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LOCATION:Reeperbahn 136, 20359 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:REEPERBAHN FESTIVAL 2026
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Line Up: Bleach TV, Les Shirley, Master Peace, THEATRE, HEADSEND,=0D=0AHeidi Curtis, green star, Gretel, Pamela., Dream Wife=0D=0A=0D=0ABleach TV | 14:05 - 14:50 | Club=0D=0A=0D=0AVon Hamburg raus in die Welt: Bleach TV sind ein Quartett aus der=0D=0AHansestadt, das es noch nicht allzu lange gibt – um genau zu sein=0D=0Anoch nicht mal ein Jahr. Trotzdem haben die Vollblutmusiker mit=0D=0ASingles wie der monochromatischen Indie-Grunge-Fusion „Tragedy“=0D=0Aoder dem von groovenden Basslinien getragenen „Only Valley“ (2026)=0D=0Abereits einen eng eingespielten Bandklang etabliert. Gitarren und=0D=0AVocals schwirren da wie Motten durchs Licht, werfen Schatten auf=0D=0ASchlagwerk und Bass, die ebenso stoisch wie punktgenau Akzente setzen.=0D=0AZu keiner Sekunde ist hier herauszuhören, dass es sich bei den vier=0D=0AFreunden um eine ganz frische Band handelt, die sich gerade erst=0D=0Aaufmacht einen nostalgischen und doch unbedingt zeitgemäßen Sound zu=0D=0Aentwickeln. Auf der Debüt-EP „Bleach TV“ (2026), die stilecht als=0D=0ATape erschienen ist, beschwören sie den dunklen Post-Punk-Vibe der=0D=0AAchtziger mit modernen Produktionsmitteln – perfekt für ihre=0D=0APremiere in St. Pauli.=0D=0A=0D=0ALes Shirley | 15:40 - 16:25 | Club=0D=0A=0D=0AAwards und Nominierungen regnet es für Raphaëlle, Lisandre und Sarah=0D=0Aschon, da hat das Trio aus Montreal gerade erst eine Handvoll Songs im=0D=0AKöcher. Als Les Shirley sorgen die Damen seit 2019 in Kanadas=0D=0AUntergrundszene für Aufsehen und verschmelzen den Grunge der 90er mit=0D=0APop-Punk der 2000er und unwiderstehlicher catchyness, die ihrem=0D=0ADebütalbum „Forever Is Now“ (2021) aus dem Stand jede Menge=0D=0ALobeshymnen von Fans und Feuilletons gleichermaßen einbringt.=0D=0AHunderttausende Streams quer über einschlägige Plattformen hinweg=0D=0Aspäter, ist das Gespann nicht nur für durchdringendes Songwriting=0D=0Abekannt, sondern auch für explosive Live-Shows mit schier endloser=0D=0AEnergie. Kein Wunder, dass sie zwischenzeitig auch als Support für=0D=0AGiganten wie die Foo Fighters, Weezer oder Green Day auf der Bühne=0D=0Astehen und ihre instrumentellen Skills Show für Show weiter=0D=0Averfeinern können. Mit neuen Songs wie „Not My Problem“ (2026)=0D=0Aschlagen sie dieses Jahr erstmals bei uns in Hamburg auf und bringen=0D=0Afeministische Power kompromisslos auf die Bühne.=0D=0A=0D=0AMaster Peace | 17:20 - 18:05 | Club=0D=0A=0D=0AAufgewachsen mit all den Problemen, die Kinder aus Familien mit=0D=0AMigrationshintergrund tagtäglich konfrontieren müssen, hat Peace=0D=0AOkezie aka Master Peace schon früh Lektionen in Demut lernen müssen.=0D=0ADer in London geborene Rapper ist ein hoffnungsvolles Beispiel dafür,=0D=0Awas mit Durchhaltevermögen und dem Glauben an sich selbst machbar ist=0D=0Aund spiegelt dies in jedem seiner Songs wider. Seit er mit der=0D=0ADebüt-EP „Love Bites“ (2020) erstmals in der britischen=0D=0AUntergrundszene für Aufsehen sorgte, etabliert sich der=0D=0Aselbstbewusste und doch bescheidene Musiker so zu einer Stimme der Gen=0D=0AZ und hält mit Songs wie „I Might Be Fake“ (2023) oder „Home“=0D=0A(2024) leidenschaftliche Plädoyers für Toleranz und=0D=0AMitmenschlichkeit. „Ich feier meine Fehler und möchte, dass die=0D=0AKids da draußen verstehen: es ist okay zu versagen, daraus zu lernen=0D=0Aund zu wachsen“, sagte Peace kürzlich in einem Interview. Auf dem=0D=0ADebütalbum „How To Make A Master Peace“ (2024) verpackt er diese=0D=0AMessage in einen mitreißenden Style-Mix aus Indietronica und Garage=0D=0ARock, Pop und Dance-Punk, der von NME über BBC bis DIY sämtliche=0D=0AFeuilletons begeistert. Ausverkaufte Venues sprechen seitdem eine=0D=0Adeutliche Sprache: Master Peace ist ein Künstler von besonderem=0D=0AFormat, der in diesen wahnsinnigen Zeiten bitter nötige Zuversicht=0D=0Aspendet. Mit seinem neuen Album „If I Don't Love You, Who Will?“=0D=0A(2026) bringt er die nun auch zu seinem ersten Gig bei uns in Hamburg=0D=0Amit.=0D=0A=0D=0ATHEATRE | 19:00 - 19:45 | Club=0D=0A=0D=0ABevor sie erste Texte für Theatre schreibt, versucht sich Sängerin=0D=0AMaeve O'Shea an Kurzgeschichten und Novellen. Ein Schwank aus der=0D=0Aeigenen Jugend, eine Begegnung zwischen alten Freunden, ein=0D=0ASchicksalsschlag am helllichten Tag – es sind Momente im Leben, die=0D=0Anur allzu echt und doch gleichsam surreal wirken und die in der Musik=0D=0Adieser Band eine besondere Rolle spielen. Das Quintett aus Limerick=0D=0Agreift dabei auf Songwriting-Tugenden der 1990er zurück, lässt sich=0D=0Avon den frühen Slowdive und Lush ebenso inspirieren wie von The=0D=0ACranberries oder Hole und entwirft daraus einen sehnsüchtigen,=0D=0Amystischen, tief atmosphärischen Klang für die verlorenen Seelen=0D=0Aunserer Zeit. Singles wie „You Are“ oder das dramaturgisch=0D=0Aausufernde „The Fall“ (2026) stehen als beeindruckende Zeugnisse=0D=0Ader Professionalität da, mit der diese Band scheinbar direkt von Tag=0D=0Aeins an zu operieren versteht. Wie Zeitreisende verbinden sie Shoegaze=0D=0Aund Grunge mit modernen Produktionsmethoden und einem satten=0D=0ASounddesign, das zur Begleitmusik fürs eigene Leben avancieren kann.=0D=0ADie Debüt-EP „Incarnate“ (2026) im Gepäck, kommen sie dieses=0D=0AJahr noch vor dem Hype zu uns nach Hamburg.=0D=0A=0D=0AHEADSEND | 19:55 - 20:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0ADank einer durchdringenden Bühnenpräsenz müssen Headsend nicht nur=0D=0Akeinen Vergleich mit den unsterblichen Grunge-Legenden der 90er=0D=0Ascheuen – sie setzen auch neue Standards für das, was damals das=0D=0AGenre groß gemacht hat. Im Studio wie auf der Bühne. Eine gewisse=0D=0Aanarchische Grundhaltung zu Komposition und Produktion steht da im=0D=0AVordergrund, natürlich. Aber auch lustvolle Distortions, die Stück=0D=0Afür Stück durch klagende Melodien sägen wie der Duft einer=0D=0Averflossenen Liebe durch Erinnerungen des Verlustes. Dazu ein Bass,=0D=0Ader verspielt dahin groovt und ein Schlagwerk, das derart präzise=0D=0Amalträtiert wird, dass auch ein Dave Grohl hier nichts zu meckern=0D=0Ahätte. Songs vom Kaliber „Stove“ oder „Chugg“ (2025) sind=0D=0Adementsprechend der letzte noch nötige Beleg dafür, dass Headsend=0D=0Aeine neue Kraft im zeitgenössischen Alternative-Bereich darstellen,=0D=0Amit der vermutlich nur die wenigsten gerechnet haben. Die Debüt-EP=0D=0A„Angel Glands“ (2026) richtet Anfang des Jahres selbst die=0D=0Agrößten Kritiker auditiv neu aus, pustet mit roher Energie=0D=0Asämtliche Trommelfelle frei und macht ein für alle Mal klar: das=0D=0AGrunge-Revival ist real, es ist hier und angesichts des Zeitgeistes=0D=0Aauch kein bisschen zu früh. Dringende Empfehlung.=0D=0A=0D=0AHeidi Curtis | 20:40 - 21:25 | Club=0D=0A=0D=0AKluge Poesie in Verbindung mit einer klaren musikalischen Vision –=0D=0Adas ist in diesen Zeiten immer schwieriger zu finden. Heidi Curtis=0D=0Aschafft den Spagat zwischen Gestern und Heute, zwischen bittersüßer=0D=0ANostalgie und modernem Gestus mit beeindruckender Eleganz. Die Stimme=0D=0Akraftvoll und von unverwüstlichem Selbstbewusstsein geprägt, der=0D=0ASound zwischen Classic Rock aus den 70ern, Folk-Granden wie Pattie=0D=0ASmith und dem energetischen Alt-Pop einer Maggie Rogers changierend=0D=0A– und dazu dieses Feuer, diese überwältigende Sehnsucht nach=0D=0ASelbstverwirklichung. „I wanna live in ecstasy“, singt Curtis da=0D=0Aauf ihrer Debüt-Single „Undone“ (2025) mit der sie im letzten=0D=0AJahr scheinbar aus dem Nichts in der britischen Musikszene auftaucht=0D=0Aund augenblicklich Köpfe verdreht. Für ihren ersten Auftritt bei uns=0D=0Ain Hamburg bringt sie nicht nur ihre unbestechliche künstlerische=0D=0AAuthentizität mit, sondern auch neues Songmaterial, das sie in dieser=0D=0AForm erstmals hierzulande präsentiert. Nicht verschlafen.=0D=0A=0D=0Agreen star | 21:30 - 22:30 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AWie in Trance verfallen und trotzdem einer luziden Vision folgend,=0D=0Aentwerfen green star Alternative Rock mit lichtundurchlässigen=0D=0ATexturen und herrlich rostigem Sounddesign. Vier Londoner, die=0D=0Abrodelnde, blutverschmierte Gitarrenmusik für düstere Zeiten=0D=0Akreieren und schon mit wenigen Akkorden filmreife Szenarien vor dem=0D=0Ainneren Auge aufspannen. Ein bisschen Noise, ein Schleier von Shoegaze=0D=0Aund die surreale Atmosphäre eines David-Lynch-Films verwebt diese=0D=0ABand letztes Jahr auf der Debüt-EP „Bleeding Swirls“ (2025) zum=0D=0Aultimativen Soundtrack für Träumer und Denker, für dunkle Tage, an=0D=0Adenen Rückzug die sinnvollste Option zu sein scheint.=0D=0AInspirationsquellen sind dabei viele hörbar – von Sonic Youth über=0D=0ASwirlies bis zu Yo La Tengo oder den Pixies lassen sich im Material=0D=0Avon green star die delikatesten Zutaten der 90er in jeder Nuance=0D=0Aherausschmecken. Auch etwas, das nur die wenigsten Bands in dieser=0D=0AStilsicherheit schon mit dem ersten Release zustande bringen. Fans von=0D=0Arohem, leidenschaftlichem Songwriting und gritty Pedals dürfen diesen=0D=0AGig auf keinen Fall verschlafen.=0D=0A=0D=0AGretel | 22:30 - 23:25 | Club=0D=0A=0D=0AVon der Debüt-EP „Slugeye“ (2022) bis zu ihren ersten=0D=0AFestivalgigs war es für Maddy Haenlein aka Gretel ein wilder Ritt.=0D=0ADie junge Singer-Songwriterin crasht damals quasi aus dem Nichts in=0D=0Adie Londoner Musikszene und wird dank ihrer bestechenden Stimmpräsenz=0D=0Aund einem Händchen für abgefahren energetische Hooks prompt von den=0D=0Awichtigsten Publikationen im UK hofiert – BBC6 Music und NME, Clash=0D=0AMagazine und The Independent feiern Gretel als Rock-Reformerin von=0D=0Abesonderem Schlag. Ihr erstes Konzert in der britischen Metropole ist=0D=0Aentsprechend in Minuten ausverkauft. Als Auftritte beim Coachella und=0D=0Adem Glastonbury Festival folgen, ist der der grungy Goth-Pop der=0D=0AIndie-Künstlerin schon in aller Munde. Ein gewisser Hype umgibt sie=0D=0Adamals wie heute, dem sie zwischenzeitig nicht nur durch=0D=0Aeuphorisierende Live-Shows sondern auch mit der zweiten EP „Head Of=0D=0AThe Love Club“ (2023) immer und immer wieder gerecht wird. Nun ist=0D=0Aihr Debütalbum „Squish“ (2026) erschienen und öffnet das=0D=0Anächste Kapitel einer künstlerischen Reise, die zweifellos noch=0D=0Alange andauern und für viele Überraschungen sorgen wird. Höchste=0D=0AZeit also, dass sie dieses Jahr ihre Songs stripped back auf dem=0D=0AReeperbahn Festival darbieten wird. =0D=0A=0D=0APamela. | 23:30 - 00:15 | Top Ten Bar=0D=0A=0D=0AWer sich genauer mit ihrer Musik auseinandersetze, würde schnell=0D=0Afeststellen wofür sie am besten geeignet ist: ein gutes Gefühl, ein=0D=0AMoment des Glücks, eine Route in Richtung Morgen. Pamela behaupten=0D=0Adas allerdings nicht nur, sondern schaffen in ihrem schimmernden=0D=0AAlt-Pop immer wieder diese euphorischen Augenblicke, mit denen sie=0D=0ADown Under schon zu einem hunderttausendfach gestreamten Duo jenseits=0D=0Aaller KI-Slops avanciert sind. Ein Gefühl von Leichtigkeit, von=0D=0AAufbruch ohne Druck ist Teil ihrer kompositorischen Identität. So=0D=0Aentfaltet sich der Sound der beiden harmonisch mühelos und zugleich=0D=0Aatmosphärisch, orientiert am Indie-Duktus der 90er aber auch an=0D=0AProjekten wie The Strokes und The xx. Als Support für Dope Lemon aber=0D=0Aauch solo haben sie den roten Kontinent in den letzten Jahren schon=0D=0Avon Ost bis West bespielt und in ausverkauften Venues für feuchte=0D=0AAugen gesorgt. Mit dem Erscheinen der lange erwarteten Debüt-EP=0D=0A„It's nice to see you here“ (2026) ist es nun höchste Zeit, dass=0D=0Aihr sie auch bei uns in Hamburg live auf der Bühne sehen könnt –=0D=0Anoch bevor der Hype so richtig zündet.=0D=0A=0D=0ADream Wife | 00:20 - 01:00 | Club=0D=0A=0D=0AHappy und humorvoll auf der einen Seite, rough und rebellisch auf der=0D=0Aanderen: Dream Wife entwerfen ihren Sound nach Lust und Laune, legen=0D=0Adabei aber keinen Wert auf Trends und Erwartungshaltungen der=0D=0AStreaming-Ära. Mit der Energie von Riot Grrrl und Queercore, der=0D=0Aknackigen Eingängigkeit zeitgemäßen Indie Rocks und einer=0D=0Aauthentischen No-Fucks-Given-Attitüde hat das britisch-isländische=0D=0ATrio in den letzten Jahren quer durch Europa Bühnen abgefackelt und=0D=0Adabei eine treue Fanbase gewonnen. Musikalisch in einer klaren=0D=0Afeministischen Tradition unterwegs, kommentiert die Band aber auch den=0D=0Apolitischen Status Quo im kleinen Britannien, sexuelle Identitäten im=0D=0A21. Jahrhundert oder die Notwendigkeit von umfassender Empathie im=0D=0Abröckelnden Patriarchat. Zu den kreativen wie geistigen Wegbereitern=0D=0Azählen sie David Bowie und Madonna ebenso wie Peaches und=0D=0ABabyshambles – ungestüm, politisch involviert und in Sachen Sound=0D=0Aerfrischend zeitlos. Waren sie zu Beginn noch ein Geheimtipp, haben=0D=0ADream Wife spätestens mit ihrem ersten Auftritt bei uns 2017 und dem=0D=0ARelease von „Social Lubrication“ (2023) ein größeres Publikum in=0D=0Ader europäischen Punkszene gewonnen. Mit neuem Material und Bock auf=0D=0Akreativen Krawall crashen sie dieses Jahr erneut bei uns die Bühne.=0D=0A
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