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LOCATION:Neumühler Straße 80, 19057 Schwerin
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:strömen mit Arbeiten von Monika Ortmann, Mirjam Elburn und Ramona=0D=0ASeyfarth
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Drei Installationskünstlerinnen aus MV stellen gemeinsam im=0D=0AKunstwasserwerk Schwerin aus.=0D=0A=0D=0AIn der letzten Ausstellung des Jahres treffen sich Monika Ortmann,=0D=0AMirjam Elburn und Ramona Seyfarth im Kunst-Wasser-Werk e. V. zu einem=0D=0Asichtbaren Dialog – mit dem Areal, seiner Architektur, seiner=0D=0AGeschichte und miteinander.=0D=0A=0D=0ADie industriegeschichtlich bedeutenden Räume des Haupt- und=0D=0APumpenhauses auf dem Gelände des Alten Wasserwerks in Neumühle sind=0D=0Afür die drei Installationskünstlerinnen weit mehr als Kulisse: Sie=0D=0Asind aktive Dialogpartner, deren architektonische und historische=0D=0APräsenz die künstlerische Auseinandersetzung herausfordert. Dass an=0D=0Adiesem Ort, der einst der Wasserversorgung Schwerins diente, der Titel=0D=0A„strömen" nahelag, überrascht kaum.=0D=0A=0D=0AWasser fließt. Gedanken, Luft, Gefühle strömen. Worte brechen=0D=0Ahervor, Informationen rauschen durch Netze, Emotionen überlaufen. Die=0D=0Adrei Künstlerinnen – alle in Mecklenburg-Vorpommern lebend und=0D=0Aarbeitend – widmen sich dem Sichtbaren wie dem Unsichtbaren: dem=0D=0AFließen, Versickern und Überlaufen, physisch und symbolisch, aus je=0D=0Aeigener Perspektive.=0D=0A=0D=0ADIE KÜNSTLERINNEN=0D=0A=0D=0AMonika Ortmann, geboren in Bochum, studierte Kunst, Visuelle=0D=0AKommunikation und Fotografie in Berlin und Dortmund. Frühe Reisen in=0D=0Aden Orient prägten ihr Schaffen ebenso wie spätere Einladungen nach=0D=0AKuba, Chile, Argentinien, Korea und Polen – darunter die 8. und 9.=0D=0ABiennale in Havanna. Von 1979 bis 2002 gründete und leitete sie die=0D=0AGalerie K.L.E.C.K.S. in Herne. Seit Beginn ihrer künstlerischen=0D=0AArbeit Anfang der 1970er Jahre arbeitet sie mit gefundenem,=0D=0Agebrauchtem, weggeworfenem Material: Geweben, Strumpfhosen, Schuhen,=0D=0APuppen, Altpapier – dem Treibgut unserer Gesellschaft. Alles wird=0D=0Aversponnen, verwoben, verknotet zu den „Allgemeinen Verstrickungen",=0D=0Aeinem begehbaren Bild unserer Welt. Ihre Installationen nehmen den=0D=0ARaum radikal ein. Ortmann lebt und arbeitet in Wittenhagen, Bochum und=0D=0ABerlin.=0D=0A=0D=0AMirjam Elburn, 1976 in Siegen geboren, studierte Kunstgeschichte und=0D=0AFreie Kunst in Saarbrücken. Sie arbeitet als Künstlerin und=0D=0Afreiberufliche Kuratorin an der Schnittstelle von analog und digital=0D=0A– mit Bildhauerei, Installation, Fotografie und Mixed Media.=0D=0AIntegrative und interdisziplinäre Kunstvermittlung ist ihr zentrales=0D=0AAnliegen: In Workshops und Ausstellungen schafft sie Räume, in denen=0D=0Aexperimentelles Arbeiten und das Gespräch über Kunst zusammenfinden.=0D=0AIm Mittelpunkt steht dabei immer der prozessuale, offene Charakter=0D=0Akünstlerischen Schaffens.=0D=0A=0D=0ARamona Seyfarth, 1980 in Neubrandenburg geboren, lebt und arbeitet=0D=0Aseit 2013 wieder in ihrer Heimatstadt. Zeit ist das zentrale Thema=0D=0Aihres Schaffens – verdichtet, befragt, sichtbar gemacht. Daneben=0D=0Arichtet sie ihren Blick auf gesellschaftliche Strukturen und=0D=0AWidersprüche: Flucht, verlorene Heimat, Würde. Mit abstrahierenden=0D=0ASymbolen und oft nur flüchtigen, sinnlichen Werken bezieht sie=0D=0Apolitisch Stellung. 2016 erhielt sie den Ersten Kunstpreis für=0D=0ANachwuchskünstler in Mecklenburg-Vorpommern, 2021 den Ersten=0D=0AUpcycling-Kunstpreis im Zentrum für Zirkuläre Kunst in Lübz –=0D=0Afür eine Installation aus zerschredderten Werbeprospekten, die zu=0D=0Afarbenprächtigen Perserteppichen wurden.=0D=0A =0D=0A=0D=0ADARÜBER HINAUS NUTZEN SIE BITTE DIE MÖGLICHKEIT ZUR ABSPRACHE EINES=0D=0AINDIVIDUELLEN TERMINS UNTER DER AUF DEM FLYER BENANNTEN MOBILNUMMER.=0D=0A=0D=0AFÜHRT SIE DER ZUFALL INS ALTE WASSERWERK, DANN KLINGELN SIE AM=0D=0AHAUPTHAUS.=0D=0A=0D=0AGefördert durch die Landeshauptstadt Schwerin und dem Ministerium=0D=0Afür Wirtschaft, Kultur- und Bundesangelegenheiten M-V=0D=0A
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