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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:„Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?“
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Francis Fukuyama=0D=0A=0D=0AModeriertes Gespräch=0D=0Ain englischer und deutscher Sprache (Übersetzung)=0D=0A=0D=0AKann man mit einer einzigen Formulierung weltberühmt werden? Ja, man=0D=0Akann! So erging es im Frühjahr 1989 dem amerikanischen Theoretiker=0D=0AFrancis Fukuyama. Er hatte nach Meinung vieler die bis dahin größte=0D=0AZeitenwende seit dem Zweiten Weltkrieg sprachlich und gedanklich auf=0D=0Aden Punkt gebracht und vom „Ende der Geschichte“ gesprochen.=0D=0A=0D=0AJetzt kommt Fukuyama nach Hamburg! Und damit die Gelegenheit, einen=0D=0Ader einflussreichsten Denker der Gegenwart kennenzulernen, unsere Welt=0D=0Amit ihm besser zu verstehen und die brennenden Fragen unserer Zeit zu=0D=0Astellen:=0D=0A=0D=0AHat es nach dem Ende der Weltordnung mit Ost und West, mit Kommunismus=0D=0Aund Kapitalismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor bald 40=0D=0AJahren tatsächlich den erhofften Siegeszug des westlich-liberalen=0D=0ASystems gegeben und damit einhergehend das Ende sich bekämpfender=0D=0AIdeologien, mithin: das „Ende der Geschichte“ als einer Zeit der=0D=0AKonflikte? Wie bewertet Fukuyama in der Rückschau seine damalige=0D=0AUtopie? (Als „Nebenwirkung“ prognostizierte er freilich damals den=0D=0AAnbruch einer Zeit des „letzten Menschen“ – eine mangels=0D=0AReibungsfläche eher hedonistische Spezies.)=0D=0A=0D=0AWie liest er unsere verworrene Gegenwart? Wie hängen die beiden=0D=0AZeitenwenden zusammen? Wie sieht er unsere Zukunft? Fukuyama denkt die=0D=0ADinge zusammen. Es ist kein Zufall, dass er mit seinem jüngsten Buch=0D=0A„Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?“ (2026) an seinen=0D=0Aberühmten Titel „The End of History and the Last Man“ (1992)=0D=0Aanknüpft.=0D=0A=0D=0AAuf welche Weltordnung steuern wir zu? Die liberale Demokratie steckt=0D=0Ain der Krise. Nach einer langen Phase der Demokratisierung sind wir=0D=0Awieder in einer Welt der Macht angelangt, bedingt vor allem durch=0D=0Aautoritäre Bewegungen, technologischen Wandel, Neoliberalismus und=0D=0AIdentitätspolitik. Mit seinen Gedanken zur Lage der Welt zeigt=0D=0AFrancis Fukuyama, warum das freiheitliche Denken für die westlichen=0D=0AGesellschaften im 21. Jahrhundert alternativlos ist. Vor allem aber=0D=0Amacht er deutlich, warum wir für die Freiheit kämpfen müssen, wenn=0D=0Awir ihr Überleben sichern und das Risiko einer autoritären=0D=0AWeltordnung eindämmen wollen.=0D=0A=0D=0A„Ein Vordenker von außergewöhnlicher Bedeutung“ – The New=0D=0AYorker=0D=0A=0D=0AFrancis Fukuyama, geboren 1952 in Chicago, studierte=0D=0APolitikwissenschaft in Harvard. Sein 1992 veröffentlichter Bestseller=0D=0A„Das Ende der Geschichte“ machte ihn international bekannt.=0D=0AFukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker der=0D=0AGegenwart. Er lehrte an der Johns-Hopkins-Universität, erhielt 2015=0D=0Aden Skytteanischen Preis und hat zahlreiche Bücher zur US-Politik=0D=0Averöffentlicht. Derzeit ist er Professor für Politikwissenschaft an=0D=0Ader Stanford-Universität.=0D=0A
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