King Woman



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In der Musik von King Woman vermischt Kris Esfandiari (Dalmatian, Miserable, NGHTCRWLR und Sugar High) verschiedene Einflüsse. Das Resultat ist ein energetischer und atmosphärischer Mix aus Drone, Shoegaze, Doom- sowie Post-Metal, der in seiner Intensität an Chelsea Wolfe erinnert, so Visions über das aktuelle Album „Celestial Blues“. Gemeinsam mit Schlagzeuger Joey Raygoza und Gitarrist/Bassist Peter Arensdorf ist aus dem einstigen Soloprojekt Esfandiaris längst eine gestandene Band geworden, die sich mit neuen Einflüssen kontinuierlich weiterentwickelt und mit den bisher veröffentlichten beiden Alben weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Im Juli 2026 feiern King Woman das fünfjährige Jubiläum ihrer zweiten LP mit vier exklusiven USA-Shows. Im Oktober kommt die Band im Rahmen einer Europatournee dann auch nach Deutschland, wo sie in Köln, Hamburg, Berlin, München und Frankfurt am Main zu erleben sein wird.

Kristina Esfandiari wuchs als Kind eines iranischen Vaters und einer serbischen Mutter im kalifornischen Sacramento auf. Auch wenn sie bereits 2009 mit dem Songwriting für ihre erste Single begann, sang sie von 2012 bis 2013 in der Shoegaze-Band Whirr. Erst 2014 debütierte sie unter dem Namen King Woman mit der Doppelsingle „Dove / Fond Affections“ und ließ nach einem Signing bei The Flenser 2015 ihre EP „Doubt“ folgen. Auf jener EP präsentierte Esfandiari einen mitreißenden Sound, der King Womans musikalische Idee auf einem Song wie „Burn“ mit melodischen Post-Metal-Gitarrenwänden und ihren verwaschenen Vocals prägnant porträtiert. Nach einer Session bei Audiotree Live im Jahr 2016 unterschrieben King Woman – mittlerweile zu einer Band geworden – bei Relapse Records und ließen 2017 ihr Debütalbum „Created in the Image of Suffering“ folgen, auf dem der Song „Hierophant“ zu einem Fan-Favoriten wurde. 2018 erschien „I Wanna Be Adored“ als Stand-alone-Single, woraufhin es bis 2021 dauerte, ehe King Woman ihr zweites Album veröffentlichten. „Celestial Blues“ entstand im Dezember 2019 im kalifornischen Oakland und wurde vom Grammy-nominierten Producer Jack Shirley (Deafheaven, Amenra, Oathbreaker) produziert. Über die Drone- und Doom-Wurzeln der Band hinaus hat sich der Sound von King Woman auf der Platte zu einer noch reiferen Version entwickelt. „Celestial Blues“ überzeugt mit abwechslungsreicher Dynamik („Morning Star“), atmosphärischem Post-Metal („Golgotha“ & „Psychic Wound“), brachialem Sludge („Boghz“) und einem stimmigen Gesamtkonzept, das auf John Miltons Gedicht „Paradise Lost“ basiert.

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