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LOCATION:Alstertor 1, 20095 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Jeder stirbt für sich allein
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Spitzel und Denunzianten, Spieler und Betrüger bevölkern das Berlin=0D=0Ader frühen vierziger Jahre. Mit beharrlicher Widerständigkeit=0D=0Akämpfen die Eheleute Anna und Otto Quangel gegen das Nazi­Regime,=0D=0Arufen mit handgeschriebenen Karten zum Kampf gegen Hitler auf. Doch=0D=0Abald sind die beiden im klaustrophobischen Berlin selbst Gejagte.=0D=0A=0D=0A„Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“  Mit diesem Satz auf=0D=0Aeiner Postkarte beginnt der ungewöhnliche Widerstand eines einfachen=0D=0AArbeiterpaares zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Fallada=0D=0Aerzählt die Geschichte von Anna und Otto Quangel, die nach dem=0D=0AKriegstod des Sohnes mit einfachsten Mitteln den Kampf gegen die=0D=0AMaschinerie des Nazistaates aufnehmen. Über 200 handgeschriebene=0D=0APostkarten und Briefe, abgelegt auf Treppen und Hausfluren=0D=0Awillkürlich ausgesuchter Wohnhäuser, verteilt das Paar in den Jahren=0D=0A1940 bis 1942. Doch schon bald geraten sie ins Visier des=0D=0AKriminalkommissars Escherich, der selbst, mehr karrierebewusster=0D=0AMitläufer als glühender Nazi, unter dem Druck seiner Vorgesetzten in=0D=0AZugzwang gerät. Ein erstes Licht in das Dunkel seines Falles scheint=0D=0Adie Anzeige einer Sprechstundenhilfe zu bringen. Sie bezichtigt den=0D=0Aarbeitsscheuen Simulanten Enno Kluge, eine hochverräterische Karte=0D=0Avor der Arztpraxis abgelegt zu haben. Diese falsche Spur führt=0D=0AKommissar Escherich in das zwielichtige Milieu der Pferderennwetter=0D=0Aund Kleinkriminellen. Zu spät erkennt er die Zwecklosigkeit seiner=0D=0AErmittlungen. Es gibt nur eine Möglichkeit, sein Versagen vor dem=0D=0Asadistischen Obergruppenführer Prall zu vertuschen: Enno Kluge muss=0D=0Asterben.=0D=0A=0D=0AWie Ratten in der Falle sitzen die Menschen in der von Tag zu Tag=0D=0Aenger werdenden Kriegsstadt. Spitzel und Denunzianten, Nichtsnutze,=0D=0ASpieler und Betrüger bevölkern die Großstadt. Arbeiterwohnungen,=0D=0AHinterhöfe, Wettkneipen, Tanzlokale, Gestapo-Büros und schließlich=0D=0Adas Gefängnis in Plötzensee bilden die Kulisse dieser Jagd durch=0D=0ABerlin, für die die Bühnenbildnerin Annette Kurz ein gigantisches=0D=0AArchitekturmodel aus 4000 Gebrauchs- und Haushaltsgegenständen jener=0D=0AZeit gebaut hat.=0D=0A=0D=0AHans Fallada verfasste den Roman anhand der Prozessakten des Ehepaares=0D=0AOtto und Elise Hampel, die 1943 im Gefängnis Plötzensee von den=0D=0ANazis hingerichtet wurden und deren Karten bis heute überliefert=0D=0Asind. Hilflose, unorganisierte und folgenlose Widerstandsversuche=0D=0Azweier isolierter Einzelkämpfer? Für Luk Perceval birgt gerade die=0D=0ANaivität und selbstlose Liebe dieses Paares die utopische Sprengkraft=0D=0Ades Stoffes. 60 Jahre nach seinem Tod avanciert Falladas Roman in=0D=0Aerstmals unveränderter Ausgabe gerade zum internationalen Bestseller.=0D=0AEs ist der erste Widerstandsroman eines nicht emigrierten=0D=0ASchriftstellers, verfasst in einer atemberaubenden Schreibwut.=0D=0AZwischen Aufenthalten in Nervenkliniken schreibt Fallada manisch 899=0D=0ASeiten in vier Wochen und stirbt drei Monate nach Beendigung an=0D=0AHerzversagen.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AInszenierung des Jahres 2013 „Theater heute“=0D=0ABühnenbild des Jahres 2013 „Theater heute“=0D=0ADeutscher Theaterpreis DER FAUST 2013 für Regie und Bühne=0D=0AEingeladen zum Berliner Theatertreffen 2013=0D=0A
URL;VALUE=URI:https://hamburgwhl.infomaxnet.de/whl-kalender/e-jeder-stirbt-fuer-sich-allein-6?eventDateId=30067035&widgetToken=J2c3z9UfufA.&
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