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LOCATION:Kirchplatz 1a, 19217 Rehna
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Finissage zur Ausstellung "ORTSZEIT - Maurinmühle"
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Letzte Chance zur Ausstellungsbesichtigung mit der Möglichkeit sich=0D=0AFühren zu lassen, auszutauschen und mit den Künstler:innen ins=0D=0AGespräch zu kommen.=0D=0A=0D=0AEine Mühle, ein Fremdenheim, ein Kinderheim dann eine=0D=0AAusländerkinder-Pflegestätte. Was bleibt, wenn die physischen Spuren=0D=0Anur noch Ruinen sind, die Natur sich einen Ort zurückholt und=0D=0AZeitzeugen schweigen? Vergessene Orte. Maurinmühle bei Carlow ist ein=0D=0Asolch vergessener Ort. Der Historiker Lukas Augustat hat über das=0D=0AKinderheim Maurinmühle geforscht und seine Ergebnisse unter dem Titel=0D=0A„Maurinmühle in Mecklenburg: NS-Kinderheim und=0D=0A‚Ausländerkinder-Pflegestätte‘“ veröffentlicht. Dennoch=0D=0Ableibt vieles, das in Maurinmühle geschah, im Verborgenen und=0D=0Ahinterlässt doch Spuren in einer Gesellschaft, die dort Leerstellen=0D=0Aschuf, wo Erinnerungen hätten sein können. Das ORTSZEITEN-Kollektiv=0D=0Awidmet sich diesen Leerstellen, den grausamen Zuständen in=0D=0AMaurinmühle, als es unter dem NS Regime zur=0D=0AAusländerkinder-Pflegestätte wurde und dort Kinder und Säuglinge=0D=0Avon ausländischen Zwangsarbeiterinnen „zu Tode gepflegt“ wurden.=0D=0ADie Ausstellungsreihe „ORTSZEIT – Maurinmühle“ setzt da an, wo=0D=0Adie wissenschaftliche Forschung endet, und nähert sich diesem=0D=0AGeschehen auf emotionaler Ebene durch die Perspektiven der Künstler:=0D=0Ainnen. Die aktuelle Ausstellung im Kloster Rehna ist die sechste=0D=0AAusstellung zu Maurinmühle. Warum lässt gerade dieser Ort das=0D=0AORTSZEITen-Kollektiv nicht los?=0D=0A=0D=0A„Weil es erschreckend ist, was totalitäre Systeme aus uns Menschen=0D=0Amachen, dass wir sogar gegenüber dem Leid von Kindern und Säuglingen=0D=0Agleichgültig reagieren. Am Beispiel Maurinmühle zeigt sich, wie=0D=0Aüberall in größeren und kleineren Gemeinden, dass es Menschen gibt,=0D=0Adie ihre eigene Interpretation der NS-Zeit pflegen. Die Erzählungen=0D=0Astimmen oft nicht mit den Fakten überein. Die Spuren von damals sind=0D=0Aheute verblasst. Doch zeigt die Gegenwart, dass sie nicht verschwunden=0D=0Asind. Die Spuren von damals werden laut. Die Vergangenheit beeinflusst=0D=0Adie Gegenwart. Dagegenhalten können wir das, was uns zu Menschen=0D=0Amacht, unser Mitgefühl und die daraus resultierende Haltung.“ –=0D=0AAnnette Czerny=0D=0A=0D=0ADie Kunst- und Themenausstellung „ORTSZEIT-Maurinmühle“ ist nur=0D=0Anoch bis zur Finissage am=0D=0A1. November im Klostermuseum zu besichtigen. Am 1. November ist der=0D=0AEintritt zur Ausstellung frei und viele der insgesamt 17=0D=0AKünstlerinnen und Künstler werden von 11-16 Uhr vor Ort sein. Es=0D=0Agibt die Möglichkeit Fragen zu stellen, sich auszutauschen, sich=0D=0Aführen zu lassen und die Ausstellung ein letztes Mal zu besichtigen.=0D=0ADies ist die sechste und letzte Ausstellung zu Maurinmühle.=0D=0A
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