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LOCATION:Papenstraße 70, 22089 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Sommerkonzert
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Auf dem Programm stehen die Coriolan-Ouvertüre von Ludwig van=0D=0ABeethoven, das Cello-Konzert von Robert Schumann und die Suite op. 49=0D=0Avon Saint-Saëns.=0D=0A=0D=0ADas Programm wird mit der Ouvertüre zu Coriolan eröffnet. Ludwig van=0D=0ABeethoven schrieb 1807 die Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62 als=0D=0ASchauspielouvertüre zum gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von=0D=0ACollin. Dabei handelt es sich um die Geschichte des römischen=0D=0APatriziers Gnaeus Marcius Coriolanus, der aus Rom verbannt wurde, weil=0D=0Aer durch Zurückhalten von Lebensmitteln vom Volk die Rückgabe seiner=0D=0ARechte zu erzwingen suchte. Daraufhin verbündete er sich mit den=0D=0AVolskern, den Feinden Roms, und griff seine Heimatstadt an. Seiner=0D=0AMutter gelang es durch das Appellieren an seine Pflichten gegenüber=0D=0Ader Heimat, ihm den Frieden abzufordern.=0D=0A=0D=0AStatt die tragische Geschichte von Coriolan in seinem Werk abzubilden,=0D=0Akonzentriert sich Beethoven in seiner musikalischen Umsetzung auf den=0D=0Apsychologischen Kern und den dramatischen Konflikt der Geschichte.=0D=0A=0D=0ADas Cellokonzert in a-Moll (op. 129) von Robert Schumann ist eines der=0D=0Abedeutendsten Werke für dieses Instrument und gehört heute zum=0D=0Aabsoluten Standardrepertoire jedes Solocellisten.=0D=0A=0D=0ASchumann komponierte das Konzert im Oktober 1850 in Düsseldorf, kurz=0D=0Anachdem er dort sein Amt als Städtischer Musikdirektor angetreten=0D=0Ahatte, in einer Phase bemerkenswerter Produktivität. Schumann war=0D=0Aallerdings selbst nie mit seinem Werk ganz zufrieden. Er nannte es ein=0D=0A"Konzertstück für Cello mit Begleitung des Orchesters", was bereits=0D=0Aandeutet, dass er kein klassisches, rein virtuoses Bravourstück im=0D=0ASinn hatte, sondern eine tiefere, psychologische Auseinandersetzung.=0D=0AZu seinen Lebzeiten wurde es nie öffentlich aufgeführt; die=0D=0AUraufführung fand erst 1860, vier Jahre nach seinem Tod, statt.=0D=0A=0D=0ADas Orchester konnte Oskar Meier als Solisten für dieses wunderbare,=0D=0Aaber anspruchsvolle Konzert gewinnen. Er wurde 2001 in Kassel geboren=0D=0Aund erhielt seinen ersten Cellounterricht bereits im Alter von vier=0D=0AJahren. Nach mehrjähriger Ausbildung als Jungstudent an der HMTM=0D=0AHannover und der Musikhochschule Lübeck nahm er 2022 sein=0D=0ABachelorstudium im Fach Violoncello in der Klasse von Prof. Tanja=0D=0ATetzlaff an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf und=0D=0Asetzte ab dem Wintersemester 2023/24 sein Studium bei Prof. Alexey=0D=0AStadler fort.=0D=0A=0D=0AParallel zu seinem regulären Unterricht nahm Oskar Meier bereits=0D=0Afrüh an zahlreichen Meisterkursen und Kammermusikkursen bei=0D=0Arenommierten Künstlern ihres Fachs teil.=0D=0A=0D=0AOskar Meier ist Mitglied mehrerer Orchester, darunter das NDR=0D=0AJugendsinfonieorchester und die Junge Norddeutsche Philharmonie. Er=0D=0Awirkte außerdem 2024 bei Projekten des Greek Youth Symphonie=0D=0AOrchesters mit, mit Auftritten im Megaron (Athen) und in der Carnegie=0D=0AHall (New York). Als Cellist arbeitete er unter anderem mit dem=0D=0ABundesjugendballett John Neumeier Hamburg und dem Hamburg Ballett=0D=0Azusammen.=0D=0A=0D=0A2026 gab Oskar sein Debüt als Solist in der Elbphilharmonie – mit=0D=0Ader Hamburger Camerata und dem Concertino von Mieczyslaw Weinberg.=0D=0A=0D=0AZu seinen künstlerischen Tätigkeiten gehören außerdem Auftritte=0D=0Abei Festivals wie z.B. dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Darüber=0D=0Ahinaus tritt er regelmäßig kammermusikalisch und solistisch auf.=0D=0A=0D=0AOskar Meier gewann bereits mehrere Förderpreise und Stipendien und=0D=0Aist seit 2025 Stipendiat von Live Music Now Hamburg.=0D=0A=0D=0ADie Suite für Orchester in D-Dur, Op. 49 von Camille Saint-Saëns=0D=0A(1835-1921) ist ein wunderbares, wenn auch vergleichsweise selten=0D=0Agespieltes Werk. Es stammt aus den Jahren 1863 bis 1869 und zeigt=0D=0ASaint-Saëns’ Fähigkeit, klassische Formen mit einer eleganten,=0D=0Afranzösischen Klangsprache zu verbinden. Als gebürtiger Franzose ist=0D=0Aer ein Vertreter der französischen Romantik. Ursprünglich=0D=0Akomponierte Saint-Saëns das Werk für Harmonium (1863), bevor er es=0D=0A1869 für Orchester bearbeitete. Diese Herkunft erklärt vielleicht=0D=0Adie fein nuancierte, fast kammermusikalische Instrumentierung. Das=0D=0AWerk ist kein "Blockbuster" wie der _Karneval der Tiere_, wird aber=0D=0Avon Kennern wegen seiner handwerklichen Brillanz und Eleganz=0D=0Ageschätzt. Es bietet dem Orchester die Möglichkeit, sowohl=0D=0APräzision als auch klangliche Finesse zu zeigen.=0D=0A=0D=0AWir freuen uns darauf, dem Publikum dieses interessante Werk neben den=0D=0Abekannteren Klassikern von Beethoven und Schumann nahe bringen zu=0D=0Akönnen.=0D=0A=0D=0AJohannes Walde wird durch das Programm führen. Das Orchester freut=0D=0Asich auf zahlreiche Besucher aus der Kirchengemeinde und darüber=0D=0Ahinaus.=0D=0A=0D=0ADer Eintritt ist frei.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ALEITUNG=0D=0A=0D=0AMiquel Bosch=0D=0A=0D=0AMITWIRKENDE=0D=0A=0D=0ACello Solist Oskar Meier=0D=0A=0D=0AVERANSTALTER=0D=0A=0D=0A	* Ev.-Luth. Kirchengemeinde Friedenskirche Eilbek=0D=0A[https://www.nordkirche.de/institution/?nkci=776]=0D=0A=0D=0A
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