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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ein Ingeborg-Bachmann-Abend
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Nicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz=0D=0A=0D=0AZUM 100. GEBURTSTAG VON INGEBORG BACHMANN=0D=0ANicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz – im=0D=0AAnschluss ARTE-Filmvorführung=0D=0A=0D=0A»Wenn ich sie hier und da sehen tät, hätt ich mehr davon als von=0D=0Ameinen sämtlichen Herren« – Ingeborg Bachmann wird immer wieder=0D=0Adurch ihre Liebesbeziehungen mit männlichen Kollegen betrachtet –=0D=0Aan diesem Abend soll es um ihre Freundschaften mit Kolleginnen gehen.=0D=0AInsbesondere Ilse Aichinger und Marie Luise Kaschnitz waren für=0D=0ABachmann wichtige Gegenüber. »Ich muss hier und da reden können,=0D=0Aich muss das Äusserliche an einem Projekt loswerden«, schrieb sie an=0D=0AHans Werner Henze, »und ich hab meistens niemand gehabt, hier und da=0D=0Awar aber doch jemand da, die Ilse, die Kaschnitz.« Aichinger hat=0D=0Aihren Roman »Die größere Hoffnung« bereits geschrieben, als die=0D=0Abeiden sich 1947 in Wien kennenlernen, Bachmann studiert noch. Anfang=0D=0Ader 1950er-Jahre werden beide als die einzigen jungen Frauen zu den=0D=0ATreffen der Gruppe 47 eingeladen. Der Briefwechsel mit Marie Luise=0D=0AKaschnitz beginnt Mitte der 50er-Jahre, ein Austausch über die=0D=0AMöglichkeiten, sich auf dem literarischen Markt als Autorinnen zu=0D=0Abehaupten und während des Wettrüstens und des Kalten Kriegs eine=0D=0Apoetische Sprache zu finden. =0D=0A=0D=0ADie Autorinnen Katharina Hagena und Nicole Seifert machen sich im=0D=0AGespräch ein Bild dieser Frauen und ihrer Freundschaften. Die=0D=0ASchauspielerin Christiane von Poelnitz liest ausgewählte Passagen.=0D=0A=0D=0ADanach, ab 20.30 Uhr, zeigen wir bei freiem Eintritt das Filmporträt=0D=0A»Ingeborg Bachmann – Dichten für die Wahrheit« von Barbara Frank=0D=0A(ARTE/ORF 2026, 52 Min); Ausstrahlung auf ARTE am 24.6., 22.55 Uhr,=0D=0Aonline auf arte.tv ab 17.6.=0D=0A
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