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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:she's green - Support: Dusk Saffron
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Eine Veranstaltung der Reihe she's green=0D=0A=0D=0AEs dauert nur wenige Sekunden, bis sich die Musik von she’s green=0D=0Aentfaltet. Ein Gitarrenton, der nachhallt, ein Rhythmus, der sich=0D=0Avorsichtig einschleicht und plötzlich ist da dieser Sog. Nichts=0D=0ADrängendes, nichts Lautes, eher ein stilles Hinübergleiten in eine=0D=0Aandere Wahrnehmung. Die Band selbst nennt das „moss music“ – und=0D=0Aman versteht schnell, warum: Diese Songs breiten sich aus wie Moos,=0D=0Aunaufgeregt, aber unaufhaltsam.=0D=0A=0D=0AEntstanden ist she’s green 2022 in Minneapolis, mitten in einer=0D=0Alebendigen College- und DIY-Szene. Zofia Smith und Liam Armstrong=0D=0Alebten damals zusammen, hörten durch Wände hindurch an den Aufnahmen=0D=0Ades jeweils anderen mit, bis aus dieser stillen Nähe ein gemeinsames=0D=0AProjekt wurde. Erste Proben im Keller, erste Auftritte in kleinen=0D=0AVenues – es sind bekannte Geschichten, doch bei she’s green=0D=0Aklingen sie weniger nach Karrierestart als nach einem langsamen=0D=0AZusammenwachsen.=0D=0A=0D=0ADer Durchbruch kam früh: „Mandy“ verbreitete sich weit über die=0D=0Alokale Szene hinaus und traf einen Nerv. Vielleicht, weil die Band=0D=0Aeine seltene Balance findet. Ihre Musik ist offen, emotional=0D=0Azugänglich, ohne sich anzubiedern. Die Einflüsse reichen von=0D=0ASlowdive bis zu Cocteau Twins, dazu kommen erzählerische=0D=0AFantasiewelten, wie man sie aus den Arbeiten von J. R. R. Tolkien oder=0D=0AHayao Miyazaki kennt. Trotzdem bleibt der Eindruck, etwas Eigenes zu=0D=0Ahören, Musik, die sich nicht festlegen lässt. Mit „Wisteria“ und=0D=0Aspäter „Chrysalis“ hat die Band diesen Ansatz vertieft. Die=0D=0Aneueren Stücke sind vielschichtiger, lassen mehr Kontraste zu. Mal=0D=0Adrängen sie nach vorn, fast rau, dann wieder öffnen sie sich, werden=0D=0Aweich und einladend. Entscheidend ist dabei die Arbeitsweise: Songs=0D=0Aentstehen gemeinschaftlich, entwickeln sich aus einem Gefühl heraus,=0D=0Anicht aus einem Plan.=0D=0A=0D=0AIhre eigentliche Kraft zeigt sich jedoch live. Auf Tour verwandeln=0D=0Asich die feinen Strukturen der Studioaufnahmen in dichte, physische=0D=0AKlangflächen. Das Publikum steht nicht einfach davor, sondern=0D=0Amittendrin. Gerade in kleineren Clubs entsteht eine Nähe, die sich=0D=0Akaum reproduzieren lässt. Die Band ist viel unterwegs, hat sich in=0D=0ANordamerika ein treues Publikum erspielt und trägt ihre Musik=0D=0Ainzwischen auch über den Kontinent hinaus. Stillstand scheint für=0D=0Asie keine Option. Neue Songs sind bereits erschienen, weiteres=0D=0AMaterial ist in Arbeit. Alles deutet darauf hin, dass dies erst der=0D=0AAnfang einer Entwicklung ist, die noch einige Richtungen offenlässt.=0D=0AIm Herbst 2026 werden she’s green für drei Konzerte nach=0D=0ADeutschland kommen. Eine gute Gelegenheit, diese besondere Intensität=0D=0Aaus nächster Nähe zu erleben.=0D=0A
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