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DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Melli forscht über Femizide in Literatur und Mythologie. Tricia=0D=0Akämpft gegen misogynen Online-Hass und hat ihn am eigenen Leib=0D=0Aerfahren. Als sie sich fragen, wo Veränderung beginnen kann, rufen=0D=0Asie im Scherz „die Göttinnen“ an – und finden sich, kaum=0D=0Aausgesprochen, ausgerechnet vor den Göttinnen im Olymp wieder.=0D=0A=0D=0ADemeter, Aphrodite, Athene: gefangen in patriarchalen Strukturen, die=0D=0Aauch den Olymp beherrschen und für Frauen nur wenige Rollen vorsehen=0D=0A– Muse, Hetäre, Pornie. Wie dem Patriarchat entkommen? Die eine=0D=0Aglaubt an Zärtlichkeit, die andere an Lust als Heilmittel, die dritte=0D=0Aan Rache. In ihrer Diskussion mit den beiden Sterblichen offenbart=0D=0Asich ein Jahrhundertthema: Wie leben Frauen mit der Geschichte, die=0D=0Asie nicht selbst geschrieben haben?=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AGolda Bartons _Porneia_ öffnet einen Raum, in dem Mythos und=0D=0AGegenwart lustvoll und streitbar aufeinandertreffen und zum Nachdenken=0D=0Aeinladen – über Gerechtigkeit, verschiedene Perspektiven des=0D=0AFeminismus und die Möglichkeit einer anderen Geschichte: Herstory=0D=0Astatt History.=0D=0A
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