AAus den Figuren der Kunstwerke spricht eine ganz eigene Würde: Sie=0D=0Asind verletzlich und von unaufdringlicher Kraft, gebrochen und doch=0D=0Avoll leiser Hoffnung. Hier eröffnen sich spürbare Resonanzräume –=0D=0Adas „Sich-Verorten-Wollen“ erweist sich darin als eine Art=0D=0AAnkommen und Wiederabreise.=0D=0A=0D=0AVielleicht deutet sich eine Stärke des Menschlichen weniger in dem=0D=0ABestreben nach starrer Unversehrtheit an, als vielmehr im behutsamen=0D=0ADurchlässig-Werden. Die gezeigten Arbeiten machen diese=0D=0ABerührbarkeit erfahrbar und nehmen dem Verletzlichen seine Schwere:=0D=0AEs entsteht ein feines Geflecht, das uns füreinander öffnet und im=0D=0AGegenüber ein Stück von uns selbst erkennen lässt. =0D=0A=0D=0AIn der Schwebe verliert die Ungewissheit ihre Bedrohung, unsere=0D=0AVerletzlichkeit lotet sich aus zwischen Erstarrung und=0D=0AÖffnung. „In der Schwebe atmen“ ist ein behutsames Andocken an=0D=0Adas Leben - ein Atmen in der Wandlung.=0D=0A=0D=0A„Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug.“– Hilde Domin=0D=0A=0D=0AZUR VERNISSAGE AM 06.09.26, 12:30 UHR IST DER EINTRITT FREI. =0D=0ABegrüßung und einführende Worte: Elke Güldenstein (Leiterin des=0D=0AKulturzentrums Reinbek)=0D=0AMusik: Jazz Duo, Harald Wenzel und Lars Kröger=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A
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