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LOCATION:Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Asche
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:»Für mich liegt der Hauptreiz des Theaters darin, subjektive=0D=0AWahrheiten vergrößern zu können. Dass eben diese Wahrheiten die=0D=0AHauptrolle spielen und nicht die rationale Gleichwertigkeit. Theater=0D=0Amachen ist wie Träume teilen.« (Jette Steckel) =0D=0A=0D=0AIn der Gaußstraße hat Jette Steckel – noch bevor sie dort zuletzt=0D=0A2011 _Der Fremde_ von Camus inszenierte, der 70 Mal gespielt wurde –=0D=0A2009 eine Adaption von Ilija Trojanows Roman _Die Welt ist groß und=0D=0ARettung lauert überall_ auf die Bühne gebracht. Ein altes Plakat mit=0D=0Adiesem Titel hängt dort noch immer in einem Gang. Jetzt kehrt=0D=0AHausregisseurin Jette Steckel, die in den letzten Jahren am Thalia=0D=0Aimmer für die große Bühne inszeniert hat, noch einmal in die=0D=0AGaußstraße zurück. Im Gepäck zum ersten Mal ein Stück von=0D=0AElfriede Jelinek, deren Texte in unterschiedlichsten=0D=0ARegiehandschriften immer wieder den Weg auf die verschiedenen Bühnen=0D=0Ades Thalia gefunden haben.=0D=0A=0D=0AJelineks jüngstes Werk _Asche_ ist ein zutiefst persönlicher Text=0D=0Aüber den Verlust des geliebten Weggefährten, über Trauer und=0D=0AUntröstlichkeit, über das Empfinden, der Welt abhanden zu kommen,=0D=0Awenn der eine Mensch nicht mehr da ist, »verzogen ins Nichts«. Und=0D=0Awas passiert, wenn uns obendrein die Welt, unser Planet abhandenkommt?=0D=0ADas hatte doch einmal so schön angefangen mit der Schöpfung. Die=0D=0ASchönheit der Natur! Und plötzlich ist sie so grausam. »Was waren=0D=0Awir doch für böse Gäste! Nimmer hielten wir Ruh, nimmer hielten wir=0D=0ARast!« Die Erde bröckelt schon und an den Rändern ist der Saum=0D=0Aruntergetreten. Eine Parallelerde, auf die man hinüberhüpfen=0D=0Akönnte, ist nicht in Sicht.=0D=0A=0D=0AElfriede Jelineks Schreiben ist, wie sie selbst sagt, ein=0D=0Aleidenschaftlicher Akt, eine Art Rage. »Ich sehe, die Regie reicht=0D=0Amir einen Zettel herein: Alles Asche. Das hab ich schon vorausgesehen.=0D=0AIch mache weiter, sogar in der Wüste würde ich noch weitermachen, im=0D=0AMeer auch, aber nicht lang, bei meinen Schwimmkünsten.«=0D=0A=0D=0AIn Kooperation mit dem Zirkus Zartinka, einem Zirkusprojekt des Z*ART=0D=0Ae.V.=0D=0A
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