Jenseits der Banken und fern vom Staat: Über Geld und Freiheit im Zeitalter der Kryptowährungen - Vortrag von Dr. Aaron Sahr



Bitcoin und Kryptowährungen versprechen Freiheit von Banken und Staaten - doch halten sie, was sie versprechen? Ein soziologischer Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Implikationen digitalen Geldes.

Vor 16 Jahren begann mit Bitcoin das Zeitalter der Kryptowährungen: ein digitales Bargeld, das anonym, unmittelbar und unkorrumpierbar sein sollte - eine "Währung der Freiheit" jenseits von Banken und staatlicher Kontrolle. Besonders für Menschen, die unter der Macht von Finanzinstituten oder repressiven Behörden leiden, klingt dieses Versprechen verlockend. Doch ist es auch tragfähig?

Dr. Aaron Sahr, Wirtschaftssoziologe und Leiter der Forschungsgruppe "Monetäre Souveränität" am Hamburger Institut für Sozialforschung, erläutert die Grundprinzipien von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Er beleuchtet ihre freiheitspolitischen Ambitionen vor dem Hintergrund geldsoziologischer Erkenntnisse und aktueller politischer Entwicklungen - etwa in der Ära Trump.


Anmeldung: Bitte über die VHS Lübeck. Den Link für die Online-Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin.

Referent: Dr. Aaron Sahr, Autor von "Die monetäre Maschine" (2022) und dem im Frühjahr 2026 erscheinenden "Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit".

Eine Online-Reihe von vhs.wissen live - das digitale Wissenschaftsprogramm.

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