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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:"Der Humorist und Satiriker Adolf Glaßbrenner (1810–1876) in=0D=0AMecklenburg-Strelitz"
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Vortrag von Dr. Bernd Schattinger in der Landesbibliothek MV=0D=0A=0D=0ADie Landesbibliothek erinnert aus Anlass seines 150. Todestages an den=0D=0ASchriftsteller und Demokraten Adolf Glaßbrenner (1810–1876). Der=0D=0ASchweriner Fachbibliothekar Dr. Bernd Schattinger nimmt die Zuhörer=0D=0Ain einem reich bebilderten Vortrag mit auf eine Reise in das=0D=0AMecklenburg-Strelitz der Jahre 1840 bis 1850.=0D=0A=0D=0ADer durch seine literarischen Figuren des Guckkästners, des=0D=0AEckenstehers Nante und des Pensionärs Buffey bekannte Lyriker und=0D=0ASatiriker schuf im Strelitzischen „Exil“ den Gedichtband=0D=0A„Verbotene Lieder“ (1844) und das Tierepos „Neuer Reineke=0D=0AFuchs“ (1846). Beide wurden, wie fast alle seine Werke, umgehend=0D=0Adeutschlandweit verboten. Glaßbrenner übte als „Zille des=0D=0AWortes“ gekonnt mit spitzer Feder vor allem Kritik an Monarchie,=0D=0AAdelsherrschaft, Militär und Ämterbürokratie. Ein kürzlich=0D=0Aentdecktes Redemanuskript, gehalten im Jahr 1847 im Gewerbeverein=0D=0ANeustrelitz, rückt Glaßbrenner in ein neues Licht. Als=0D=0AVorstandsmitglied des Reformvereins Neustrelitz gehörte er zu den=0D=0Apolitischen Reformern, die für bürgerliche Freiheitsrechte, eine=0D=0Aparlamentarische Demokratie und die Einheit Deutschlands eintraten.=0D=0AInfolge seiner politischen Tätigkeit, insbesondere als Redner auf=0D=0AVolksversammlungen, wurde Glaßbrenner 1850 aus dem Großherzogtum=0D=0AMecklenburg-Strelitz ausgewiesen.=0D=0A=0D=0ADie neuen Erkenntnisse zu Glaßbrenner und damit zur=0D=0ADemokratiegeschichte in Mecklenburg-Strelitz hat Bernd Schattinger in=0D=0Ader Schriftenreihe des Regionalmuseums Neubrandenburg (Nr. 63)=0D=0Apubliziert. Am 23.09.2026 spricht er ab 19 Uhr in der=0D=0ALandesbibliothek. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Voranmeldung=0D=0Aist nicht notwendig.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0ADie Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker geht auf=0D=0Adie 1779 gegründete Herzogliche Regierungsbibliothek zurück und=0D=0Averwahrt als kritische Infrastruktur bedeutende historische Bestände=0D=0Asowie einen großen Bestand an Werken aus und zu=0D=0AMecklenburg-Vorpommern. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die=0D=0ALandesbibliothek in Schwerin gesetzlich damit beauftragt, die=0D=0Aaktuellen Druckwerke des Landes zu sammeln, zu erschließen und für=0D=0Adie Zukunft zu archivieren. Laut Landesgesetz und Verordnung über die=0D=0AAblieferung von Druckwerken sind alle Druckerzeugnisse, die in=0D=0AMecklenburg-Vorpommern verlegt werden, binnen eines Monats nach=0D=0AErscheinen kostenfrei an die Landesbibliothek abzuliefern. Titel über=0D=0AMecklenburg-Vorpommern, die außerhalb des Bundeslandes erscheinen,=0D=0Aerwirbt die Landesbibliothek. Die Landesbibliothek ist eine Abteilung=0D=0Ades Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege. Der Altbau ihres=0D=0AStandortes an der Johannes-Stelling-Straße ist heute Teil des=0D=0ASchweriner UNESCO-Welterbe-Ensembles.=0D=0A
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