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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Die Abweichlerin
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:nach dem Roman »Vilhelms Zimmer« / von Tove Ditlevsen / Deutsch von=0D=0AUrsel Allenstein. Regie: Karin Henkel.=0D=0A=0D=0ADie dänische Autorin und Künstlerin Tove Ditlevsen zählt zu den=0D=0Aberühmtesten literarischen Größen ihres Landes. Seit kurzem wird=0D=0Asie für das deutsche Theater neu entdeckt. Ihr letzter Roman,=0D=0A»Vilhelms Zimmer«, den sie 1975 veröffentlichte, gilt neben der=0D=0A»Kopenhagen-Trilogie« als ihr Meisterwerk und wird als ihr=0D=0Akunstvollster und modernster Roman bezeichnet.=0D=0A=0D=0AIn schonungslosen, glasklaren und hochpoetischen Sätzen blickt Tove=0D=0ADitlevsen auf ihr bewegtes Leben zurück. „Ich möchte ein Buch=0D=0Aschreiben über Vilhelms Zimmer und alles, was darin geschah oder=0D=0Adavon ausging; jene Ereignisse, die zu Lises Tod führten, den ich nur=0D=0Aüberlebt habe, damit ich ihre und Vilhelms Geschichte aufschreiben=0D=0Akann. Einen anderen Sinn hat mein Dasein nicht.“=0D=0A=0D=0ATove Ditlevsen spaltet sich in ihrem autofiktionalen, literarischen=0D=0ASchreiben gleich in mehrere Figuren auf: da gibt es die boshafte=0D=0ANachbarin Frau Thomsen, Lises Exmann Vilhelm, der zugleich der Ehemann=0D=0Ades „Ich“ ist, dessen neue Geliebte Mille, Lises Sohn und den ewig=0D=0Aklammen Untermieter Kurt. Ein kurioses Panoptikum gescheiterter=0D=0AExistenzen, die sich in ihrer Einsamkeit begegnen und doch zur=0D=0ABeziehung und einem normalen Leben untauglich sind. Und niemand weiß=0D=0Aletztendlich, ob sie nicht Ausgeburt einer Phantasie des „Ich“=0D=0Asind oder dieses Haus um Vilhelms Zimmer tatsächlich bewohnen.=0D=0A=0D=0AAls Kind der Arbeiterklasse in Armut aufgewachsen, schien ein=0D=0ASchriftstellerinnendasein für Tove Ditlevsen nicht vorstellbar.=0D=0AZeitlebens kämpft sie als Frau im männerdominierten Literaturbetrieb=0D=0Aum Anerkennung. Sie bietet ihr ganzes künstlerisches Schaffen gegen=0D=0Aihre psychische Erkrankung, ihre Tablettensucht und die gescheiterten=0D=0ABeziehungen auf – zuletzt in »Vilhelms Zimmer«, wo sie die letzte=0D=0Ader vier Ehen in ein dichterisches Inferno verwandelt.=0D=0A=0D=0ADie Regisseurin Karin Henkel, die zuletzt mit der Inszenierung=0D=0A»Richard the Kid & the King« nach Shakespeare für Aufsehen sorgte,=0D=0Ahat mit der deutschsprachigen Erstaufführung »Die Abweichlerin« von=0D=0ATove Ditlevsen ihre langjährige künstlerische Arbeit am Deutschen=0D=0ASchauspielhaus Hamburg fortgesetzt.=0D=0A
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