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LOCATION:Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Abschlussinszenierungen der Theaterakademie Hamburg
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:GREAT ST. SKUM=0D=0A=0D=0AWas ein Wetter.=0D=0A=0D=0ADie Sonne brutzelt, die Stirnen schwitzen, kein Wölkchen steht am=0D=0AHimmel, als ein riesiges Dampfschiff im kalifornischen Hafen ablegt.=0D=0ADas Ziel: Die eisige Küste Grönlands.=0D=0A=0D=0ADieses Schiff, groß wie ein Dorf, kämpft sich durch die Wogen — in=0D=0ARichtung des neuen Firmenstandorts, an Bord 4 potente!=0D=0Aführungstaugliche! wirklich! tolle! Hechte! aus der Chefetage,=0D=0Aaußerdem etliche sensible, temperaturempfindliche Rechensysteme=0D=0A(sowie 200 Geringverdiener unter Deck). Hoffnungsvoll blicken sie=0D=0Aihrer Zukunft entgegen, diesem Landstrich am Horizont, IHREM ELDORADO=0D=0Aals plötzlich etwas kippt  =0D=0A=0D=0ADie Sonne? Nein, nicht die Sonne der Horizont der nie kippen dürfende=0D=0AHorizont steht plötzlich senkrecht=0D=0A=0D=0AUnd japsend schwimmen unsere 4 Hechte der Sonne entgegen — und=0D=0Abemerken ihn nicht, den 5. Freund, der plötzlich an ihrer Seite=0D=0Aschwimmt. Herzlich Willkommen auf Sealand.=0D=0A=0D=0ASehr frei nach Motiven von William Goldings „Herr der Fliegen“=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMit ALICJA ROSINSKI, RIEKE SEJA, PAULA JULIE PITSCH, AMELIE JOSEPHINE=0D=0AVOGT, SOFIE JUNKER, JOHANNA ELENA BASILICO, LARA STELLING, ALEX=0D=0APETRATOS, JULIAN GRÜNEBERG, N.N.=0D=0A=0D=0ARegie & Text MARGIT PÖTZSCH=0D=0A=0D=0ABühnenbild JACOPO ASAM, ZOÉ BRANDENBERG=0D=0A=0D=0AKostümbild SARAH THERESA HOFER, JULE HASSOLD=0D=0A=0D=0AMaske VIKTORIA KLAUSER=0D=0A=0D=0ALive-Musik ALEX PETRATOS (Musikalische Leitung), JULIAN GRÜNEBERG,=0D=0AN.N.=0D=0A=0D=0ASound-Design MERLIN GEBHARD=0D=0A=0D=0ALicht-Design LUKAS MATTERN=0D=0A=0D=0AMovement Directing SLAVA KUSHOV=0D=0A=0D=0ADramaturgie MONA SCHÄFER=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AWOUNDS ARE FOREVER (SELBSTPORTRAIT ALS NATIONALDICHTERIN)=0D=0A=0D=0Avon Sivan Ben Yishai=0D=0A„Was tun, wenn das frische Blut, das aus den Wunden der=0D=0AVergangenheit kommt, zur Tinte wird, mit der die Geschichte=0D=0Ageschrieben wird, die parallel dazu beginnt?“=0D=0A=0D=0ASivan Ben Yishai (die Hauptfigur und Autorin), geboren in Tel Aviv,=0D=0Areist durch die Zeiten und flieht vor einer Katastrophe, nur um wieder=0D=0Ain einer zu landen. Sie versucht anhand unendlicher Biografien, die=0D=0Aalle auch in ihr selbst stecken, ihre eigene Existenz zu verstehen.=0D=0AWir sehen uns einen Moment an, nehmen ihn unter die Lupe und halten=0D=0Aihn aus: Sivan, die den Krieg und ihre Flucht überstanden hat, kommt=0D=0Aendlich auf sicherem Boden in Palästina an. Und dann? Es ist der=0D=0AMoment, in dem das Trauma einer ganzen Generation instrumentalisiert=0D=0Awurde, um Unmenschliches zu rechtfertigen. Wunden sind für immer.=0D=0AOder können wir kurz anhalten und gemeinsam so viele Details wie=0D=0Amöglich untersuchen, um das Unverständliche zu verstehen?=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMit ISABELLA KRIEGER, OFIR SHABTAY LEVIN, HANNAH PAYR VIOLA=0D=0A=0D=0AStimme aus dem Off: SAMIR OBAIDO=0D=0A=0D=0ARegie MARLENE REITER=0D=0A=0D=0ABühne und Licht ELISABETH DIMIGEN=0D=0A=0D=0AKostüm und Maske KAREN SCHMITZ=0D=0A=0D=0AKostüm Mitarbeit JULE SCHEDAUTZKI=0D=0A=0D=0AMusik und Video ISAY RAMIREZ=0D=0A=0D=0ADramaturgische Mitarbeit LOVIS FRICKE=0D=0A=0D=0AOutside Eye und Inspizienz EINAT KAFKA, LENI VON DER WAYDBRINK=0D=0A=0D=0AAufführungsrechte Suhrkamp Theater Verlag=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ALIKE A DOG=0D=0A=0D=0AIn Zeiten großer Unsicherheiten vertrauen wir so sehr wie niemand=0D=0Asonst. Wir sind unzufrieden, aber auch ordentlich. Niemand ist=0D=0Aperfekt, aber wir sind die Guten. Wir und wir gegen den Rest der Welt.=0D=0ABevor wir für Frieden sterben, sterben wir vor Dankbarkeit.=0D=0A=0D=0A_LIKE A DOG_ ist ein Stück mit Fragmenten aus Franz Kafkas „Der=0D=0AProzess“ über die Ideologie, die Gewalt legitimiert, wenn sie von=0D=0Astaatlichen Institutionen ausgeübt wird. Kafkas Roman konstruiert=0D=0Aeinen perfekt funktionierenden Apparat der Widersprüche: Welche=0D=0Astrukturelle Gewalt steckt in den Ideen, die sich durch Familie,=0D=0AHeimat, Schule, Polizei und Wehrdienst ziehen? Inwiefern werden wir zu=0D=0Adem Glauben erzogen, das aktuelle System sei das bestmögliche? „Man=0D=0Amuss nicht alles für wahr halten, man muss es nur für notwendig=0D=0Ahalten.“=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMit SVENJA PETERS, SABEEN SAEED RITTER, MONA SUMAIA RODE=0D=0A=0D=0ARegie MIRA SEESEMANN=0D=0A=0D=0ABühne MAJA MUNKSGAARD MEEDOM=0D=0A=0D=0AKostüm und Maske ZHEMING LI=0D=0A=0D=0AProbenfreund*innen BEDIA DEMIR, MOHADESEH SALEHINASAB=0D=0A=0D=0ADramaturgie LEONARD KAISER=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AKHANE-MĀN=0D=0AIn einem engen Bach, getrieben von den Gezeiten und dem Netz des=0D=0AFischers, lebt der kleine Fisch mit seiner Mutter. Als er entscheidet,=0D=0Aaufzubrechen, beginnt eine Suche: nach Identität, Zugehörigkeit und=0D=0AZuhause.=0D=0A=0D=0AWas bedeutet es, einen Ort verlassen zu müssen, an dem kein Bleiben=0D=0Amehr möglich ist, und an einem Ort anzukommen, der keinen Platz für=0D=0Adich hat? Zwischen Erinnerung, Verlust und Hoffnung erzählt diese=0D=0AArbeit vom Dazwischen-Sein: nicht mehr zur Vergangenheit zu gehören,=0D=0Ain der Gegenwart fremd zu sein und die Zukunft in der Luft zu greifen.=0D=0ASie erzählt Geschichten von Menschen, deren Leben mit dem Verlassen=0D=0Aeines Landes verbunden sind, von Migration, Flucht und Exil.=0D=0A=0D=0AInspiriert von dem Buch Der kleine schwarze Fisch von Samad Behrangi.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMit LEONIDA GASHI, ASCHIF KASEM, ANTONIA ELISA SANDROCK=0D=0A=0D=0ARegie NIYOUSHA AZARI=0D=0A=0D=0AText LAURA MILÈ=0D=0A=0D=0ADramaturgie LILI WIND=0D=0A=0D=0ABühne FRIDA NAVRATIL, ALEXA GLASER=0D=0A=0D=0AKostüm ALEXA GIESELER, ANOUK FELSCHER=0D=0A=0D=0ALicht YAËL KOLB=0D=0A=0D=0AMusik TOĞRUL AZMANLI=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMARIA BÄRBEL ELIZABETH WELTFRIEDEN STUART=0D=0AGeboren im Hass sich gegenüberstehend die Waffe auf die Schädel=0D=0Agerichtet (gegenseitig) sich ausrottend (ebenfalls gegenseitig) aber=0D=0Aeigentlich die Hand von dir halten wollen und sagen: ich fühle alles=0D=0Afür dich was man fühlen kann in einem leben. Du, Maria, ein=0D=0Aneunjähriges Mädchen. Ich, Maria (und auch Elizabeth und auch=0D=0Abärbel weltfrieden Stuart), mit der Waffe an meinem Kopf, in deine=0D=0AKinderaugen guckend, dich rausschabend aus meinem zuckenden Gehirn, es=0D=0Anicht ertragen können dich zu lieben und auszuhalten (du findest jede=0D=0Ameiner narben), dass:, „aber du bist doch meine größte!“ –=0D=0Awürde ich dir gerne sagen – du es bist: meine <3 größte Narbe.=0D=0AErlösung der verhungert leeren Seele. Der Knecht nimmt dem Herrn die=0D=0APeitsche aus der Hand und peitscht sich selbst. Endlich!! heute war so=0D=0Aein schöner Tag, ein Tag an dem der Himmel umgekippt ist. Ich sterbe=0D=0Aerleichtert.=0D=0A=0D=0AMit TILL GEDACK, ALEX GUT, PIERRE IVO HASE, LUCAS ZACH=0D=0A=0D=0AText und Regie ANNA MARIA KLUTH=0D=0A=0D=0ABühne CARLOTTA MONTY MEYER=0D=0A=0D=0AMitarbeit Bühne JAKOB HAUNER=0D=0A=0D=0ADramaturgie FRANZ METZKOW=0D=0A=0D=0AKostüm BEE HARTMANN=0D=0A=0D=0AMit Herz & Dank AN KATINKA DEECKE=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AGerechtigkeit sollte die Basis eines jeden Systems, einer jeden=0D=0ABeziehung sein, alles andere macht keinen Sinn, ist menschenfeindlich=0D=0Aund zerstört unsere Lebensgrundlage. Aber worüber reden wir, wenn=0D=0Awir über Gerechtigkeit reden und wer darf sprechen? Ist Gerechtigkeit=0D=0Aeine wegweisende Utopie, ein leeres Schlagwort oder doch eher eine=0D=0Ainstrumentalisierbare Auslegungssache? Ausgehend von diesen Fragen=0D=0Averhandeln die fünf AbsolventInnen des Regiestudiums - Niyousha=0D=0AAzari, Anna Maria Kluth, Margit Pötzsch, Mira Seesemann und Marlene=0D=0AReiter - was für sie zu dem Thema erzählt werden soll - voller=0D=0AHerzblut und Aufbruchstimmung.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AMit Dank an die Dozierenden Evi Bauer, David Heiligers, Dorothea=0D=0ARatzel, Lilja Rupprecht, Cora Sachs, Anika Steinhoff=0D=0A=0D=0ABachelor 2026 Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule=0D=0Afür Musik und Theater, in Kooperation mit der Bühnenraumklasse der=0D=0AHochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK), den Fachbereichen=0D=0AGestaltung/ Kostümdesign der Hochschule für Angewandte=0D=0AWissenschaften Hamburg (HAW) und dem Thalia Theater Hamburg.=0D=0A
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