LitClub Altonaer Museum



    Gute Bücher handeln immer von Fragen, die uns alle umtreiben. Da geht es um Tod, Gott, Liebe, Sehnsucht, Wut, Angst und von unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Während wir für uns sind und lesen, entwickelt sich meist ein stiller Dialog: Wir gleichen die Ansichten der/-s Autorin/-s mit unserer Erfahrung, unserer Haltung, unseren Wünschen ab. Sehen wir das so ähnlich oder ganz anders? Im LitClub kommen die Teilnehmer*innen genau darüber ins Gespräch.

    Voraussetzung für die Teilnahme ist nichts weiter als die Lust zu lesen, zu reden und zuzuhören.
    Brigitte Neumann (67), konzipiert und moderiert diesen LitClub. Von Beruf war sie unter anderem Literaturkritikerin im Hörfunk. Diese Tätigkeit übt sie auch weiterhin in kleinem Rahmen aus.

    Der LitClub trifft sich an jedem dritten Sonntag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr im Altonaer Museum. Die Teilnehmer*innen treffen sich kurz vor Beginn an der Kasse.
    Bitte ein eigenes Glas oder eine Tasse mitbringen.

     

    Termine & Titelliste

    15.2. Sebastian Haffner, Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914-1933. Vollständige Ausgabe, erstmals 2002 erschienen. Autobiographie entlang des großen Zivilisationsbruches. Welche Freiheit bleibt dem Einzelnen?

    15.3. Margaret Atwood, Der Report der Magd. Roman. 1985. Über eine christlich-fundamentalistische Diktatur in den USA.

    19.4. Monika Maron, Animal Triste. Roman. 1996. Über die Liebe als letzte sinngebende Instanz

    17.5. T.C. Boyle, World’s End. Roman. 1987. Enthält alles, was Literatur kann: Weisheit, Witz, Fantasie.

    21.6. Richard Powers, Das große Spiel. Roman. 2024. Der Wissenschaftsromancier, auch genannt „brainy Powers“, über die Klimakrise und die Hoffnung, ‚Künstliche Intelligenz‘ könne die Menschheit retten.

    19.7. Carla Kaspari, Das Ende ist beruhigend. Roman. 2025. Während der europäische Kontinent allmählich unbewohnbar wird, ermöglicht eine wohltätige Organisation jungen Kreativen unter einer Glaskuppel ein Leben in Ruhe und Sicherheit – in der Hoffnung, sie würden einen Ausweg finden.

    16.8. Jim Dodge, Fup. Roman. 1983. Vorgelesen und übersetzt von Harry Rowohlt. Ein wilder Spaß mitten durchs miese, wunderbare Leben.

    20.9. Tom Rob Smith, Kind 44. Krimi. 2008. Stalins Geheimdienste infiltrieren jede Ecke der Sowjetunion, so auch die Ukraine. Verfilmt von Ridley Scott.

    18.10. Annika Büsing, Wir kommen zurecht. Roman. 2025. Wenn es mit der eigenen Familie nichts wird, kann man sich dann eine neue wählen?

    15.11. Leon Engler, Botanik des Wahnsinns. Roman. 2025. Das Debüt des Theaterautors und Psychotherapeuten, in dem er das Diktum Nietzsches verhandelt, dass jede Generation verurteilt ist, die Fehler der alten zu wiederholen.

    20.12. Anja Kampmann, Die Wut ist ein heller Stern. Roman. 2025. Die Nazis erobern auch die sündige Meile, den Hamburger Kiez. Freiräume verschwinden, weibliche Selbstbehauptung wird schwierig.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Weitere Informationen

    Weitere Veranstaltungen
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    Lesungen, Vorträge & Diskussionsrunden

    Literaturworkshop "Und führet uns nicht in Versuchung..."


    15.03.2026 / 09:00 - 13:00 Uhr / Begegnungsstätte Haus Lenzen, Lenzen/ Elbe


    Mittels zweier Romane nähern wir uns in der Diskussion dem Thema der Verführbarkeit. In unserem Leben warten immer wieder Herausforderungen auf uns.  Versuchungen gehören…

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