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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:convulsa or The Need for Each Other‘s Relay
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Der Kunstverein in Schwerin freut sich, im Rahmen der Kulturnacht 2026=0D=0AKatrin Mayers Videoarbeit convulsa or The Need for Each Other's Relay=0D=0Azu präsentieren.=0D=0A=0D=0ADer Kunstverein in Schwerin freut sich, im Rahmen der Kulturnacht=0D=0A2026 Katrin Mayers Videoarbeit _convulsa or The Need for Each Other's=0D=0ARelay_ zu präsentieren. Katrin Mayer untersucht die historisch=0D=0Ageformte geschlechtsspezifische Dimension von Codierung und Schreiben=0D=0Aund entwickelt daraus einen visuellen Essay über Praktiken des=0D=0ASchreibens, Vernetzens und gemeinschaftlichen Wissens. Der visuelle=0D=0AEssay geht auf ihr aktuelles Forschungsprojekt und die daraus=0D=0Aresultierende Publikationsplattform c0da =0D=0A[https://c0da.org/]zurück, die sich mit feministischen Modi des=0D=0ACodens und Schreibens beschäftigt.Einerseits bezieht sich c0da auf=0D=0Adas Programmieren, das früher eine weibliche Praxis war, und auf die=0D=0Ajeweiligen Protagonistinnen, ihre Fähigkeiten und Geschichten, die in=0D=0Ader offiziellen Geschichtsschreibung nicht auftauchen. Parallel dazu=0D=0Abefasst sich c0da mit Schreibweisen, die als Reaktion auf hegemoniale=0D=0AMännlichkeit entstanden sind. Als ein wiederkehrendes Motiv schlägt=0D=0AKatrin Mayer die Figur der Null vor. Sie gehört zum Computercode,=0D=0Aaber auch zum »zerologischen Subjekt«, einem Konzept von Julia=0D=0AKristeva, das später von Eva Meyer wiederbelebt wurde. Hier werden=0D=0AIdentität, Selbst und Schrift als Bewegungen und Praktiken gesehen,=0D=0Adie sich einer binären Logik entziehen und sich nicht dem Zeichen=0D=0Aunterordnen.Die Null hat darüber hinaus die plastische Fähigkeit,=0D=0Asich in den Buchstaben O, einen Kreis, ein Loch, eine Schale, einen=0D=0APunkt, die westarabische 5: ٥, das türkische Pronomen »O«, eine=0D=0AEllipse, ein Möbiusband und in Anna Cairns' Genderzeichen in ihrer=0D=0ASchrift für c0da zu verwandeln. Außerdem denkt der visuelle Essay=0D=0Aüber gemeinsame Potenziale nach, die der Idee des Webs innewohnen und=0D=0Adie auch in der Politik des feministischen Schreibens eine Rolle=0D=0Aspielen, wie zum Beispiel: polyphone Stimmen, intertextuelle=0D=0AAneignungen, ein Interesse an automatischem Schreiben, gemeinsames=0D=0AForschen anstelle von Genialität, Übersetzungsprozesse, eine=0D=0AAffinität zu Subjekten, die nicht Eins sind, Sozialität, Web- und=0D=0ANetzwerkfähigkeiten, Glitches, eine topologische Vorstellung von=0D=0ADenken und Raum. =0D=0A=0D=0AUm 19:00 Uhr findet das Künstlerinnengespräch _Software /=0D=0AHardware – weiche Ware / harte Ware_ mit der Künstlerin Katrin=0D=0AMayer und der Kuratorin Lisa Dohmstreich statt. Begleitend zu dem=0D=0AScreening erscheint eine Web-to-Print-Publikation des Videoessays von=0D=0AKatrin Mayer. =0D=0A=0D=0A
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