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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Der Tod in Venedig
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:»Wer außer sich ist, verabscheut nichts mehr, als wieder in sich zu=0D=0Agehen.«=0D=0A=0D=0ADie Cholera geht um. Unauffällig versucht man, Venedigs Straßen zu=0D=0Adesinfizieren. Heimlich wird abgewogen zwischen Seuchenschutz und den=0D=0AInteressen von Fremdengewerbe und kürzlich eröffneter=0D=0AGemäldeausstellung. Verlässliche Auskünfte über Infektionszahlen=0D=0Agibt es nicht, doch das Gerücht einer bevorstehenden Sperre kursiert=0D=0Aunter den Einheimischen.=0D=0A=0D=0ADie internationale Bohème, die im Grand Hotel die Sommerfrische=0D=0Agenießt, ahnt nichts von der Gefahr. Wohlhabende Franzosen, Polen,=0D=0ARussen, Engländer und Deutsche genießen zwischen Strand und=0D=0ASpeisesaal das dekadente Leben am Lido. Der bürgerliche=0D=0ASchriftsteller Gustav von Aschenbach entdeckt im polnischen Jungen=0D=0ATadzio den Inbegriff von Schönheit und Vergänglichkeit. Fatalistisch=0D=0Averliert sich der seriöse Deutsche in dieser letzten=0D=0Aselbstzerstörerischen Leidenschaft. Als er von der Epidemie erfährt,=0D=0Abeschließt auch er, zu schweigen: angezogen vom Ausnahmezustand, dem=0D=0A»phantastischen Grauen« der Seuche, diesem »schlimmen Geheimnis der=0D=0AStadt, das mit seinem eigensten Geheimnis verschmolz und an dessen=0D=0ABewahrung auch ihm sehr gelegen war«. Zeit seines Lebens auf Würde=0D=0Aund Disziplin bedacht, wirft er seine Selbstachtung und Moral über=0D=0ABord und gibt sich dem Verfall hin.=0D=0A
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