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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:WANDA
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Barbara Loden erzählt in ihrem einzigen Spielfilm WANDA von einer=0D=0AFrau, die scheinbar ziellos durch das ländliche Pennsylvania zieht.=0D=0ANachdem sie ihren Mann und ihre Kinder verlassen hat, treibt Wanda von=0D=0AOrt zu Ort, von Begegnung zu Beziehung, durch soziale und emotionale=0D=0ARandzonen. Als sie sich einem Kleinkriminellen anschließt, scheint=0D=0Asie ihre bisherige Existenz vollkommen hinter sich zu lassen, bis ein=0D=0Amissglückter Banküberfall ihr Leben abermals in eine andere Richtung=0D=0Alenkt…=0D=0A=0D=0ABarbara Loden, die Regie führte, das Drehbuch schrieb und selbst die=0D=0AHauptrolle verkörperte, entwirft mit einer fast dokumentarischen=0D=0ABildsprache ein radikal offenes Porträt weiblicher Existenz. Wanda=0D=0Aist eine Antiheldin jenseits von Opfermythen, Emanzipationsfantasien=0D=0Aoder moralischen Bewertungen. Als leise, unbequeme Gegenstimme zum=0D=0Amännlich dominierten New-Hollywood-Kino wirkt WANDA noch heute=0D=0Aerstaunlich aktuell und beeinflusste zahlreiche Regisseur*innen und=0D=0ASchauspieler*innen wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras=0D=0Aoder Christian Petzold. Ein Stück zeitloses Kino über weibliche=0D=0AExistenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer=0D=0AZeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren.=0D=0A
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