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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Hundeherz
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:von Armin Petras / nach Michail Bulgakow. Regie: Claudia Bauer.=0D=0A=0D=0AKomödie, Science-Fiction, Farce oder nahe Wirklichkeit?=0D=0A=0D=0AEs ist kalt, sibirisch, in naher Zukunft sind Nahrung und jede Wärme=0D=0Arar in Gotham City. Ein geschundener Hund begegnet seinem=0D=0A„Retter“: Nicht uneigennützig lockt ein Wissenschaftler das Tier=0D=0Ain seine Praxis. Verjüngung und Optimierung von Menschenkörpern sind=0D=0Adort das Programm. Er pflanzt dem Hund die Hirnanhangdrüse und die=0D=0AHoden eines kleinkriminellen Kneipen-Musikanten ein – was ihn=0D=0A„menschlich“ werden lässt. Das neue Wesen aber zeigt sich höchst=0D=0Aanfällig für Manipulation, saugt Propaganda und Parolen gierig auf.=0D=0AUnd lautstark ist der „Chor der solidarischen rebellierenden=0D=0AUnberechtigten“. In hybriden Wesen und Mutanten hat die soziale=0D=0AHackordnung ihre neuen Underdogs. Aber schnell wird klar, nicht=0D=0ASolidarität, sondern allein Ego-Mania herrscht da im neuen Menschen.=0D=0ASina, die halb synthetische KI-Robo-Mitarbeiterin, spürt das schnell.=0D=0AGewalt gegen Andere, besonders „Katerartige“, scheint ein=0D=0Aunausrottbarer Drang. Der Mix aus allem politisch Toxischen gefährdet=0D=0Adas Geschäftsmodell - und das Treatment der Hautevolee, Robert De=0D=0ANiro, Cher und Big Daddy ...=0D=0A=0D=0ASeit ihrer Entstehung 1925 entfaltet Bulgakows Novelle ungeheurere=0D=0ASprengkraft. Bereits der junge Sowjetstaat propagierte den „Neuen=0D=0AMenschen“, das erste großflächige Experiment zur Optimierung des=0D=0Amenschlichen Körpers und Geistes, ein Unternehmen, das vielfach=0D=0Afortgesetzt wird und sich zu einer weltweiten Industrie entwickelt.=0D=0A=0D=0AClaudia Bauer ist bekannt für ihre starken Zugriffe auf Stücke,=0D=0Apoetisch und politisch, anarchisch und dadaistisch, berauschend und=0D=0Aschnell. Sie studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst=0D=0AErnst Busch und leitete von 1999 bis 2004 das Theaterhaus Jena.=0D=0AClaudia Bauer inszeniert an zahlreichen großen Bühnen im=0D=0Adeutschsprachigen Raum, u. a. in Stuttgart, Frankfurt, München,=0D=0ABerlin, Leipzig, Wien, Graz und Basel. Ihre Inszenierung=0D=0A»humanistää!« nach Ernst Jandl am Volkstheater Wien wurde 2022 zum=0D=0ABerliner Theatertreffen eingeladen, zur „Inszenierung des Jahres“=0D=0Agewählt und mit dem NESTROY-Preis in den Kategorien „Beste Regie“=0D=0Aund „Beste deutschsprachige Aufführung“ bedacht. »Die=0D=0ASchattenpräsidentinnen. Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es=0D=0Asieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten.« von Selina=0D=0AFillinger in der Spielzeit 2023-24 war ihre erste Arbeit am Deutschen=0D=0ASchauSpielHaus.=0D=0A=0D=0AWir danken der Abteilung Puppenspielkunst an der Hochschule für=0D=0ASchauspielkunst Ernst Busch für die Zusammenarbeit und Jonathan=0D=0AGentilhomme für seine Mitarbeit.=0D=0A
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