Bilderechos aus Peru



  • 10,00€

Intime Porträts, Alltagsszenen und dokumentarische Bilder – die historischen Fotografien und Tonaufnahmen Hans Heinrich Brünings (1848 – 1929) erzeugen bis heute in Peru einen starken Widerhall und eröffnen neue Perspektiven auf Identität, Erinnerung und kulturelle Selbstbestimmung. Die Sammlung des deutschen Amateurforschers entstand während seines 50-jährigen Aufenthalts in der RegionLambayeque, wo er mit leidenschaftlichem Interesse die Kulturgeschichte und das Leben der Menschen vor Ort dokumentierte.Die kollaborative Ausstellung setzt sich mit Neuinterpretationen von lokalen Akteur:innen, Wissenschaftler: innen und Künstler:innen auseinander, die diese kolonial geprägten Dokumente in lebendige Archive verwandeln. Afroperuanische oder queere Lesarten sind ebenso Teil des Dialogs wie die künstlerischen Fotokeramiken von Enzo Miguel Matute oder die gestickten Interventionen von Marystela Camacho.Im digitalen Zeitalter entstehen zudem neue Formen der Aneignung und Teilhabe, wenn Gemeinschaften historische Bilder und Musik online weiterentwickeln. Die Ausstellung zeigt, wie Brünings Archiv bis heute Resonanz über Generationen und Grenzen hinweg erzeugt.

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