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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:An Evening With Band of Horses - Celebrating 20 Years of Everything=0D=0AAll The Time
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Gleich zu Beginn der Nullerjahre lag etwas Unruhiges in der Luft.=0D=0AZwischen digitalem Aufbruch und persönlicher Überforderung suchte=0D=0Aeine Generation nach Worten für Gefühle, die sich kaum benennen=0D=0Aließen. Band of Horses fanden diese Worte und setzten sie in Musik=0D=0Aum, die weit ausholte und dennoch ins Innere zielte. Ben Bridwells=0D=0ASongs erzählten von Veränderung, Verlust und dem Versuch, Ordnung in=0D=0Adas eigene Leben zu bringen. Seine hohe, eigensinnig geführte Stimme=0D=0Aschwebte über schrammelnden Gitarren wie ein fernes Licht, das nicht=0D=0Aden Weg weist, aber Hoffnung macht.=0D=0A=0D=0ADas Debüt „Everything All The Time“ erschien 2006 auf Sub Pop –=0D=0Ajenem legendären Seattle-Label, das sich nach Grunge neu erfand und=0D=0Aerneut zur ersten Adresse für Independent-Musik wurde. Dass Jonathan=0D=0APoneman hier sofort zugriff, überrascht rückblickend kaum. Schon=0D=0A„The Funeral“ entfaltete eine eigentümliche Magie: ein Song über=0D=0AVerlust und Akzeptanz, der es schaffte, zugleich intim und universell=0D=0Azu sein. Als Underground-Hit, Werbespot-Ohrwurm und Filmsong wuchs er=0D=0Azum emotionalen Bezugspunkt heran und wird bis heute wie ein stilles=0D=0AManifest darüber gefeiert, wie man mit dem Unabwendbaren lebt.=0D=0A=0D=0AIn den folgenden Jahren verfeinerte die Band ihren Sound zwischen=0D=0AIndie-Rock, Folk und Southern-Anleihen, veröffentlichte sechs=0D=0AStudioalben und erreichte mit „Infinite Arms“ sogar eine=0D=0AGrammy-Nominierung. Trotz wechselnder Besetzungen blieb Band of Horses=0D=0Aim Kern immer Bridwells Projekt: eine Musik voller Sehnsucht, Zweifel=0D=0Aund vorsichtiger Zuversicht. Das jüngste Werk „Things Are Great“=0D=0A(2022) knüpfte wieder rauer an die Anfangstage an – weniger=0D=0Apoliert, näher an der offenen Wunde.=0D=0A=0D=0ABesonders eindrucksvoll aber entfalten sich diese Songs live. Auf der=0D=0ABühne werden sie zu kollektiven Momenten, zu gemeinsamen Atemzügen=0D=0Azwischen Band und Publikum. Alte Hymnen wachsen zu epischen Bögen,=0D=0Aleise Stücke verwandeln Hallen in flüchtige Andachtsräume. Tourneen=0D=0Awaren für Band of Horses nie bloß Pflichttermine, sondern=0D=0AFortsetzungen ihrer Erzählung: unterwegs, immer weiter, immer wieder=0D=0Aneu. 2026 bekommt dieses Unterwegssein einen besonderen Rahmen.=0D=0A„Everything All The Time“ feiert seinen Geburtstag – zwanzig=0D=0AJahre nach Erscheinen – und „The Funeral“ darf erneut als=0D=0AHerzstück leuchten. Im Herbst 2026 kommen Band of Horses für vier=0D=0AKonzerte nach Deutschland. Es sind Abende, die versprechen, Erinnerung=0D=0Aund Gegenwart miteinander zu versöhnen.=0D=0A
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